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geändert am
08.09.2009

Die Termine
der Vorbereitungskurse zur Fischereiprüfung finden Sie
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Wichtige Termine
des Fischereiverbandes Oberbayern e.V. für das Jahr 2009
Fischereitag FVO 12./13. 09. 2009
Chieming (Chiemsee)
Fischereitag LFV 18./19. 09. 2009
Auerbach (Oberpfalz)
Hauptausschusssitzung 07. 11. 2009 |
Johannes
Eibl ist Oberbayerns bester Jungfischer 2009
36.
Jugendausbildungszeltlager der oberbayerischen Jungfischer
Für
eine naturnahe Ammer ohne Wasserkraftwerke
Jahresrückblick
2008 des Fischereiverbandes Oberbayern
Fischereiverband
Oberbayern organisiert 2009 wieder eine Gänsesägerzählung
Fischereig'schichten
Kapitaler
Hecht macht Klaus Elgas zum Fischerkönig 2008
Traditioneller
Fischereitag 2008 des Fischereiverbandes Oberbayern in Lenggries
Die
drei Musketiere vom Weiher
Jugendzeltlager
des Fischereiverbandes Oberbayern
in Neufinsing vom 21. bis zum 25. Mai 2008
Alfons
Blank einstimmig wiedergewählt
Fischereiverband Oberbayern richtet sich neu aus – Präsidium erweitert
Jahreshauptversammlung
2008 des Fischereiverbandes Oberbayern in Oberschleißheim
Premiere
des Fischereiverbandes Oberbayern auf der Messe Salzburg ein
Riesenerfolg
Messe
„Die hohe Jagd und Fischerei in Salzburg“
Zum
Jahreswechsel 2007
Peter
Seiler aus Bergkirchen bei Dachau ist Oberbayerns bester Fischer
Oberbayerischer Fischereitag
2007 in Schongau
Viel
Lob für den Präsidenten
Oberbayerns
bester Jungfischer 2007
Jugendzeltlager
2007 des Fischereiverbandes Oberbayern
Zum
Jahreswechsel 2006 (Alfons Blank)
Schleie
steht im Rampenlicht
Erfolgreicher
Fischereitag in Obing im September 2006
Oberbayerischer
Fischereitag 2006 in Obing im Landkreis Traunstein
Oberbayerns
bester Jungfischer (2006) kommt aus Mühldorf
Oberbayern
zu Gast bei Freunden in Markt Indersdorf
Hauptausschuss-Sitzung
in Markt Indersdorf
Fisch
des Jahres 2006: Die Mühlkoppe
Trauer
um Fritz Huber
Angelfischerei
und Vogelgrippe (HV Tischvorlage)
Einladung
zur Jahreshauptversammlung
Angelfischerei
und Vogelgrippe
Achtung:
Jetzt doch Sammelbestellung für Aalbrut!
Aalbesatz:
FVO rät Vereinen, Preisentwicklung abzuwarten
Wasserwirtschaftsämter
neu organisiert
Fischer
klagen über Hochwasserschäden
Hochwasser
und Artenschutz
Oberbayerischer
Fischereitag in Seehausen
Der
Fischereiverband Oberbayern feiert sein 100-jähriges Jubiläum
Für frühere
Artikel klicken Sie bitte
hier
Oberbayerischer Fischereitag
2009 in Chieming am Chiemsee
Der Fischereiverband Oberbayern veranstaltet am Wochenende, 12./13.
September, seinen Fischereitag in Chieming am Chiemsee.
Bei dieser Veranstaltung werden traditionell der Öffentlichkeit die
Schwierigkeiten vorgestellt, mit der sich die Fischerei in Oberbayern
derzeit auseinandersetzen muss.
Unsere Themen in diesem Jahr sind unter anderem:
Ein genaues Programm des gesamten Fischereitags finden sie in den
angehängten Pdf-Dateien.
Petri Heil!
Programm1
Programm2
Programm3
Programm4
Zum
Inhalt
Johannes Eibl ist
Oberbayerns bester Jungfischer 2009
Mit
einem großen Schlussgottesdienst, den Dekan Konrad Kronast beim
Almfischer in Übersee im Landkreis Traunstein zelebrierte, ging das
fünftägige Ausbildungszeltlager des Fischereiverbandes Oberbayern am
Chiemsee zu Ende. 280 Jugendliche aus dem ganzen Regierungsbezirk
kämpften dabei um die Ehre des besten oberbayerischen Jungfischers. Fünf
Tage lang erlebten die Jugendlichen Gemeinschaft, mussten Regeln
einhalten, Geduld haben, Stille aushalten und machten Naturerfahrung.
Dabei wurden sie von ihren Begleitern und Bezirksjugendleiter Josef
Grünwald betreut. Bester oberbayerischer Jungfischer wurde Johannes Eibl
(16 Jahre alt, m.) aus Hagen im Landkreis Garmisch-Partenkirchen. Er
schnitt bei den geforderten Wissenstests derart gut ab, dass er gar
keinen Fisch mehr hätte fangen müssen, um Jungfischerkönig zu werden.
Den zweiten Platz belegte Benedikt Gebhardt aus München (16, r.) gefolgt
von Benedikt Blüml aus Mühldorf (17, l.). Die drei Jugendlichen kennen
sich schon von vorangegangenen Wettbewerben, auf denen sie schon
vorderste Plätze belegten und so bewiesen, dass ihr gutes Abschneiden
beim diesjährigen Jugendtzeltlager des Fischereiverbandes Oberbayern
keine Eintagsfliege war. Die erfolgreichen Teilnehmer erhielten zur
Belohnung wertvolle Angelausrüstungen.
Zum
Inhalt
36.
Jugendausbildungszeltlager der oberbayerischen Jungfischer
|
P R O G R A M
M |
|
für das 36.
Jugendausbildungszeltlager der oberbayerischen Jungfischer
vom 10. mit 14. Juni 2009 in Übersee / Almau
(Änderungen durch die Bezirksjugendleitung vorbehalten) |
|
Mittwoch, den
10. Juni 2009 |
|
Ab 08.00 Uhr |
|
Eintreffen der
Teilnehmer u. Aufbau der Zelte. Abholung der Unterlagen im
Bürocontainer. Das Mittagessen ist von den Teilnehmern noch
in Selbstverpflegung durchzuführen. Besichtigung der zur
Verfügung stehenden Gewässer. |
|
13.00 Uhr |
|
Jugendleiterbesprechung und Informationen, Programmablauf,
Auflagen, durch die Bezirksjugendleitung. Hinweise zur
Befischung durch den Gastgebenden Verein Anglerbund
Chiemsee. ( Auf INFO - Tafel
achten ) |
|
14.00 Uhr
|
Offizielle
Begrüßung und Eröffnung des 36. Jugendausbildungszeltlagers
durch den Bezirksjugendleiter des Fischereiverbandes
Oberbayern.
Ansprache durch den Schirmherrn, den Bezirkstagspräsidenten
von Oberbayern Herrn Josef Mederer.
Ansprachen und Grußworte der Ehrengäste. |
|
15.00 Uhr |
|
Ausbildung:
Fliegen- Knotenbinden, Werfen mit der Fliegenrute, oder
Zielwerfen mit der Spinngerte, Freies Fischen an den frei
gegebenen Gewässern des Anglerbund Chiemsee. |
|
18.30 Uhr |
|
Abendessen auf
dem Zeltplatz im Gemeinschaftszelt. |
|
19.00 Uhr |
|
Gegenseitiges
kennen lernen, letzter Abgabetermin der ausgefüllten Listen
im Bürocontainer. Entzünden des Lagerfeuers, freies Fischen
bis 20,00 Uhr Geselliges Beisammensein am Lagerfeuer. |
|
20.00 – 20.20 Uhr |
|
Fachvortrag:
Referent Dr. Peter Wißmath (Fachberater für die Fischerei
in Oberbayern) |
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22.00 Uhr |
|
Nachtruhe. |
|
Donnerstag, den
11. Juni 2009 |
|
05.00 Uhr |
|
Freies Fischen |
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08.00 Uhr |
|
Frühstück am
Zeltplatz im Gemeinschaftszelt. |
|
09.00 Uhr |
|
Ausbildung:
Fliegen- Knotenbinden, Werfen mit der Fliegenrute, oder
Zielwerfen mit der Spinngerte, Freies Fischen an den frei
gegebenen Gewässern des Anglerbund Chiemsee.
Eintragung in
die bei den Übungsleitern aufliegenden Listen mit
Terminvereinbarung für alle Wettbewerbe durch den
Jugendleiter. |
|
12.00 Uhr |
|
Mittagessen auf
dem Zeltplatz im Gemeinschaftszelt. |
|
14.00 Uhr |
|
Beginn der
Wettbewerbe aller Sparten. |
|
18.00 Uhr |
|
Abendessen auf
dem Zeltplatz im Gemeinschaftszelt. |
|
18.30 Uhr |
|
Freies Fischen
bis 21.00 Uhr. |
|
21.00 Uhr |
|
Dia Show -
Artenbestimmung über 6 Fische, 6 Vögel, 6 Insekten, 6 andere
Tiere und 6 Pflanzen. Teilnahme ist Pflicht.
Wettbewerbszettel wird erst vor Beginn mit eingeteilten
Plätzen ausgegeben. |
|
22.00 Uhr |
|
Nachtruhe. |
|
Freitag, den
12. Juni 2009 |
|
05.00 Uhr |
|
Freies Fischen |
|
08.00 Uhr |
|
Frühstück am
Zeltplatz im Gemeinschaftszelt. |
|
09.00 Uhr |
|
Fortsetzung der
Wettbewerbe aller Arten. |
|
12.00 Uhr |
|
Mittagessen auf
dem Zeltplatz im Gemeinschaftszelt. |
|
14.00 Uhr |
|
Fortsetzung der
Wettbewerbe bis zum Abendessen. |
|
17.30 Uhr |
|
Abgabe der
Listen ohne Königsfischen. |
|
18.00 Uhr |
|
Abendessen auf
dem Zeltplatz im Gemeinschaftszelt. |
|
19.00 Uhr |
|
Treffpunkt am
Lagerfeuer, oder freies Fischen |
|
22.00 Uhr |
|
Nachtruhe. |
|
Samstag, den 13.
Juni 2009 |
|
04.15 Uhr |
|
Auslosung der
Angelplätze, Ausgabe des Frühstückspaketes der Startkarten
und Fanglisten zum Königsfischen. Startkarten werden nur an
persönlich Anwesende Jungfischer ausgegeben. |
|
05.00 Uhr |
|
Beginn des
Königsfischens |
|
11.30 Uhr |
|
Ende des
Königsfischens. (Abgabe der Fanglisten im Bürocontainer)
|
|
12.00 Uhr |
|
Versorgung der
gefangenen Fische und Reinigung des Fischputzplatzes. |
|
12.30 Uhr |
|
Mittagessen auf
dem Zeltplatz im Gemeinschaftszelt. |
|
13.30 Uhr |
|
Letzte
Möglichkeit, die Listen des Königsfischens (auch die
Schneider) abzugeben. Andere Listen werden nicht mehr
entgegengenommen.
Abgabe der
gesamten Fanglisten, auch für Jugendleiter und Betreuer.
Wer alle
Wettbewerbe durchgeführt, und alle Listen abgegeben hat, hat
freie Verfügung oder freies Fischen. (nur mit Absprache
der Lagerleitung). |
|
18.00 Uhr |
|
Abendessen am
Zeltplatz im Gemeinschaftszelt. |
|
19.00 Uhr |
|
Treffen am
Lagerfeuer / Freies Fischen. |
|
20.00 Uhr |
|
Einladung der
Jugendleiter und Betreuer zu einem Buffet als Dank für die
Mithilfe der Wettbewerbe. |
|
22.00 Uhr |
|
Nachtruhe. |
|
Sonntag, den 14.
Juni 2009 |
|
05.00 Uhr |
|
Letzte
Gelegenheit zum freien Fischen.
Die Gültigkeit
der Erlaubnisscheine endet um 8.00 Uhr. |
|
08.00 Uhr |
|
Frühstück am
Zeltplatz im Gemeinschaftszelt. Im Anschluss Abgabe der
Fanhlisten für freies Fischen. |
|
08.30 Uhr |
|
Reinemachen im
Zeltinneren (alles zusammenpacken und für den Abtransport
bereitstellen). Die Zelte selbst dürfen noch nicht abgebaut
werden. |
|
10.00 Uhr |
|
Feldmesse auf
dem Zeltplatz, je nach Witterung im Zelt oder am Zeltplatz.
Wir bitten alle am Gottesdienst teilzunehmen, um unsere
Gemeinschaft zu unterstreichen. |
|
11.00 Uhr |
|
Festakt mit
Abschlussfeier und Ernennung des oberbayerischen
Jungfischerkönigs 2009. Auszeichnung der Besten in den
Einzeldisziplinen, sowie Preisverteilung. Verabschiedung der
Teilnehmer. |
|
12.00 Uhr |
|
Mittagessen auf
dem Zeltplatz im Gemeinschaftszelt. |
|
Noch eine Bitte
an alle Teilnehmer.
Am Ende die
Tische und Bänke im Gemeinschaftszelt zusammenklappen und
auf den Paletten ablegen. DANKE!
Wir wünschen
allen Teilnehmern eine gute und unfallfreie Heimfahrt und
uns ein fröhliches Wiedersehen mit Euch im nächsten Jahr in
Eichstätt.
|
|
E N D E D E R
V E R A N S T A L T U N G |
Josef Grünwald
Bezirksjugendleiter |
Elke Nagl
stellvertr. Bezirksjugendleiterin |
Zum
Inhalt
Für eine
naturnahe Ammer ohne Wasserkraftwerke
Auch wenn die Ammer im
Vergleich zu anderen Fließgewässern noch relativ naturnah ist, so haben
die durch den Menschen verursachten Eingriffe in den Naturhaushalt den
ehemals reichen Fischbestand stark in Mitleidenschaft gezogen. Das
Arteninventar und die Bestandsdichten sind heute bei weitem nicht mehr
so hoch wie ursprünglich.
Mehr als 50 % der in der Ammer vorkommenden Fischarten stehen heute in
der Roten Liste. Doch jetzt droht ein massiver Eingriff in diese
einzigartige Landschaft: Es liegen Bauanträge für elf zusätzliche
Wasserkraftwerke an fünf neuen Standorten vor. Die Ammer-Allianz
bestehend aus dem Fischereiverband Oberbayern, dem
Landesfischereiverband Bayern, dem Landesbund für Vogelschutz, dem Bund
Naturschutz und dem Bayerischen Kanu-Verband sammeln Unterschriften
gegen diese Naturzerstörung.
Eine wesentliche Grundlage
für den ehemaligen Fischartenreichtum und die enormen
Fischbestandsgrößen auch im Mittel- und Oberlauf der Ammer war, dass
hier unterschiedliche Lebensraumtypen in enger Vernetzung miteinander
standen und der Fluss in hohem Maße "durchgängig" für alle Fischarten
war. Insbesondere die Anbindung des Ammersees mit seinen großen Mengen
an Fischen spielte dabei eine große Rolle. Typische Kurz- und
Mittelstreckenwanderer (Nase, Barbe, Brachse, Nerfling, Seeforelle,
Äsche, Huchen) sind regelmäßig aus dem See oder dem Unterlauf der Ammer
weit in den Fluss hinaufgezogen, um dort abzulaichen, um zusätzliche
Nahrungsressourcen zu erschließen oder um nach Hochwasserereignissen die
Abdrift zu kompensieren. Bisher liegt an der Ammer nur ein kleines
Wasserkraftwerk. Die Ammer ist im Unterschied zu allen anderen den Alpen
entspringenden Flüssen nirgends durch Stauseen aufgestaut und besitzt
ein natürliches Wasserregime. Daher bietet sich für den Freistaat Bayern
die einmalige Chance, die Ammer zum Vorzeigeprojekt für einen
weitestgehend renaturierten Fluss in einer Kulturlandschaft zu machen,
an dem Freizeitnutzung und Hochwasserschutz vorbildlich gelöst sind.
Doch jetzt liegen für die
Ammer 11 Anträge für neue Wasserkraftanlagen vor! Unterschriftenliste
und weitere Informationen hier!
Info Ammer Wasserkraft
Unterschriftenliste
Die beidenDokumente können Sie per Recjtsklick und speichern unter ...
herunter laden und ausdrucken!
Zum
Inhalt
Jahresrückblick 2008 des Fischereiverbandes Oberbayern
Liebe
Fischerkameraden,
die tägliche
Aufgabenroutine verstellt einem manchmal den Blick für wichtige
Dinge, die sich oft unmittelbar neben einem ereignen oder doch
auf uns wirken. Da ist der Jahreswechsel willkommene
Gelegenheit, einmal innezuhalten, einen Schritt zurückzutreten
und die jüngsten Ereignisse auf sich wirken zu lassen. Wenn Sie
das tun, dann werden Sie in der Rückschau feststellen, dass das
Jahr 2008 für die Fischerei in Bayern von besonderer Bedeutung
war.
Von besonderer Bedeutung ist das Jahr deswegen, weil mit dem
neuen Bayerischen Fischereigesetz jetzt nämlich eindeutig
definiert wurde, dass die Fischerei in Bayern ein Kulturgut
darstellt, das unsere Landschaft prägt und deswegen
erhaltenswert ist. Wir leben in einer Kulturlandschaft „reinsten
Wassers“ und die Pflege unserer Heimat hat für alle Bürger eine
lebenserhaltende Bedeutung.
Dass diese neue Sicht der Dinge sich beim Gesetzgeber
durchgesetzt hat, verdanken die Fischer vor allem dem
herausragenden Einsatz und persönlichen Engagement von Eberhard
Roese, dem Präsidenten des Landesfischereiverbandes Bayern.
Nachdem die Oberbayern die ersten sind, die den Mund aufmachen,
wenn es etwas zu kritisieren gibt, wollen wir diesmal die ersten
sein, die das verdiente Lob aussprechen.
Der Fischereiverband Oberbayern will weiterhin Vorreiter sein im
Ringen um die Belange der uns angeschlossenen Fischereivereine.
Wir wollen uns im neuen Jahr mit aller Kraft wieder einsetzen
für die Sache der Berufs- und Angelfischer in Oberbayern. Dabei
beschreiten wir auch neue Wege. Unsere Präsenz im Februar 2009
auf der Messe Hohe Jagd und Fischerei in Salzburg und auf der
Messe Jagen und Fischen 2009 in München sind Ausdruck dieser
Bemühungen, in der Öffentlichkeit Präsenz zu zeigen und der
Natur unter Wasser eine Stimme zu geben. Die Natur gibt uns
jedes Jahr viel, lasst uns der Natur auf diesem Weg wieder etwas
zurückgeben.
Die besten
Wünsche für das Neue Jahr
allen Fischerinnen und Fischern, allen Mitgliedsvereinen des FVO,
und allen, die sich für die Natur unter Wasser engagieren.
Alfons Blank
Präsident des Fischereiverbandes
Oberbayern |
Zum
Inhalt
FVO
organisiert 2009 wieder eine Gänsesägerzählung
Der
Fischereiverband Oberbayern führt 2009 wieder eine Gänsesägerzählung
durch. Die entsprechenden Formblätter sind als pdf-Dateien hinterlegt,
denen auch die genauen Termine zu entnehmen sind. Das Präsidium des
Fischereiverbandes Oberbayern bittet um eine möglichst zahlreiche
Teilnahme. Es ist im Interesse aller Mitgliedsvereine, dass der Verband
dieses aktuelle Daten-Material an die Hand bekommt. Noch eine Bitte: Es
ist für die Qualität der Zählung unbedingt erforderlich, genaue Angaben
zu machen, nicht nur, was die Anzahl der Säger betrifft, sondern auch,
was die Gewässerstrecken, Flächen und Orte angeht. Je genauer die
Angaben, desto besser kann das Zahlenmaterial Verwendung finden. Die
Formblätter wurden bereits mit der Post verschickt. Sie können
ausgefüllt an den Verband zurückgesandt oder per E-Mail in die
Geschäftsstelle in der Nymphenburger Straße übermittelt werden unter der
Mailadresse: fischereiverband.obb@t-online.de – spart Porto! Wir bitten
um Mithilfe, die Mühe lohnt sich!
Geansesaeger1.pdf
Geansesaeger2.pdf
Zum
Inhalt
Fischereig'schichten
Der Fischereiverband
Oberbayern veranstaltet seit geraumer Zeit Themenabende, bei denen
kulinarische Freuden, anspruchsvolle Musik, Bilder und Geschichten aus
der Fischerei eine vergnügliche Mischung bilden. Der nächste Termin der
„FISCHEREIG'SCHICHTEN“ findet in der Tafernwirtschaft beim Hörger in
Hohenbercha 38 in 85402 Kranzberg statt.
 |
„Fischereigschichten beim Hörger“
Ein musikalischer Bilderbogen in vier Aufzügen
I. Overtüre zur „Feuerwerksmusik“ (G. F. Händel)
Hausgeräuchertes Wallerfilet
mit Balsamicolinsen
„Nocturne und Presto“ (F.
Mendelssohn)
II. „Wassermusik“ (G.
F. Händel)
Zander-Krautsuppe
„Wassermusik“ (G. F. Händel)
III. „Der Dudelsack und
die Hummel“ (W. Byrd)
Lachsforellenfilet in
Weißweinsauce mit Basmatireis und geschmortem Wirsing
„Trumpet Tune“ (H. Purcell)
IV. „Yellow Submarine
(Lennon/MacCartney)
„Fortune My Foe“ (W. Byrd)
“Triumphmarsch” aus “Aida” (G. Verdi)
„Königskaviar“ im Eisbett
„Alman“ (G. Farnaby)
Musik, Bilder und Texte:
„Blechspielzeug“ München.
Die Veranstaltung wird
gefördert vom Fischereiverband Oberbayern und vom Bezirk Oberbayern.
Der Menüpreis beträgt Euro 29,50
Einlass 19 Uhr, Beginn 19.30 Uhr
|

Zum
Inhalt
Kapitaler Hecht macht Klaus
Elgas zum Fischerkönig 2008
|
Neuer
oberbayerischer Fischerkönig ist Klaus Elgas vom Bezirksfischereiverein
Wolfratshausen. Er wurde im Rahmen des Oberbayerischen Fischereitages in
Lenggries ermittelt. Der von Elgas gefangene Hecht aus dem
Sylvensteinsee hatte ein Gewicht von 33 Pfund und eine Länge von 1,31
Metern. Erbeutet wurde der Fisch mit einer selbstgebauten Angelrute. Als
Köder zum Schleppen benutzte der Angel-Profi einen Gummifisch. Kurz
bevor Elgas den Königsfisch erwischte, entkam ihm ein ebenfalls
kapitaler Hecht, der etwa einen Meter groß war. Dasselbe war dem Fischer
schon einmal bei einem Königsfischen, allerdings am Staffelsee passiert.
Diesmal hat’s geklappt. Ein Jahr lang trägt Elgas jetzt die
oberbayerische Königswürde. Im Rahmen der Königsproklamation, an der
zahlreiche Fischerkönige aus dem gesamten Regierungsbezirk teilnahmen,
fand am Abend in Lenggries die feierliche Übergabe der traditionellen
Fischerkette durch den Präsidenten des Fischereiverbandes Oberbayern
statt. Auf unserem Bild von rechts: Vizepräsident Helmut Trinkberger,
Fischerkönig Klaus Elgas, Präsident Alfons Blank, „Ruderer“ Viktor Mühl,
und der geschäftsführende Vizepräsident, Michael Seeholzer. |
Zum
Inhalt
Traditioneller Fischereitag 2008 des Fischereiverbandes Oberbayern in
Lenggries
Der Fischereiverband
Oberbayern lädt alljährlich zu seinem traditionellen Fischereitag ein.
Diese beliebte Veranstaltung findet heuer in Lenggries statt. Als
Festredner wird am Sonntag, 7. September, nach der Messe in der Kirche
St. Jakob Staatsminister Dr. Otmar Bernhard vom Bayerischen
Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz erwartet.
Die Festtagung findet ab 10.45 Uhr im Alpenfestsaal statt. Der
Oberbayerische Fischereitag findet zusammen mit dem Oberbayerischen
Königsfischen und dem Seenfischertag statt.
Das genaue Programm und die
Bestimmungen zum Oberbayerischen Königsfischen entnehmen Sie
nachfolgender Auflistung:
|
Programm
Samstag, 6. September 2008 |
|
Oberbayerisches
Königsfischen am Sylvensteinsee |
|
6:00-7:00 |
Kartenausgabe in Lenggries-Fall am Fischerheim
(ausgeschildert), Gebühr: € 10,00 |
|
7:00 |
Beginn des Fischens (Bestimmungen und Hinweise siehe
Tageskarte) |
|
11:00 |
Ende des Königsfischens |
|
11:30-12:00 |
Abwiegen und Versorgen der Fänge am Fischerheim.
Kühlmöglichkeit ist vorhanden.
Jeder Fischerkönig erhält nach Abgabe seiner Startkarte ein
Erinnerungsgeschenk |
|
Gästefischen |
|
6:00-7:00 |
Für Gäste gibt es Tageskarten an der Kartenausgabe in
Lenggries-Fall am Fischerheim.
Tageskarten: Gültigkeit bis 11.00 Uhr, Gebühr: € 10,00 |
|
Weitere
Programmpunkte |
|
10:00 |
Arbeitstagung
der Jugendleiter
im
Tagungszentrum "Creativum", Richard-Strauss-Saal,
Brauneck-Hotel, Münchener Strasse |
|
10:00 |
Pressekonferenz
im
Fischerheim, Lenggries-Fall |
|
14:00 |
Arbeitstagung
der Vereinsvorstände
des
Fischereiverbandes
Oberbayern e.V im Alpenfestsaal, Schützenstrasse |
|
17:00 |
Jahreshauptversammlung
des Verbandes der Oberbayerischen Berufsfischer und
Seenbesitzer im Tagungszentrum "Creativum",
Richard-Strauss-Saal, Brauneck-Hotel, Münchener Strasse
-
Begrüßung durch den 1.
Vorsitzenden des Verbandes und Vizepräsidenten des
Fischereiverbandes Oberbayern e.V.
-
Jahresbericht
-
Kassenbericht
-
Revisionsbericht
-
Entlastung der
Vorstandschaft
-
Beschluss zur
Terminbestimmung Jahreshauptversammlung
-
Fachvortrag, Fachberatung
für Fischerei im Bezirk Obb.
-
Wünsche
und Anträge
|
|
20:00 |
Beginn des
geselligen Abends
im
Alpenfestsaal mit Proklamation des Oberbayerischen
Fischerkönigs (Saaleinlass ab 19.00 Uhr, mit Bewirtung)
Fischerkönige sollten
bitte mit Königskette erscheinen! |
|
Programm
Sonntag, 7. September 2008 |
|
8:00 |
Standkonzert am Kurpark mit der Blaskapelle Lenggries
und Aufstellung zum Kirchenzug Fischerkönige bitte mit
Königskette |
|
9:00 |
Messe
in der Pfarrkirche St. Jakob
anschließend |
|
10:00 |
Kranzniederlegung und Totenehrung am Kriegerdenkmal
mit anschließendem Festzug zum Alpenfestsaal |
|
10:45 |
Festtagung
des Fischereiverbandes Oberbayern e.V. im Alpenfestsaal
Tagesordnung:
-
Begrüßung durch den
Präsidenten des Fischereiverbandes Oberbayern e.V.,
Herrn Alfons Blank
-
Grußworte
-
Festansprache des
Präsidenten, Herrn Alfons Blank
-
Festrede Staatsminister
Dr. Otmar Bernhard vom Bayer. Staatsministerium für
Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz
-
Ehrungen
-
Schlußwort des
Präsidenten
|
|
Bestimmungen und
Hinweise: |
|
Teilnahmeberechtigt sind alle Fischerkönige der Vereine,die
dem Fischereiverband Oberbayern e.V. angeschlossen sind.
Oberbayerischer Fischerkönig wird der Vereinskönig, der den
schwersten Fisch gelandet hat. Gewertet wird nach Gramm.
Fischerkönige werden gebeten,
bei der Proklamation und beim Festzug die Königskette
anzulegen.
Fischgewässer:
Sylvensteinsee, bitte
Bestimmungen auf der Tageskarte beachten. Boote werden vom
Verein zur Verfügung gestellt.
Anfragen zur Zimmervermittlung an die Gästeinformation
Lenggries, Tel. 08042 / 50180, E-mail:
info@lenggries.de
Parkplätze sind im Ort nur in begrenzter Zahl vorhanden,
bitte die P+R-Plätze an der B 13 (ausgeschildert) benutzen!
Treffpunkt
für Gäste, die bereits am
Freitag, den 05. September 2008 anreisen: Gasthof "Altwirt,
Marktstrasse", 19.00 Uhr. Tageskarten zum Königsfischen sind
dort bereits erhältlich.
Petri Heil
Fischereiverband Oberbayern e.
V.
Alfons
Blank, Präsident
|
Michael Seeholzer,
geschäftsf.
Vizepräsident |
Helmut Trinkberger,
Vizepräsident |
Willi Ernst,
Vizepräsident |
|
Zum
Inhalt
Die drei Musketiere vom Weiher
Mit
einem Gottesdienst ging das 35. Ausbildungszeltlager des
Fischereiverbandes Oberbayern in Neufinsing im Landkreis Erding
zu Ende. Dort wurden unter über 210 Jugendlichen aus dem ganzen
Regierungsbezirk Oberbayerns beste Jungfischer ermittelt. Um zu
gewinnen, mussten die Teilnehmer bei einem fünftägigen
Wissenstest umfangreiche Kenntnisse über die Natur am und im
Wasser unter Beweis stellen. Sieger wurde der 14-jährige
Benedikt Gebhard aus München, gefolgt von Benedikt Blüml aus
Mühldorf (l.) und Johannes Eibl (r.) aus Hagen im Landkreis
Garmisch-Partenkirchen. Den zweiten und den dritten Platz
trennte nur ein Punkt. Zur Belohnung gab es einen Pokal und
wertvolle Angelruten, die den Jugendlichen von
Bezirksjugendleiter Josef Grünwald und Präsident Alfons Blank
überreicht wurden. Den Abschluss der Veranstaltung bildete ein
gemeinsamer Gottesdienst im Zelt, den Pfarrer Sebastian Allram
zelebrierte (Ausführlicher Bericht folgt in Bayerns Fischerei
und Gewässer). |
|
Zum
Inhalt
Jugendzeltlager des Fischereiverbandes Oberbayern
in Neufinsing vom 21. bis zum 25. Mai 2008
Der
Fischereiverband Oberbayern veranstaltet wieder sein beliebtes
Jugendzeltlager für Jugendliche aus dem ganzen Regierungsbezirk. Etwa
320 Jugendliche aus Oberbayern mit ihren erwachsenen Betreuern
(Jugendleiter mit spezieller Ausbildung) werden erwartet.
Die offizielle Eröffnung findet am Mittwoch, 21. Mai, um 14 Uhr mit
zahlreichen Ehrengästen in Neufinsing am Kirchenweg bei der Wasserwacht
statt.
Beim traditionellen Jugendzeltlager des Fischereiverbandes Oberbayern
wird der Oberbayerische Jungfischerkönig ermittelt. König wird nicht
automatisch der, der den größten Fisch fängt. Die Jugendlichen
unterziehen sich auch einem umfangreichen Wissenstest, der weit über das
hinausgeht, was man eigentlich zum Fische fangen brauchen würde.
Die Jungfischer werden dabei im weitesten Sinne in die Zusammenhänge der
Natur unter Wasser eingeweiht.
Die Jugendlichen können dann Gewässerpflanzen sicher bestimmen, kennen
die aquatische Fauna inklusive der Fischnährtiere und die
Gewässerindikatoren, das heißt, sie können den Zustand eines Gewässers
beurteilen.
Im Rahmen des Jugendzeltlagers nehmen die Jugendlichen vier Tage lang an
Unterweisungen und Vorträgen teil, dürfen aber auch in den nahen
Vereinsgewässern fischen, um dort die Theorie in die Praxis umzusetzen.
Der Fischereiverband Oberbayern betreut auf diese Weise fast 3500
Jugendliche aus dem ganzen Regierungsbezirk. Die Jugendlichen werden zu
einem verantwortungsvollen Umgang mit der Kreatur erzogen und
angehalten. Sie lernen, dass ein Fisch zuerst ein Lebewesen und dann
erst Lebensmittel ist. Bei der Ausbildung der Jungfischer wird größter
Wert auf waid- und tierschutzgerechtes Verhalten gelegt. Der
Fischereiverband Oberbayern bedankt sich beim Fischereiverein Finsing
und seinem 1. Vorsitzenden Johann Frantz, die den Jugendlichen für diese
beliebte Veranstaltung die Gewässer zur Verfügung stellten.
Zum
Inhalt
Alfons Blank einstimmig
wiedergewählt
Fischereiverband Oberbayern richtet sich neu aus – Präsidium erweitert
Der Präsident des Fischereiverbandes Oberbayern, Alfons Blank, wurde auf
der Jahreshauptversammlung im Bürgerhaus in Oberschleißheim für weitere
vier Jahre im Amt bestätigt. Das Votum der Delegierten war eindeutig.
Blank erhielt 401 von 441 Stimmen. Die Hauptversammlung ist das
wichtigste Entscheidungsgremium des Fischereiverbandes Oberbayern und
repräsentiert 34.000 Mitglieder. Dem Präsidenten zur Seite gestellt
wurden als Stellvertreter Michael Seeholzer (53) aus dem Landkreis
Ebersberg mit 348 Stimmen und Helmut Trinkberger (60) aus dem Landkreis
Erding mit 303 Stimmen. Rudolf Winklmeier, der Vorsitzende des
Kreisfischereivereins Ingolstadt hatte sich auch für das Amt des
Vizepräsidenten beworben, erhielt aber nur 93 Stimmen. Mit 398 Stimmen
wurde der Vizepräsident Beruf, Willi Ernst in seinem Amt bestätigt. Der
Fischereiverband Oberbayern hat sich damit auf der
Jahreshauptversammlung 2008 im Bürgerhaus in Oberschleißheim neu
ausgerichtet. Zum einen wurde das Präsidium um einen Vizepräsidenten
erweitert, so dass neben dem Präsidenten jetzt zwei Vizepräsidenten der
Angelfischer und ein Vizepräsident Beruf die Verbandsspitze bilden. Die
Arbeitsbelastung hatte in den vergangenen Jahren stark zugenommen,
weshalb Präsident Alfons Blank und die Hauptausschussmitglieder diese
Lösung vorgeschlagen hatten. Die Delegierten der Jahreshauptversammlung
folgten dem Vorschlag zur entsprechenden Satzungsänderung § 13 Präsidium
einstimmig. (Weiterer Bericht in der nächsten Ausgabe von Bayerns
Fischerei und Gewässer).
Zum
Inhalt
Jahreshauptversammlung
2008 des Fischereiverbandes Oberbayern in Oberschleißheim
Der
Fischereiverband Oberbayern hält am Samstag, 5. April, ab 10 Uhr in
Oberschleißheim im Saal des Bürgerzentrums der Gemeinde seine
Jahreshauptversammlung 2008 ab. Es wird folgende Tagesordnung
abgewickelt:
- Eröffnung und
Begrüßung
- Feststellung der Ordnungsmäßigkeit der Einberufung und
Beschlussfähigkeit
- Bericht des Präsidenten
- Rechnungsabschluss 2007
- Bericht der Revisoren
- Entlastung des Präsidiums
- Haushaltsvoranschlag 2008
- Satzungsänderungen
§13 Erweiterung des Präsidiums
§16 Schiedsgericht
- Neuwahlen
a)Präsidium
b)Drei Revisoren
- Bestätigung der in den Landkreisen gewählten Hauptausschussmitglieder
und der Vertreter der Berufsfischer durch die Mitgliederversammlung
- Anträge
- Verschiedenes
Zum
Inhalt
Premiere des
Fischereiverbandes Oberbayern auf der Messe Salzburg ein Riesenerfolg
 |
Der Fischereiverband Oberbayern trat erstmals im Rahmen der
Messe Hohe Jagd in Salzburg an eine überraschend stark
interessierte Öffentlichkeit heran. Der Versuch war ein Erfolg.
Am Stand, der von Präsident Alfons Blank selbst,
Bezirksjugendleiter Josef Grünwald, Franz Schned, dem Vertreter
der örtlichen Fischerei im Saalach-Salzach-Einzugsgebiet und
FVO-Hauptausschussmitglied Michael Seeholzer betreut wurde,
herrschte bisweilen sogar internationale Stimmung.
Im Fischereidorf informierten die Landesfischereiverbände
Salzburgs und Oberbayerns über aktuelle Themen - unter anderem
war das Motto „Wie hilft der Fisch dem Menschen – wie hilft der
Mensch dem Fisch?“ ein viel diskutiertes Thema, das der
Fischereiverband Oberbayern beigesteuert hatte. Zudem gab es
interessante Vorträge zur Angelfischerei.
(Ausführlicher Bericht in der nächsten Ausgabe von Bayerns
Fischerei und Gewässer). |
Zum
Inhalt
Messe „Die
hohe Jagd und Fischerei in Salzburg“
Der Fischereiverband
Oberbayern nimmt heuer erstmals an der Messe „Die Hohe Jagd und
Fischerei“ in Salzburg teil. Die oberbayerischen Fischer wollen mit
ihrer Teilnahme dokumentieren, dass die Fischerei längst keine
Landesgrenzen mehr kennt. So wie die Salzach seit jeher ihrem Weg folgt,
ohne auf vom Menschen gemachten Grenzen zu achten, so war auch die
Fischerei in der Vergangenheit gerade im Salzburger Land und im
südostbayerischen Raum eine die Menschen verbindende Tätigkeit.
Viele Projekte, die die
Fischer in den vergangenen Jahrzehnten an der Saalach, der Salzach und
an anderen Flüssen im Grenzbereich unternommen haben, haben die
Lebensbedingungen der Unterwasserwelt auf beiden Seiten verbessert, der
österreichischen wie der bayerischen. Eine Reihe dieser Aktionen werden
auf der Messe „Hohe Jagd und Fischerei“ dem Publikum vorgestellt. Der
Fischereiverband Oberbayern hat einen Stand in der Messehalle 13. Im
Fischerdorf wartet auf die Besucher eine Teich- und Gartenlandschaft.
Die Angler können im Flyfishing-Pool selbst die Angel auswerfen, sich
die Wurfvorführungen der Fliegenfischer ansehen, am Fischereiforum
interessanten Tipps von Profis zuhören, und sich die Weltmeisterschaft
der Präparatoren ansehen, die unmittelbar angrenzend an die Halle 13 in
der Salzburg Arena ausgetragen wird und an der die Elite der
Präparatoren aus aller Welt teilnimmt.
Weitere Informationen unter
www.hohejagd.at
Zum
Inhalt
Zum Jahreswechsel 2007
Liebe
Fischerkameraden,
für uns
alle geht wieder ein arbeitsreiches Jahr zu Ende. Der Jahreswechsel ist
in vielen Vereinen traditioneller Anlass, Rückschau zu halten auf die
geleistete Arbeit. Auch im Verband waren heuer wieder zahlreiche
Aufgaben zu bewältigen. Die Messe Jagen und Fischen in München und auch
unser Jugendzeltlager in Scheuring am Lech waren dabei große Erfolge.
Ich möchte mich auf diesem Wege im Namen des Fischereiverbandes
Oberbayern bei all denjenigen bedanken, die wieder mitgeholfen haben,
dass wir unser erhebliches Pensum an Aufgaben bewältigen konnten.
Bedanken möchte ich mich auch bei den Angehörigen der Fischerfamilien,
die oft viel Verständnis dafür aufbringen müssen, dass wir alle so eine
zeitaufwändige, ehrenamtliche Tätigkeit leisten.
Vor uns
liegen jetzt Monate der Ruhe, sieht man einmal von den zahlreichen
Versammlungen ab, die die Vereine im Winter abhalten, und die oft der
Neuausrichtung ihrer Nahziele dienen. Doch schon im Frühjahr wartet
wieder viel Arbeit auf uns, sei es in der Gewässerpflege, beim Besatz
oder in der Jugendarbeit. Auch möchte ich darum bitten, dass sich alle
Vereine heuer zahlreich an unseren Vogelzählaktionen beteiligen. Es gilt
nach wie vor: Nur wenn wir selbst belastbares Zahlenmaterial vorweisen
können, haben wir eine Chance, ein Kormoran- und Gänsesägermanagement
durchzusetzen.
Den
vielen Erfolgen stehen auch Probleme gegenüber, die weiterhin unser
volles Engagement verlangen. Hohe Priorität hat dabei unser Bemühen um
die Durchgängigkeit der Fließgewässer – besonders auch im Hinblick
darauf, dass die Wasserkraft in Oberbayern in Zukunft verstärkt zur
Gewinnung von regenerativer Energie herangezogen werden soll. Es wird
unsere Aufgabe sein, in diesem Zusammenhang dafür zu sorgen, dass unsere
heimische Fischwelt bei all dem Klima-Engagement nicht untergeht. Das
ist kein leichtes Unterfangen, weil derzeit die ganze Aufmerksamkeit der
Öffentlichkeit alleine auf der Vermeidung des Klimawandels ruht.
Berechtigte Interessen der Natur unter Wasser drohen dabei in den
Hintergrund zu geraten. Es gilt für uns alle, diese Entwicklung zu
verhindern.
In diesem
Sinne wünsche ich Ihnen und Ihren Familien schöne Feiertage, einen guten
Rutsch ins Neue Jahr und in der kommenden Saison-
Viel
Petri Heil
Alfons
Blank,
Präsident des Fischereiverbandes Oberbayern
Zum
Inhalt
Peter Seiler aus Bergkirchen bei Dachau ist Oberbayerns bester Fischer
Beim Königsfischen des
Fischereiverbandes Oberbayern kapitalen Hecht gefangen
|
96
Zentimeter lang und 6,2 Kilogramm schwer: Ein Hecht mit diesen Maßen hat
Peter Seiler (49) vom Fischereiverein Petri Heil Dachau die Königswürde
eingebracht. Seiler fing den Raubfisch mit einem Wobbler an der
Lechstaustufe 6 im Rahmen des Oberbayerischen Königsfischens 2007. An
diesem Wettbewerb dürfen nur Angler teilnehmen, die in ihren Vereinen
jeweils Fischerkönig geworden sind. Seiler darf sich damit ein Jahr lang
als Oberbayerns bester Fischer bezeichnen. Der Präsident des
Fischereiverbandes Oberbayern, Alfons Blank aus Dachau, gratulierte dem
Sieger und überreichte ihm die Königskette, die der Angler aus Dachau
jetzt ein Jahr lang tragen darf. Peter Seiler ist aus Bergkirchen und
fischt seit dem Jahr 1983. Er fing den Hecht vom Ufer aus mit einem
Wobbler, das ist ein Kunstköder. Das Königsfischen fand am Lech bei
Schongau statt. Bester örtlicher Fischer war Thomas Bräutigam mit einem
Fanggewicht von genau einem Kilogramm. Bräutigam startete für den
Kreisfischereiverein Schongau und wurde vierter in der Wertung. Das Bild
zeigt Peter Sailer mit seinem Hecht. Rechts: Der Präsident des
Fischereiverbandes Oberbayern, Alfons Blank. (Weitere Berichte in der
nächsten Ausgabe der Verbandszeitschrift „Bayerns Fischerei und
Gewässer“).
|
|
Zum
Inhalt
Oberbayerischer Fischereitag
2007 in Schongau
Fischerei will überleben
In Schongau hat die
Fischerei eine 125-jährige Tradition
Der Fischereiverband
Oberbayern veranstaltet einmal im Jahr seinen traditionellen
Fischereitag. Er findet heuer am 8. und 9. September in Schongau statt.
In Schongau deswegen, weil am Beispiel des Kreisfischereivereines
Schongau deutlich wird, welche Schwierigkeiten ein Verein meistern muss,
wenn er heute überleben will, welche Probleme er hat, aber auch, wie er
es trotzdem schafft, seinen Fortbestand zu sichern und dabei noch eine
herausragende Jugendarbeit zu leisten. Der Kreisfischereiverein Schongau
hat 450 Mitglieder und ist damit einer der größten Vereine in seiner
Umgebung. Er ist einer der ganz wenigen Vereine in Oberbayern, die auf
eine über 50-jährige Jugendarbeit zurückblicken können.
Hat der älteste
Nahrungserwerb der Menschen in unserer modernen Gesellschaft überhaupt
noch eine Chance? Ist es egal, wenn bald keiner mehr die Fischerei
ausüben kann, so wie das ausnahmslos alle Generationen vor uns konnten?
Sind die alten Traditionen, die damit verbunden sind, bereits dem
Untergang geweiht, ohne dass die Öffentlichkeit überhaupt davon etwas
mitbekommen hat? Der Kreisfischereiverein Schongau ist einer der
ältesten Fischereivereine in Oberbayern und er ist gewissermaßen ein
Paradebeispiel dafür, welchem nachteiligen Wandel die Welt am und im
Wasser in Oberbayern unterworfen ist.
Alle Welt redet vom
Klimawandel – und erhofft sich von der Wasserkraft eine Lösung der CO2-Problematik.
Dabei werden die Schäden ausgeblendet, die der Kraftwerksbetrieb in den
Gewässern anrichtet. Gewässer wie der Lech, die früher eine wertvolle
Nahrungsquelle waren, werden konsequent der Stromproduktion unterworfen.
Wäre es in allen Gewässern Oberbayerns so, gäbe es Fisch bald nur im
Supermarkt – aus dem Ausland und unter Bedingungen produziert, die alles
andere als ökologisch zu bezeichnen sind. Früher gab es im Lech stabile
Bestände von Äschen, Nasen und Huchen. Diese Kieslaicher haben bei dem
derzeitigen Schwellbetrieb in den Staustufen überhaupt keine Chance
mehr, sich aus eigener Kraft von Generation zu Generation
weiterzubringen – ihr Nachwuchs vertrocknet in „Fischfallen“. Auch
darauf wird der Fischereiverband Oberbayern im Rahmen seines
Fischereitages in Schongau hinweisen.
Im Fischereiverband
Oberbayern werden weit über 3500 Jugendliche betreut. Der Verband selbst
repräsentiert über 35 000 Angelfischer im Regierungsbezirk und versucht
zusammen mit den 220 Mitgliedsvereinen, diese Schwierigkeiten zu
meistern.
Alfons Blank
Präsident des Fischereiverbandes Oberbayern
|
Programm: Samstag, den 8. September 2007 |
|
Oberbayerisches Königsfischen am Lech, Staustufe 6 |
| 6.00
bis 7.00 Uhr |
Kartenausgabe am Seglerheim, Lechuferstrasse Schongau (Lido),
Gebühr: € 10,00 |
| 7.00
Uhr |
Beginn des Fischens (Bestimmungen und Hinweise siehe Tageskarte) |
| 11.00
Uhr |
Ende
des Königsfischens |
| 11.30
bis 12.00 Uhr |
Abwiegen und Versorgen der Fänge am Seglerheim, Kühlmöglichkeit
ist vorhanden
Jeder Fischerkönig erhält nach Abgabe seiner Startkarte ein
Erinnerungsgeschenk |
|
Gästefischen |
| 6.00
bis 7.00 Uhr |
Für
Gäste gibt es Tageskarten an der Kartenausgabe am Seglerheim,
Gültigkeit bis 11.00 Uhr, Gebühr: 10,00 € |
|
Programm Damen |
| 13.15
Uhr |
Treffpunkt zur Stadtführung (Historische Altstadt) und zum
anschließenden Cafebesuch |
|
Weitere Programmpunkte |
| 10.00
Uhr |
Arbeitstagung der Jugendleiter
im Gasthof „Zur Sonne" Lindenplatz |
| 10.00
Uhr |
Pressekonferenz im Ratsstüberl im Ballenhaus, 1. Stock |
| 14.00
Uhr |
Arbeitstagung der Vereinsvorstände des Fischereiverbandes
Oberbayern e.V. im Festsaal Ballenhaus |
|
17.00 Uhr
|
Jahreshauptversammlung des Verbandes der Oberbayerischen
Berufsfischer und Seenbesitzer im Gasthof „Zur Sonne",
Lindenplatz
1. Begrüßung durch
den 1. Vorsitzenden des Verbandes und Vizepräsidenten des
Fischereiverbandes Oberbayern e.V.
2. Jahresbericht
3. Kassenbericht
4. Revisionsbericht
5. Entlastung der Vorstandschaft
6. Fachvortrag, Fachberatung für Fischerei im Bezirk Obb.
7. Wünsche und Anträge |
|
20.00 Uhr
|
Beginn des
geselligen Abends im Festsaal Ballenhaus (mit Bewirtung) mit
Proklamation des Oberbayerischen Fischerkönigs (Saaleinlass ab
19.00 Uhr)
Fischerkönige sollten bitte mit Königskette erscheinen |
|
Programm: Sonntag, den 9. September 2007 |
| |
Oberbayerischer Fischereitag |
Bestimmungen und
Hinweise:
Teilnahmeberechtigt sind alle Fischerkönige der Vereine, die dem
Fischereiverband Oberbayern e.V. angeschlossen sind.
Oberbayerischer
Fischerkönig wird der Vereinskönig, der den schwersten Fisch
gelandet hat. Gewertet wird nach Gramm.
Fischerkönige
werden gebeten, bei der Proklamation am Samstag Abend und beim
Festzug am Sonntag Vormittag die Königskette anzulegen. Auch
Vereine mit Fahnen oder Standarten werden gebeten am Festzug
teilzunehmen.
Fischgewässer:
Lechstaustufe 6 (Schongauer Lechsee) Bestimmungen der Tageskarte
beachten.
Boote stehen in begrenzter Anzahl zur Verfügung, eigene Boote
können mitgebracht werden.
Anfragen zur
Zimmervermittlung an Tourist Information Schongau, Tel. 08861 /
214 -181, Fax 08861 / 214 - 881,
www.schongau.de
Treffpunkt
für Gäste, die bereits am Freitag, den 07. September 2007
anreisen: Gasthof „Blaue Traube", 19.00 Uhr. Tageskarten zum
Königsfischen sind dort bereits erhältlich. |
| 9.00
Uhr |
Messe in der Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt
anschließend |
| 9.45
Uhr |
Festzug zum Klosterhof in der Heilig Geist-Kirche zur
Kranzniederlegung und Totenehrung |
| 10.30
Uhr |
Festtagung des Fischereiverbandes Oberbayern e.V. im
Festsaal Ballenhaus
Tagesordnung:
1. Begrüßung durch den Präsidenten des Fischereiverbandes
Oberbayern e.V., Herrn Alfons Blank
2. Grußworte
3. Festansprache des Präsidenten, Herrn Alfons Blank
4. Festrede
5. Ehrungen
6. Schlußwort des Präsidenten |
|
Petri Heil
Fischereiverband
Oberbayern e. V
Alfons Blank
Präsident |
|
Roland Eberl
geschäftsf. Vizepräsident |
Willi Ernst
Vizepräsident |
Programm im PDF-Format mit
Rechtsklick zum Drucken herunterladen
Zum
Inhalt
Viel Lob für den Präsidenten
Alfons Blank feiert seinen 75. Geburtstag in kleinem Kreis
|
München – „Alfons Blank ist eine Persönlichkeit, die um
Ausgleich bemüht ist“. So charakterisierte der
Bezirkstagspräsident Franz Jungwirt den Präsidenten des
Fischereiverbandes Oberbayern anlässlich dessen 75.
Geburtstages. Gefeiert wurde in
kleinem Kreise zusammen mit Familie und Angelfreunden im
Gasthaus Haderecker in Olching. Jungwirth bringt seit vielen
Jahren die Fischerei in Oberbayern „in Verbindung mit Blank“,
den er als „Bilderbuchpräsidenten“ bezeichnete. Der
Fischereifachberater Dr. Peter Wißmath hätte einmal das Wort
geprägt: „Wenn es Blank nicht geben würde, man müsste ihn glatt
erfinden.“ Dem könne man nur zustimmen. Jungwirth überreichte im
Namen des Bezirkes Oberbayern ein Präsent und wünschte sich,
dass auch die anderen Natur- und Landschaftsschutzverbände so
profunde Kenntnisse hätten. „Sie wissen zu wenig, was für
Lebewesen im Wasser sind“, äußerte Jungwirth seine Überzeugung.
Eberhard Roese, der Präsident des Landesfischereiverbandes
Bayern überreichte Blank einen geschnitzten Petrus und erinnerte
daran, dass er das Amt des Präsidenten des
Landesfischereiverbandes Bayern eigentlich den
Überredungskünsten Blanks zu verdanken habe. „Der Alfons hat zu
mir gesagt, dass es reichen würde, wenn ich einmal in der Woche
in die Geschäftsstelle fahren würde. Inzwischen ist aus diesem
einen mal eine Sieben-Tage-Woche geworden.“ Vom Verband bekam
Alfons Blank eine Stadtrundfahrt in München als Geschenk.
|

Der Präsident des
Landesfischereiverbandes Bayern, Eberhard
Roese (l.), überreicht FVO-Präsident Alfons Blank einen
geschnitzten Petrus |
Zum
Inhalt
Oberbayerns bester
Jungfischer 2007
Wenn’s
nur alleine um den Fischfang gegangen wäre, dann hätten der 17-jährige
Tobias Lachenschmid aus Buxheim und die beiden Münchner Jugendlichen
Benedikt Gebhart (14) und Stefano Perez (15) alle drei zusammen die
Königswürde verdient beim oberbayerischen Königsfischen des
Fischereiverbandes Oberbayern. Alle drei haben nämlich beim
Ausbildungszeltlager in Scheuring am Lech je eine Forelle gefangen.
Nachdem bei diesem Wettbewerb aber vor allem das Wissen zählt, darf sich
Tobias Lachenschmid seit dem gestrigen Sonntag Oberbayerns bester
Jungfischer nennen. An dem Wettbewerb nahmen fast 200 Jugendliche aus
ganz Oberbayern teil. Fünf Tage lang mussten sie unter Beweis stellen,
dass sie die Natur am und im Wasser kennen wie den Tascheninhalt ihrer
Angelwesten. Unter anderem mussten die Kinder und Jugendlichen
Schwarzdorn, Beinwell und Wiesenknäuelgras erkennen, mussten den
Unterschied zwischen einer Eintagsfliegenlarve und einer
Steinfliegenlarve wissen oder verschiedene Unterwasserpflanzen
auseinander halten können. Bestes Mädchen war auf Platz 43 Alexandra
Unterreitmeier vom Bezirksfischereiverein Dorfen. Für die Zeit der
fünftägigen Ausbildung übernachteten die Jugendlichen in großen
THW-Zelten am Lech – Lagerfeuerromatik inbegriffen.
Zum
Inhalt
Jugendzeltlager 2007 des Fischereiverbandes Oberbayern
in Scheuring am Lech vom 6. bis zum 10. Juni 2007
Der Fischereiverband Oberbayern veranstaltet wieder sein beliebtes
Jugendzeltlager für Jugendliche aus dem ganzen Regierungsbezirk. Etwa
300 Jugendliche aus Oberbayern mit ihren erwachsenen Betreuern
(Jugendleitern mit spezieller Ausbildung) werden erwartet.
Beim traditionellen Jugendzeltlager des Fischereiverbandes Oberbayern
wird der Oberbayerische Jungfischerkönig ermittelt. König wird nicht
automatisch der, der den größten Fisch fängt. Die Jugendlichen
unterziehen sich auch einem umfangreichen Wissenstest, der weit über das
hinausgeht, was man eigentlich zum Fische fangen brauchen würde.
Die Jungfischer werden dabei im weitesten Sinne in die Zusammenhänge der
Natur unter Wasser eingeweiht.
Die Jugendlichen können dann Gewässerpflanzen sicher bestimmen, kennen
die aquatische Fauna inklusive Fischnährtiere und die
Gewässerindikatoren, das heißt, sie können den Zustand eines Gewässers
beurteilen.
Im Rahmen des Jugendzeltlagers nehmen die Jugendlichen vier Tage lang an
Unterweisungen und Vorträgen teil, dürfen aber auch in den umliegenden
Gewässern fischen, um dort die Theorie in die Praxis umzusetzen.
Der Fischereiverband Oberbayern betreut auf diese Weise fast 3500
Jugendliche aus dem ganzen Regierungsbezirk. Die Jugendlichen werden zu
einem verantwortungsvollen Umgang mit der Kreatur erzogen und
angehalten. Sie lernen, dass ein Fisch zuerst ein Lebewesen und dann
erst Lebensmittel ist. Bei der Ausbildung der Jungfischer wird größter
Wert auf waid- und tierschutzgerechtes Verhalten gelegt. Der
Fischereiverband Oberbayern bedankt sich beim Luftwaffenfischereiverein
und seinem 1. Vorsitzenden Franz Maisterl, der den Jugendlichen für
diese beliebte Veranstaltung die Gewässer zur Verfügung stellte.
Fischereiverband Oberbayern, München, 20. Mai 2007
Zum
Inhalt
Jagen und Fischen 2007
Der Fischereiverband
Oberbayern hat ein umfangreiches Programm für die Messe Jagen und
Fischen 2007 vom 28. März bis zum 1. April auf dem Gelände der neuen
Messe München zusammengestellt. Das Motto des FVO lautet heuer:
„Wie hilft der Mensch dem Fisch – wie hilft der Fisch dem Menschen“.
Nachfolgend alle Veranstaltungen des Fischereiverbandes Oberbayern bei
der Messe Jagen und Fischen 2007 im Überblick:
|
Mittwoch, 28. März 2007 |
|
Uhrzeit |
Aktionsbühne |
Uhrzeit |
Küche |
|
10:00 bis 12:15 |
Eröffnung |
10:00 bis 11:00 |
Kochen mit Profikoch |
|
15:15 bis 15:30 |
Film: Die Welt der
Fische |
12:00 bis
13:00 |
Kochen mit Profikoch |
|
15:30 bis 16:30 |
Das Fischer-Quiz |
14:00 bis 15:00 |
Kochen mit Profikoch |
|
Donnerstag, 29. März 2007 |
|
Uhrzeit |
Aktionsbühne |
Uhrzeit |
Küche |
|
12:00 bis 12:15 |
Haute Couture aus
Fischleder |
10:00 bis 11:00 |
Kochen mit Profikoch |
|
12:15 bis 13:00 |
Fliegenbinden |
13:15 bis 14:15 |
Kochen mit Profikoch |
|
13:15 bis 13:30 |
Film: Die Welt der
Fische |
14:00 bis 15:00 |
Kochen mit Profikoch |
|
13:30 bis 14:30 |
Das Fischer-Quiz |
|
|
|
Freitag, 30. März 2007 |
|
Uhrzeit |
Aktionsbühne |
Uhrzeit |
Küche |
|
12:00 bis 12:15 |
Haute Couture aus
Fischleder |
10:00 bis 11:00 |
Kochen mit Profikoch |
|
12:15 bis 13:00 |
Fliegenbinden |
13:15 bis 14:15 |
Kochen mit Profikoch |
|
13:15 bis 13:30 |
Film: Die Welt der
Fische |
15:00 bis 16:00 |
Kochen mit Alfons
Schuhbeck |
|
13:30 bis 14:30 |
Das Fischer-Quiz |
|
|
|
Samstag, 31. März 2007 |
|
Uhrzeit |
Aktionsbühne |
Uhrzeit |
Küche |
|
12:00 bis 12:15 |
Haute Couture aus
Fischleder |
10:00 bis 11:00 |
Kochen mit Profikoch |
|
12:15 bis 13:00 |
Fliegenbinden |
13:15 bis 14:15 |
Kochen mit Profikoch |
|
13:00 bis 14:00 |
Das Fischer-Quiz |
15:00 bis 16:00 |
Kochen mit Alfons
Schuhbeck |
|
Sonntag, 1. April 2007 |
|
Uhrzeit |
Aktionsbühne |
Uhrzeit |
Küche |
|
12:00 bis 12:15 |
Haute Couture aus
Fischleder |
10:00 bis 11:00 |
Kochen mit Profikoch |
|
12:15 bis 13:00 |
Fliegenbinden |
12:00 bis 13:00 |
Kochen mit Profikoch |
|
13:00 bis 14:00 |
Das Fischer-Quiz |
14:00 bis 15:00 |
Kochen mit Profikoch |
Der Profikoch am Stand des
Fischereiverbandes Oberbayern ist nicht nur ein Meister seines Fachs,
sondern er heißt auch noch so: Ludwig Koch war viele Jahre Ausbilder im
Institut für Fischerei in Starnberg. Seine Kunst, Fische zu filetieren,
ist legendär.
Die Jugend des Fischereiverbandes Oberbayern präsentiert sich auf der
Messe Jagen und Fischen an einem eigenen Stand.
Angeboten wird für die kleinsten Fischer am FVO-Stand wieder das
beliebte Holzfischangeln bei dem es jede Menge Kleinpreise zu gewinnen
gibt. Die Erwachsenen können am Glücksrad ihr Glück versuchen.
Gewässerwart Josef Schütz beantwortet täglich alle Fragen rund um das
Thema: „Schnelle und richtige Wasserprobe.“
In acht großen Schauaquarien ist die gesamte voralpine Fischfauna zu
sehen.
Eine naturnahe Teichlandschaft mit Fischerhütte lädt die Besucher auf
ihrem Messerundgang zu einer erholsamen Pause am Wasser ein.
Zum
Inhalt
Zum Jahreswechsel 2006
(Alfons Blank)
Liebe Fischerkameraden,
ich möchte den Jahreswechsel zum Anlass nehmen, um mich im Namen des
Fischereiverbandes Oberbayern einmal bei all denjenigen zu bedanken, die
das ganze Jahr über mit ihrem Engagement in den Vereinen dazu
beigetragen haben, dass das abgelaufene Jahr für uns zu einem
Erfolgsjahr wurde. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es sehr viel
Zeitaufwand und Mühe bedeutet, die Anliegen der Fischerei in Oberbayern
voranzubringen und zu einem guten Gelingen zu führen. Anteil daran haben
auch die Familien unserer Fischer, die viel Verständnis dafür aufbringen
müssen, dass wir alle so eine zeitaufwändige, ehrenamtliche Tätigkeit
leisten. Auch den Fischerfamilien gilt deshalb mein Dank.
Der Winter ist für die Fischer eine Zeit der Ruhe. Zeit unsere
Ausrüstungen zu überprüfen und zu komplettieren, Zeit über neue
Aktivitäten und Projekte nachzudenken, aber auch die Zeit der Erwartung,
wann endlich die neue Saison beginnt und wir wieder schöne Tage am
Wasser verbringen können. Dass wir auch weiterhin der Fischerei
nachgehen können, dafür werden gerade im Winter und im Frühjahr die
Weichen gestellt. Ich bitte Sie deshalb, sich auch heuer zahlreich an
unseren Vogelzählaktionen zu beteiligen. Nur wenn wir selbst belastbare
Zahlen vorweisen können, dann können wir auch unseren Forderungen nach
einem Kormoran- und Gänsesägermanagement Nachdruck verleihen. Denn die
Schäden, die durch diese beiden Vogelarten entstehen, sind nach wie vor
enorm. Wir dürfen deshalb nicht nachlassen, die Öffentlichkeit auf
dieses Problem aufmerksam zu machen.
Vieles ist uns heuer gut gelungen, viele Probleme warten aber auch noch
auf eine Lösung. Nur wenn die Fischer sich selbst als eine große Familie
betrachten, dann wird unser Bestreben erfolgreich sein, die Fischerei,
so wie wir sie erleben, auch für die nächsten Generationen zu erhalten.
Deshalb halten wir fest an unseren Besatzmaßnahmen, halten wir fest an
habitatverbessernden Gewässereingriffen und kämpfen weiter für die
Durchgängigkeit unserer Bäche und Flüsse. Dabei wird uns aufgrund der
Widerstände, die uns in den Weg gelegt werden, nur selten der große Wurf
gelingen, der alle Probleme auf einen Schlag löst. Vielmehr wird unser
Weg ein Weg der kleinen Schritte sein, der uns zum Erfolg führen wird.
Auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt.
Dass dem Fischereiverband Oberbayern mit Ihrer aktiven Hilfe wieder
viele kleine Schritte gelingen mögen, das wünsche ich Ihnen und mir für
das kommende Jahr. Ich bin zuversichtlich, dass wir bei vielen Problemen
wieder eine Lösung finden und dass wir dabei gemeinsam ein Stück des
Weges vorankommen werden.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Ihren Familien schöne Feiertage,
einen guten Rutsch ins Neue Jahr und in der kommenden Saison
Viel Petri Heil
Alfons Blank,
Präsident des Fischereiverbandes
Oberbayern
Zum
Inhalt
Schleie steht im Rampenlicht
„Tinca
Tinca“ ist zum Fisch des Jahres 2007 bestimmt worden
Eigentlich führt die Schleie am liebsten ein Leben im Verborgenen. In
flachen, warmen verkrauteten Uferzonen fühlt sie sich am wohlsten. Jetzt
ist es erst einmal vorbei mit der beschaulichen Ruhe. Für ein Jahr muss
die Schleie die heimische Unterwasserwelt in der Öffentlichkeit
repräsentieren. In einer gemeinsamen Aktion vom Verband Deutscher
Sportfischer zusammen mit dem Österreichischen Kuratorium für Fischerei
und Gewässerschutz wurde die Schleie zum Fisch des Jahres 2007 bestimmt.
Was ist an der Schleie so besonderes? Ein paar außergewöhnliche
Fähigkeiten hat sie ja. Sie kann extreme Temperaturunterschiede ertragen
und fällt bei großer Hitze wie starker Kälte in eine Art Koma, in der
der Stoffwechsel des Tieres auf ein Minimum heruntergefahren wird.
Dieser Mechanismus macht die Schleie zum Überlebenskünstler und lässt
sie im Schlamm sogar das kurze Austrocknen ihres Habitates überdauern.
Der Fisch ist im größten Teil Europas verbreitet und kommt dort
praktisch überall vor außer in Griechenland, Schottland und
Nordskandinavien. Er gilt in manchen Bundesländern bereits als
gefährdet. Dass die Schleie heute noch so zahlreich vorkommt, verdankt
sie vor allen Dingen den Anglern, die ihre Gewässer in Oberbayern
regelmäßig mit dem Fisch besetzen.
Die Schleie hat eine olivgrüne bis braune Färbung, ein engständiges
Maul, zwei Barteln, eine längliche, kräftige Körperform, und beginnt in
den Monaten Mai bis Juli bei Wassertemperaturen von mindestens 18 bis 20
Grad ihr Laichspiel. Der Fisch ernährt sich von Würmern, Schnecken,
kleinen Muscheln und Pflanzenteilen, ist ein guter Futterverwerter und
kann maximal eine Größe von 70 Zentimetern bei einem Gewicht von über
sieben Kilogramm erreichen.
Zum
Inhalt
Erfolgreicher Fischereitag in Obing im September 2006
Neuer Fischerkönig Johann
Jell kommt aus Erding
„Ostwind und
Sonnenschein, Fischer bleib gleich daheim“: Für die Besucher des
Oberbayerischen Fischereitages in Obing am See war das schöne
Spätsommerwetter ideal, für die Teilnehmer am traditionellen
Königsfischen hingegen weniger. Dass er aber auch mit diesen
Bedingungen etwas anfangen kann, bewies der neue Fischerkönig
Johann Jell vom Bezirksfischereiverein Erding, der einen Hecht
mit 60,5 Zentimetern Länge und einem Gewicht von 1510 Gramm aus
dem Obinger See zog und sich damit die Königswürde sicherte.
Der Obinger Bürgermeister, Hans Thurner, legte ihm die
Königskette um und Präsident Alfons Blank gratulierte dem neuen
Würdenträger zu seinem Erfolg. Am Königsfischen beteiligten sich
40 Fischer aus ganz Oberbayern. Teilnahmeberechtigt waren nur
Angler, die in ihrem Verein bereits König wurden.

Der neue
oberbayerische Fischerkönig Johann Jell
vom Bezirksfischereiverein Erding (links). |

Kirchenzug zur
festlichen Feldmesse am Seeufer in Obing.
Im Rahmen einer festlichen Feldmesse am Seeufer, die zahlreiche
Vereine des Ortes mit ihren Fahnenabordnungen begleiteten,
gedachte Präsident Alfons Blank namentlich der in diesem Jahr
verstorbenen Mitglieder. So wurde der Fischereitag in Obing
einer der erfolgreichsten der vergangenen Jahre, der für die
mitgereisten Fischerdamen seinen Höhepunkt in einer romantischen
Kutschenfahrt zum nahe gelegenen Seeoner See fand.
Zeitgleich fand an diesem Wochenende die Versammlung der
Berufsfischer statt, in der FVO-Vizepräsident Willi Ernst von
den wachsenden Schwierigkeiten seiner Zunft berichtete, die
Bevölkerung mit einheimischem Fisch zu versorgen. Im Hintergrund
standen zum Teil erhebliche Rückgänge bei den Fängen an
oberbayerischen Gewässern, die nach wie vor im Zusammenhang
stehen mit dem Fraßdruck von Kormoran und Gänsesäger, wie auch
bei der Arbeitstagung der Vereinsvorstände angesprochen wurde.
Zu Gast als Festredner war der Wahlkreiskreisabgeordnete Peter
Ramsauer (CSU), der in seiner Ansprache Aspekte der
Zusammenarbeit der Kleinkraftwerksbetreiber mit Oberbayerns
Fischern thematisierte und sich dabei den Anliegen der Angler im
Regierungsbezirk gegenüber offen und aufgeschlossen zeigte.
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Zum
Inhalt
Oberbayerischer Fischereitag 2006 in Obing im Landkreis Traunstein
Der Fischereiverband
Oberbayern lädt seine Mitglieder am Wochenende, 9./10. September 2006,
zu seinem traditionellen Fischereitag ein, der heuer in Obing
stattfinden wird.
Die große oberbayerische Organisation der Fischer nutzt diese
Zusammenkunft alljährlich dazu, um Bilanz zu ziehen. Verbunden ist der
Fischereitag mit dem alljährlichen Königsfischen und der traditionellen
Königsproklamation sowie zahlreichen Fachtagungen. Als Gastredner hat
der Wahlkreisabgeordnete Dr. Peter Ramsauer (CSU) zugesagt. Das genaue
Programm des Fischereitags kann den folgenden Pdf-Dateien entnommen
werden.
Programm_09.09.2006.pdf
Programm_10.09.2006.pdf
Zum
Inhalt
Oberbayerns bester Jungfischer (2006) kommt aus Mühldorf
Der 17-jährige Joseph Blümel weiß fast alles über die heimische Welt
unter Wasser
Die
drei besten Jungfischer Oberbayerns: Bernhard Eibl aus Riegsee,
Fischerkönig Joseph Blümel aus Mühldorf und Georg Müller aus Hochstatt.
Markt Indersdorf –
Oberbayerns bester Jungfischer heißt Joseph Blümel. Der 17-jährige kommt
aus Mühldorf und angelt als Mitglied beim Bezirksfischereiverein Dorfen
im Landkreis Erding. Bei 33. Ausbildungszeltlager unterzog er sich
zusammen mit über 250 anderen Kindern und Jugendlichen aus dem ganzen
Regierungsbezirk einem umfangreichen Wissenstest, den der
Fischereiverband Oberbayern einmal im Jahr im Rahmen eines
Ausbildungszeltlagers durchführt. Heuer fand die Veranstaltung in Markt
Indersdorf im Landkreis Dachau statt, wo eine ganze Zeltstadt mit
Gemeinschaftsraum, Schlafräumen und Küche aufgebaut worden war. Bei
diesem Test handelt es sich um die umfassendste Prüfung ihrer Art, die
für Jugendliche durchgeführt wird und bei der deren Wissen über die
heimische Unterwasserwelt getestet wird. Um oberbayerischer
Jungfischerkönig zu werden, genügt es also nicht, einen großen Fisch zu
fangen. Blümel erreichte bei dem Test 2844 von 3000 möglichen Punkten
und musste dazu viele Wasserinsekten und deren Larven, verschiedenste
Unterwasserpflanzen und selbstverständlich alle Fischarten erkennen.
Außerdem angelte er zwei kapitale Brachsen mit 51 und 48 Zentimetern
Größe. Als verdienter Sieger nahm er aus der Hand von
Bezirksjugendleiter Josef Grünwald seine Auszeichnung und einen Pokal
entgegen. Auch die Fertigkeiten der jungen Fischer im Umgang mit dem
Angelgerät wurden bei der Prüfung getestet. Zweitbester jugendlicher
Fischer wurde der 15 Jahre alte Bernhard Eibl aus Riegsee (2720 Punkte),
dritter der gleichaltrige Georg Müller aus Hochstatt (2654 Punkte) vom
Fischereiverein Pilsensee Wörthsee.
Zum
Inhalt
Oberbayern
zu Gast bei Freunden in Markt Indersdorf
Der Fischereiverband Oberbayern
veranstaltet seit über dreißig Jahren jährlich ein Ausbildungszeltlager
für Jugendliche und ihre Betreuer aus dem ganzen Regierungsbezirk. Heuer
findet die bei den jungen Fischern außerordentlich beliebte
Veranstaltung in Markt Indersdorf statt (Details siehe beigefügtes
Programm). Ermittelt wird dabei auch Oberbayerns bester Jungfischer. Wer
bei dem Wettbewerb um diesen Titel mitmachen will, muss sich einem
umfangreichen Wissenstest unterziehen
–
es genügt nicht, einfach nur den größten Fisch zu fangen.
Die Jungfischer des Anglerclubs
Indersdorf erwarten etwa 400 Gäste, für die eine ganze Zeltstadt
aufgebaut wurde
–
mit Kantine, Schlafunterkünften und einem großen Gemeinschaftszelt, in
dem am Mittwoch, 14. Juni, um 14 Uhr, die feierliche Begrüßung
stattfinden wird. Zeltstadt, Jungfischer beim Angeln oder interessante
Vorführungen unter anderem mit großen Greifvögeln bieten zahlreiche
Fotomotive. Im Anschluss an die Eröffnung besteht die Möglichkeit, sich
bei den Verantwortlichen des Fischereiverbandes oder den örtlichen
Vereinsvertretern näher über den Ablauf der Veranstaltung zu
informieren.
Vorläufiges P R O G R A M M
für das 33. Jugendausbildungszeltlager der oberbayerischen Jungfischer
vom 14. mit 18. Juni 2006 in Markt- Indersdorf an der Glonn.
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Uhrzeit |
Mittwoch, den 14. Juni 2006 |
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Ab
08.00 |
Eintreffen der Teilnehmer u. Aufbau der Zelte. Für die
Teilnehmer, die vormittags eintreffen, besteht die Möglichkeit
in der Gaststätte in der nähe des Zeltplatzes zu essen. Papiere
im Büro abholen. Besichtigung des zur Verfügung stehenden
Gewässers. |
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13.00 |
Jugendleiterbesprechung (Programmablauf / Auflagen
/ Richtige Befischung der Glonn usw. durch den gastgebenden
Verein) im Gemeinschaftszelt. ( Auf
„INFOTAFEL“ achten ) |
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14.00 |
Offizielle Begrüßung und Eröffnung des 33. Jugendzeltlagers
durch den Bezirksjugendleiter des Fischereiverbandes Oberbayern.
Ansprache des Schirmherren, des Bezirkstagspräsidenten von
Oberbayern Herrn Franz Jungwirth, des Landrats, den
1.Bürgermeister, des Präsidenten vom Bayerischen Jagdverband,
des Präsidenten des Landesfischereiverbandes Bayern, des
Präsidenten des Fischereiverbandes Oberbayern Herrn Alfons Blank
und Grußworte des 1.Vorstandes Herrn Alfons Blank vom
gastgebenden Fischereiverein, des Fachbeirates für Fischerei. |
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15.00 |
Freies
Fischen an der Glonn. Ausbildung: Fliegenbinden, Werfen mit der
Fliegenrute und sonstige Wurfübungen. |
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18.30 |
Abendessen im Gemeinschaftszelt. |
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19.00 |
Gegenseitiges kennen lernen, restliches Ausfüllen der Listen,
Abgabe der ausgefüllten Listen im Bürozelt. Entzünden des
Lagerfeuers, freies Fischen bis 21,30 Uhr. Geselliges
Beisammensein am Lagerfeuer |
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22.00 |
Zapfenstreich – Nachtruhe. (Die
Nachtruhe muss unbedingt eingehalten werden, da sich in der nähe
ein Wohngebiet befindet) |
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Uhrzeit |
Donnerstag, den 15. Juni 2006 |
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05.00 |
Freies
Fischen an der Glonn |
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08.00 |
Frühstück im Gemeinschaftszelt. |
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09.00 |
Es
wird die Gelegenheit gegeben alle Sparten der Wettbewerbe wie
Ziel / Weitwurf, Fliegenbinden, Knotenbinden usw. da es ja ein
Ausbildungszeltlager ist, zu erlernen oder sich weiterzubilden.
Ausbildungspersonal steht zur Verfügung. |
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12.00 |
Mittagessen im Gemeinschaftszelt. |
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14.00 |
Beginn
der Wettbewerbe aller Sparten. |
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18.00 |
Abendessen im Gemeinschaftszelt. |
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18.30 |
Freie
Verfügung / Freies Fischen bis 21.00 Uhr. Treffpunkt am
Lagerfeuer |
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21.30 |
Dia
Show - Artenbestimmung über 10 Fische, 10 Insekten und 10
Pflanzen. Teilnahme ist Pflicht. Die Plätze für die Dia
Show werden ausgelost. |
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22.00 |
Zapfenstreich – Nachtruhe. (Die
Nachtruhe muss unbedingt eingehalten werden, da sich in der nähe
ein Wohngebiet befindet) |
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Uhrzeit |
Freitag, den 16. Juni 2006 |
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05.00 |
Freies
Fischen an der Glonn |
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08.00 |
Frühstück im Gemeinschaftszelt. |
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09.00 |
Fortsetzung der Wettbewerbe aller Arten. |
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12.00 |
Mittagessen im Gemeinschaftszelt. |
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14.00 |
Fortsetzung der Wettbewerbe bis zum Abendessen. |
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17.30 |
Abgabe
der Wettbewerbslisten ohne Königsfischen. |
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18.00 |
Abendessen im Gemeinschaftszelt. |
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19.00 |
Vortrag Jagdschule „ Die Deutsche Waidmannsgilde e.V.“ Referent
(Karl-Heinz Schambeck, Schulungsleiter) Thema steht noch nicht
fest. |
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19.30 |
Treffpunkt am Lagerfeuer oder freies Fischen |
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22.00 |
Zapfenstreich – Nachtruhe. (Die
Nachtruhe muss unbedingt eingehalten werden, da sich in der nähe
ein Wohngebiet befindet) |
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Uhrzeit |
Samstag, den 17. Juni 2006 |
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04.30 |
Wecken. |
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04.30 |
Ausgabe des Frühstückspaketes, der Startkarten und Fanglisten
zum Königsfischen. Startkarten werden nur an persönlich
anwesende Jungfischer ausgegeben. |
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05.00 |
Beginn
des Königsfischens an der Glonn. |
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11.30 |
Ende
des Königsfischens. (Abgabe der Fanglisten) |
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12.00 |
Versorgung der gefangenen Fische und Reinigung des
Fischputzplatzes. |
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12.30 |
Mittagessen im Gemeinschaftszelt. |
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13.30 |
Letzte
Möglichkeit, die Listen abzugeben (nur noch Königsfischen).
Andere Listen werden nicht mehr entgegengenommen. Abgabe der
gesamten Fanglisten, auch Jugendleiter u. Betreuer. |
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14.30 |
Greifvogel „Flugvorführung mit Adler, Bussard und Falken“ durch
den Landesverbandvorsitzenden Bayern H. Wolfgang Schreyer vom
„Deutschen Falkenorden“ |
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15.30 |
Wer
seine Wettbewerbe alle durchgeführt und alle Listen abgegeben
hat, hat freie Verfügung oder freies Fischen
( nur mit Absprache der Lagerleitung ). |
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18.00 |
Abendessen am Zeltplatz im Gemeinschaftszelt. |
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19.00 |
Treffpunkt am Lagerfeuer oder freies Fischen. |
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20.00 |
Einladung der Jugendleiter und Betreuer, sowie der
Vorstandschaft des gastgebenden Vereins zu einem Buffet als Dank
für die Mithilfe zum Gelingen des Zeltlagers. |
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22.00 |
Zapfenstreich - Nachtruhe. (Die
Nachtruhe muss unbedingt eingehalten werden, da sich in der nähe
ein Wohngebiet befindet) |
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Uhrzeit |
Sonntag, den 18. Juni 2006 |
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05.00 |
Freies
Fischen an der Glonn. Die Gültigkeit der Erlaubnisscheine zum
Fischen endet am 18. Juni 2006 um 8.00 Uhr. |
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08.00 |
Frühstück im Gemeinschaftszelt. Im Anschluss Abgabe der
Fangliste |
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08.30 |
Reinmachen im Zeltinneren ( alles zusammenpacken und für den
Abtransport bereit stellen ).
Zelte dürfen noch nicht abgebaut werden |
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10.00 |
Feldmesse, je nach Witterung im Zelt oder am Zeltplatz. Ich
bitte alle, an dieser Veranstaltung teilzunehmen, schon wegen
der Gemeinschaft, die wir hier bilden möchten. |
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11.00 |
Festakt mit Abschlussfeier und Ernennung des oberbayerischen
Jungfischerkönigs 2005 sowie Preisverteilung. |
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12.30 |
Mittagessen auf dem Zeltplatz im Gemeinschaftszelt. |
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13.00 |
Verabschiedung der Teilnehmer. |
Eine Bitte an die Jungfischer, Jugendleiter und Betreuer . Die
Tische und Bänke zusammenklappen und auf den bereitgestellten Paletten
ablegen.
E N D E D E R V E R A N S T A L T U N G
Programmänderungen bleiben dem Veranstalter vorbehalten.
Josef
Grünwald
Bezirksjugendleiter
Fischereiverband Oberbayern
Zum
Inhalt
Hauptausschuss-Sitzung in Markt Indersdorf
Es ist eine seit
langem vom Fischereiverband Oberbayern gepflegte Tradition, einmal im
Jahr eine Hauptausschuss-Sitzung auf das alljährliche
Ausbildungszeltlager zu legen. Den Mitgliedern des Ausschusses wird bei
dieser Gelegenheit das Programm für die Jugendlichen vorgestellt und
deren Ausbildung erläutert. Heuer haben sich besonders viele Jugendliche
und ihre Jugendleiter angemeldet.
Die Hauptausschuss-Sitzung findet am 17. Juni 2006, ab 10 Uhr auf dem
Volksfestplatz in Markt Indersdorf statt.
Die Tagesordnung:
1. Begrüßung durch den Präsidenten
2. Bericht des Präsidenten
3. Änderung der AVFig
4. Anträge Artenhilfsprogramm
5. Sammelversicherung FVO
6. Verschiedenes
7. Zeltrundgang mit anschließendem Mittagessen
Mit den Worten „Wir hoffen,
die Hauptausschussmitglieder möglichst zahlreich im Jugendlager begrüßen
zu können“, bittet Präsident Alfons Blank um einen zahlreichen
Besucherandrang zu der bei den Jugendlichen äußerst beliebten
Veranstaltung.
Zum
Inhalt
Fisch des Jahres 2006: Die Mühlkoppe

Die Mühlkoppe ist eine echte Europäerin: Sie hat ihre Heimat in schnell
fließenden Bächen, seltener in den Uferbereichen von klaren,
sauerstoffreichen Seen und kommt vom Atlantik bis zum Ural vor. Nur im
Norden von Skandinavien fehlt sie und im südlichen Europa ist es ihr
offensichtlich zu warm. Sonst begegnet man den Mühlkoppen überall, auch
wenn ihr Vorkommen in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten seltener
geworden ist.
Bei den Anglern hatte der graubraun marmorierte Fisch, der dessen
kapitale Exemplare bis zu 15 Zentimetern groß werden können, früher
einen nicht ganz unumstrittenen Ruf. Den verdankte sie ihrer
Eigenschaft, sich bei der täglichen Nahrungssuche auch am Laich der
Salmoniden zu bedienen. Die Brut der Forellenartigen steht ebenfalls auf
ihren Speisezettel, dafür dient sie den ausgewachsenen Forellen wiederum
selbst als Nahrung. Inzwischen hat sich die Haltung der Angelfischer der
Koppe gegenüber verändert. Das dokumentiert auch die Tatsache, dass der
Verband Deutscher Sportfischer den in seinem Bestand gefährdeten Fisch
zum Fisch des Jahres 2006 erkoren hat. Vielerorts gilt die Mühlkoppe als
Indikator für ein gesundes Gewässer.
Die Koppe ist mit ihrer gedrungenen, walzenförmigen Körperform und den
stachelstrahligen Flossen sehr gut an das Leben auf dem Gewässergrund
stark strömender Bäche und kleiner Flüsse angepasst. Leider ist dort das
Substrat oft in einem dermaßen erbärmlichen und verschlammten Zustand,
dass die Art Mühe hat, ihren klumpenförmig abgesetzten Laich über die
Zeit zu bringen. Das Weibchen legt etwa 100 bis 200 Eier unter Steinen
oder in einer Art Laichgrube ab. Gewässerverbessernde Maßnahmen sind
also das Mittel der Wahl, wenn die Angler in Oberbayern etwas für den
Fortbestand dieses Fisches tun wollen. Vielerorts haben entsprechende
Einsätze bereits Erfolg gezeigt. Auch deshalb ist die Koppe aus
Oberbayerns Bächen nicht wegzudenken.
Der Fischereiverband Oberbayern möchte auf seiner Internetseite den
Blick der Fischer aber auch auf andere, zum Tier oder zur Pflanze des
Jahres bestimmte Arten lenken. Wir dokumentieren damit, dass den
Fischern auch an der Erhaltung der Arten gelegen ist, die nicht im
Wasser wohnen.
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Insekt des Jahres 2006: Der Siebenpunkt-Marienkäfer
Der Siebenpunkt-Marienkäfer wird auch Glückskäfer genannt, weil
die Zahl Sieben – die Anzahl schwarzer Punkte auf den roten
Flügeldecken des Käfers – schon seit jeher als Glückszahl gilt.
Der Siebenpunkt gehört zur großen Familie der Marienkäfer (Coccinellidae).
Weltweit kennt man etwa 5500 Arten, vor allem in den Tropen und
Subtropen. In Deutschland wurden bisher 80 Arten nachgewiesen.
Die Zahl der Punkte ist sein ganzes, maximal einjähriges Leben
lang gleich.
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Vogel des Jahres 2006: Der Kleiber (Sitta europaea)
Mit der Wahl des Kleibers, eines kleinen und in Deutschland weit
verbreiteten Singvogels, soll auf den Schutz von Buchen- und
Eichenwäldern aufmerksam gemacht werden. Er steht
stellvertretend für einen Lebensraum in Deutschland und
Mitteleuropa, der für viele anderen Vögel wie Spechte, Meisen
oder Greifvögel unverzichtbar ist.
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Blume des Jahres
2006: Das Wiesenschaumkraut
Mit dem Wiesenschaumkraut, ein Kreuzblütengewächs, soll auf eine
schleichende Gefährdung der Feuchtbiotope aufmerksam gemacht
werden. Hervorgerufen durch länderübergreifende
Entwässerungsmaßnahmen (Eindeichung der Außenbereiche), aber
auch durch regionale und örtliche Bewirtschaftungsmaßnamen im
Binnenland, sind immer mehr Grünlandarten betroffen.
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Tier des Jahres
2006: Der Seehund (Phoca vitulina)
Der großäugige Unterwasserjäger lebt in der Nord- und Ostsee
sowie an den Küsten des Nordatlantiks und ist sowohl an
Felsküsten wie auch auf den Sandbänken des Wattenmeers
anzutreffen. Weitere Unterarten des Seehundes leben an der
Pazifikküste Nordamerikas, an den Küsten Japans und Kamtschatkas
und sogar in den Binnengewässern im nördlichen Kanada.
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Baum des Jahres 2006: Die Schwarzpappel (Populus nigra)
Die europäische Schwarzpappel gehört zu den Baumarten, die
eigentlich weit verbreitet sein müssten, aber inzwischen so
selten geworden sind, dass sie in der Roten Liste bedrohter
Pflanzenarten stehen. Die Gründe dafür sind vielfältig: Vor
allem Veränderungen und Verluste natürlicher Flussauen sowie
Verwendung von anderen nichtheimischen Pappelarten oder
Kreuzungen mit ihnen. So kommt es, dass ältere echte
Schwarzpappeln schon eine kleine Sensation sind. Sie werden
daher in mehreren Ländern Europas und einigen deutschen
Bundesländern erfasst. |
Zum
Inhalt
Trauer um Fritz Huber
Der Fischereiverband Oberbayern trauert um sein
Ehrenmitglied Fritz Huber, der am 18. April 2006 nach langer Krankheit
verstorben ist. Ein Leben, erfüllt vom Einsatz für die Fischerei, ging
damit zu Ende. Fritz Huber war Träger des Bundesverdienstkreuzes am
Bande, lange Jahre Bezirksjugendleiter des Fischereiverbandes Oberbayern
und auch 12 Jahre dessen geschäftsführender Vizepräsident, bevor ihm
eine schwere Erkrankung weiteres Engagement unmöglich machte.
Beerdigung: Montag, 24. April 2006 10:30 Uhr, in München,
Waldfriedhof, Eingang Lorettoplatz.
Zum
Inhalt
Angelfischerei und
Vogelgrippe
(HV Tischvorlage)
Eine Information des Fischereiverbandes Oberbayern für die Angel- und
Berufsfischer
Kann man an Gewässern, an denen tote Wasservögel gefunden werden oder
gefunden wurden, noch bedenkenlos angeln?
Diese Frage ist in den vergangenen drei Wochen immer wieder an uns
herangetragen worden. Die Antwort lautet ganz eindeutig: Ja. Die
Vogelinfluenzaviren sind durch die Evolution an die Körpertemperatur von
Säugern und Vögeln angepasst. Nur unter bestimmten Bedingungen können
die Viren überhaupt überleben. Fische sind wechselwarme Tiere und es
gibt bisher keinerlei Hinweis darauf, dass das Virus diese Artenbarriere
überspringen und sich in Fischen vermehren könnte. Eine Infektion des
Menschen mit virusbelastetem Wasser wird von Fachleuten ebenfalls
ausgeschlossen, weil es für eine Ansteckung relativ hoher Keimmengen
bedarf, die aufgrund des Verdünnungseffektes im Wasser niemals erreicht
werden. In Sperrbezirken spricht auch aus rechtlicher Sicht nichts gegen
die Angelfischerei.
Es stellt sich weiterhin die Frage, ob man geangelte Fische überhaupt
noch essen kann?
Dazu ist zu sagen, dass gefangene Fische beim Anlanden theoretisch mit
Vogelkot von Enten, Schwänen und Gänsen im Uferbereich in Berührung
kommen und so mit Virusmaterial kontaminiert werden könnten. Dem kann
man allerdings durch den Gebrauch eines geeigneten Keschers vorbeugen.
Auch innerlich im Magen-Darmtrakt könnten Fische theoretisch mit dem
Virus belastet sein, etwa weil sie Vogelkot oder infiziertes Geflügel
gefressen haben. Selbst für diese Fälle kann eine Gefährdung des
Menschen nach unserem Dafürhalten ausgeschlossen werden. Nach Ansicht
von Fachleuten werden die Viren nämlich im saueren Milieu des
Verdauungstraktes der Fische (und natürlich erst recht der Menschen)
größtenteils abgetötet. In China, wo das Virus tatsächlich schon auf den
Menschen übergesprungen ist, sind die Mediziner deshalb zur folgenden
Ansicht gekommen: Um sich mit dem Virus anzustecken, muss es eingeatmet
werden. Ob man sich beim Schlachten der Fische eventuell über eine
Verletzung an der Hand anstecken kann, ist unter den Fachleuten noch
nicht abschließend geklärt, wird aber auch nicht gänzlich
ausgeschlossen. Vorsichtiges Verhalten beim Schlachten der Fische lässt
jedoch auch dieses Risiko gering erscheinen. Keinesfalls sollten
gefangene Fische am Wasser geschlachtet und mit dem dort vorhandenen
Wasser ausgewaschen werden.
Grundsätzlich könnte jedoch Vogelkot im Uferbereich virusbelastet
sein. Deshalb empfiehlt es sich, Stiefel und Angelgerät am Gewässer
gründlich zu reinigen.
Experimente des Friedrich-Loeffler-Institutes haben gezeigt, dass das
Virus außerhalb von lebendigen Organismen nicht lange überdauern kann.
Die Überlebensfähigkeit sinkt dabei mit steigender Umgebungstemperatur.
Fachleute gehen deshalb davon aus, dass mit Erreichen der
Badetemperaturen oberbayerische Gewässer wieder virusfrei sein werden.
Eine reelle Gefahr bei der Bergung von toten Wasservögeln kann
hingegen nicht ausgeschlossen werden.
Deshalb empfiehlt die bayerische Veterinärverwaltung, die Bergung
kranker und toter Vögel den zuständigen Behörden zu überlassen, die mit
angemessener Schutzkleidung die Tiere ordnungsgemäß entsorgen. Außerdem
sollten nur die Ansammlungen gleichzeitig erkrankter Vögel gemeldet
werden, weil nicht jeder tote Vogel nach einem so langen Winter ein
Hinweis auf das Vorhandensein des Virus H5N1 ist.
Es empfiehlt sich
jedoch in jedem Fall, die toten Tiere nicht mit bloßen Händen
anzufassen!
Herausgegeben vom Fischereiverband Oberbayern für die
Jahreshauptversammlung am 18. März in Oberschleißheim
Zum
Inhalt
|
Einladung zur
Jahreshauptversammlung
Die Mitgliederversammlung des Fischereiverbandes Oberbayern
findet am Samstag, 18. März 2006
im Bürgerzentrum in der Theodor-Heuss-Straße 29 in
Oberschleißheim statt.
Beginn 10 Uhr. |
 |
Die Tagesordnung umfasst
folgende Punkte:
-
Begrüßung
-
Feststellung der Beschlussfähigkeit (Satzung § 11 Abs. 7)
-
Bericht
des Präsidenten Alfons Blank
-
Rechungsabschluss 2005
-
Verwendung Rücklagen
-
Revisionsbericht und Entlastung
-
Haushaltsvoranschlag 2006
-
Anträge
-
Verschiedenes
Das Bürgerzentrum ist etwa
300 Meter von der S-Bahnstation Oberschleißheim entfernt.
Für Autofahrer: Parkplätze sind vorhanden.
|
Alfons
Blank
Präsident |
Roland
Eberl
geschäftsf.
Vizepräsident |
Willi
Ernst
Vizepräsident
Beruf |
Zum
Inhalt
Angelfischerei und Vogelgrippe
Fischereiverband Oberbayern gibt Antworten auf vier oft gestellte
Fragen
Kann man an Gewässern, an
denen tote Wasservögel gefunden werden, noch bedenkenlos angeln?
Ja. Die
Vogelinfluenzaviren sind durch die Evolution an eine Körpertemperatur
von Säugern und Vögeln angepasst. Nur unter diesen Bedingungen vermehren
sie sich. Da Fische wechselwarm sind und Wassertemperaturen bei uns
derartige Temperaturen nie erreichen, ist eine Virusvermehrung nicht
möglich.
Kann man geangelte Fische
überhaupt noch essen?
Eine Kontamination der gefangenen Fische äußerlich (beim Anlanden in
Verbindung mit Vogelkot von Enten, Schwänen und Gänsen im Uferbereich)
oder innerlich (im Magen-Darmtrakt, weil Fische Vogelkot gefressen
haben) ist zwar denkbar, eine Gefährdung des Menschen aufgrund der sehr
starken Verdünnung durch das Wasser oder durch Entfernung der Eingeweide
bei der Schlachtung der gefangenen Fische sowie der Erhitzung vor dem
Verzehr ist aber auszuschließen.
Wie gefährlich ist der
Vogelkot im Uferbereich, mit dem unsere Stiefel in Berührung kommen?
Stiefel und
Angelgerät sollten am Gewässer gründlich gereinigt werden.
Sollen wir tote
Wasservögel selbst aus dem Wasser bergen?
Die bayerische Veterinärverwaltung empfiehlt grundsätzlich, die
Bergung kranker und toter Vögel den zuständigen Behörden zu überlassen,
die mit angemessener Schutzkleidung die Tiere ordnungsgemäß entsorgen.
Nur die Ansammlungen gleichzeitig erkrankter Vögel sollen gemeldet
werden. Man sollte die Tiere jedoch nicht mit bloßen Händen anfassen!
Zum
Inhalt
Achtung:
Jetzt doch Sammelbestellung für Aalbrut!
Sofern Aalbrut
lieferbar ist, wird der Fischereiverband Oberbayern e. V. auch im Jahr
2006 einen Sammeltransport organisieren. Damit reagiert der Verband auf
die überraschende Preisentwicklung. Nachdem nämlich laut
Aalversandstelle die Brut per Kilogramm derzeit etwa 430 Euro kostet und
eine weitere Preissteigerung lediglich in Höhe von etwa 50 bis 100 Euro
zu erwarten ist, erscheint uns ein Sammeltransport wieder sinnvoll.
Bitte beachten Sie, dass die Bestellung bis spätestens 20. März in
unserer Geschäftsstelle in München vorliegen muss. Sollte der Preis sich
hingegen über 600 Euro entwickeln, gilt ihr Auftrag als nicht erteilt,
das heißt, ihre Bestellung ist gegenstandslos.
Zum
Inhalt
Aalbesatz: FVO rät Vereinen, Preisentwicklung abzuwarten
Die Preisexplosion beim Aal
hat in den letzten Jahren dazu geführt, dass viele Vereine von einem
Besatz mit Glasaalen Abstand genommen haben. Der Fischereiverband
Oberbayern führt bei einem Preis über 650 Euro keine Sammelbestellungen
mehr durch, weil das für eine Vielzahl von Mitgliedsvereinen finanziell
nicht mehr darstellbar ist. Im Frühjahr 2006 haben die Preise wieder
nachgegeben und befinden sich auf einem Niveau von etwas über 400 Euro.
Der Preis wird aller Voraussicht nach bis Ende März jedoch wieder
anziehen. Aufgrund der aktuellen Entwicklung hat der Fischereiverband
Oberbayern Überlegungen angestellt, doch noch einmal eine
Sammelbestellung zu organisieren. Das Thema soll deshalb in der
Jahreshauptversammlung des Fischereiverbandes am 18. März im Bürgersaal
in Oberschleißheim von den Mitgliedern noch einmal diskutiert werden,
kündigte Präsident Alfons Blank an.
Zum
Inhalt
Wasserwirtschaftsämter
neu organisiert
Die Wasserwirtschaftsämter
sind wichtige Partner des Fischereiverbandes Oberbayern und seiner
angeschlossenen Mitgliedsvereine im ganzen Regierungsbezirk. Mit der
jüngsten Verwaltungsreform haben sich jedoch die Zuständigkeiten
geändert. Ab 1. Januar 2006 sind dabei die Aufgaben des
Wasserwirtschaftsamtes Freising auf das Wasserwirtschaftsamt München
übergegangen, welches im Gegenzug
seine bisherige Zuständigkeit für die Landkreise Ebersberg an Rosenheim
und Starnberg an Weilheim abgibt.
Der Amtsbezirk des Wasserwirtschaftsamtes München umfasst somit künftig
die Landkreise Dachau, Erding, Freising, Fürstenfeldbruck und München,
sowie die Landeshauptstadt München selbst.
Die Postanschrift lautet ab 1. 1. 2006
Wasserwirtschaftsamt München
Praterinsel 2
80538 München
Email
poststelle@wwa-m.bayern.de
Die für die Landkreise Dachau, Erding, Freising und Fürstenfeldbruck
zuständigen Abteilungen verbleiben aber zunächst in dem bisherigen
Dienstgebäude des Wasserwirtschaftsamtes Freising. Die Ansprechpartner
sind unter den bisherigen Rufnummern weiterhin erreichbar.
Einen kompletten Überblick über die Zuständigkeiten in Oberbayern finden
Sie in nachfolgender Tabelle
|
Wasserwirtschaftsamt |
Amtssitz |
Zuständigkeit |
|
Ingolstadt |
Ingolstadt |
Eichstätt
Ingolstadt (Kreisfreie Stadt)
Neuburg-Schrobenhausen
Pfaffenhofen a.d.Ilm |
|
München |
München |
Dachau
Erding
Freising
Fürstenfeldbruck
München (Kreisfreie Stadt)
München (Landkreis) |
|
Rosenheim |
Rosenheim |
Ebersberg
Miesbach
Mühldorf a. Inn
Rosenheim (Kreisfreie Stadt)
Rosenheim (Landkreis) |
|
Traunstein |
Traunstein |
Altötting
Berchtesgadener Land
Traunstein |
|
Weilheim |
Weilheim i. OB |
Bad
Tölz-Wolfratshausen
Garmisch-Partenkirchen
Landsberg am Lech
Starnberg
Weilheim-Schongau |
Zum
Inhalt
Fischer klagen über
Hochwasserschäden
Für die Fischerei hat das
jüngste Hochwasser fast noch größere Schäden gebracht als die
Fischfresser Kormoran und Gänsesäger. Das erklärte Alfons Blank,
Präsident des Fischereiverbandes Oberbayern, beim Fischereitag am
Wochenende in Seehausen am Staffelsee. Wenn nach Überflutungen das
Wasser zurückgeht, sind vor allem kleinere Fische von der Trockenheit
bedroht. Sie schaffen es oft nicht, in das eigentliche Flussbett oder
den See zurückzukehren. Hochwasserschutz sei daher sehr wichtig, weil
„das Flussbett kontrolliert ausgeweitet wird". Dabei dürften die
Rückhaltebecken aber nicht zu Fallen für Fische werden.
Die von den Fischern so gefürchteten Kormorane machen dem Berufsstand
weiter zu schaffen. Mittlerweile erbeuteten die Vögel auch Fische aus
den Netzen und rissen große Löcher in die teuren Fanggeräte. „Diese
Schäden kann man den Berufsfischern nicht mehr zumuten", sagte Blank. Im
Chiemsee und anderswo verleibten sich die Fischräuber inzwischen die
Hälfte dessen ein, was die Berufsfischer an Edelfischen fangen. Blank
hofft, dass die Vögel bald stärker bejagt werden dürfen, da der
Fischbestand weiter stark rückläufig sei. Der Verband sorge für immer
neuen Besatz, „denn sonst sind die Gewässer bald leer". Auch der in
Bayern wieder heimische Biber ist von den Fischern nicht gern gesehen.
Zwar mag der Dammbauer keine Fische. Dafür aber fällt er frisch
gepflanzte Bäume an den Ufern und verursacht durch seine ausgedehnten
Grabereien teils erhebliche Schäden an Fischzuchtteichen.
„Der Frust bei den Berufsfischern weitet sich aus", klagte Blank, ihre
Zahl sei weiter rückläufig. 137 Berufsfischer in neun Genossenschaften
an den oberbayerischen Seen sowie 20 Einzelmitglieder zählt der Verband
derzeit. Zwei Drittel betreiben Karpfenzucht, vor allem in der Region
nördlich von München. Im Süden überwiegen die Forellenzüchter. Insgesamt
stellt Bayern 90 Prozent der teichwirtschaftlichen Betriebe in
Deutschland und liefert 30 Prozent der Forellen. Der Fischereiverband
Oberbayern zählt 32 000 Mitglieder und feierte dieses Jahr 100-jähriges
Bestehen. Der Landesfischereiverband hat etwa 130 000 Mitglieder.
Informationen auch unter
www.fvo-web.de.
Angelika Hoch
Quelle SZ Bayernteil 210 vom 12.9.2005
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Hochwasser und Artenschutz
Oberbayerischer Fischereitag in Seehausen am Staffelsee:
Während die Menschen vor dem Wasser flüchten, müssen die Fische vor der
anschließenden Trockenheit bewahrt werden
Das
Hochwasser im August hat den Blick der Öffentlichkeit auf das Leid
vieler Menschen gelenkt, die in den Wassermassen in Oberbayern ihr Hab
und Gut verloren haben. Gleichzeitig trat in den Hintergrund, dass
dieses Wasser eigentlich die Heimat für viele Lebewesen ist, die beim
Rückgang des Hochwassers oftmals umgekehrt vor der Trockenheit gerettet
werden mussten. Darauf machte der Fischereiverband Oberbayern am 10. und
11. September im Rahmen seines traditionellen Fischereitages in
Seehausen am Staffelsee aufmerksam. Der Verband vertritt etwa 33.000
Berufs und Angelfischer im Regierungsbezirk. Hochwasserschutz, so der
Verband, sei auch im Sinne der oberbayerischen Fischerei.
Der
Fischereiverband Oberbayern bekenne sich eindeutig zum Hochwasserschutz
und arbeite in diesen Fragen aktiv mit den jeweiligen
Wasserwirtschaftsämtern zusammen. Oftmals sind mit den Baumaßnahmen an
den Gewässern erhebliche Kosten verbunden. Der Fischereiverband
Oberbayern begrüßt es deshalb, dass nach langem Hin und Her endlich die
Sanierung der Wehranlage am Staffelsee durchgesetzt werden konnte.
Die
Fischereivereine, die durch das Hochwasser ihren Besatz verloren haben,
können beim Verband erneut einen Antrag stellen auf Unterstützung. Der
Besatz unserer heimischen Gewässer mit gefährdeten Fischarten ist eine
Pflichtaufgabe des Fischereiverbandes Oberbayern. Allerdings müssen die
geschädigten Vereine mittels Elektroabfischungen den Nachweis erbringen,
dass ihr Besatz durch das Hochwasser stark gelitten hat. Vielerorts sind
in Oberbayern durch die ungewöhnlich starken Wassermassen Schäden an den
Gewässern entstanden. Derzeit sind Verbandsvertreter zusammen mit den
Wasserwirtschaftsämtern dabei zu überprüfen, inwieweit auch
Renaturierungsmaßnahmen unter dem Hochwasser gelitten haben. Die
Zusammenarbeit mit den Wasserwirtschaftsämtern funktioniert auf diesem
Gebiet hervorragend. „Wir gehen davon aus, dass eventuelle Schäden
umgehend behoben werden können“.
Empörung
hat in der oberbayerischen Fischerei vor ein paar Wochen die Nachricht
ausgelöst, dass der bereits genehmigte Abschuss der Kormorane am
Chiemsee ausgesetzt wurde. Die örtliche Fischereigenossenschaft hat
umgehend protestiert. Nach wie vor entnehmen die schwarzen Fischräuber
auf ihrer Nahrungssuche den heimischen Gewässern unzumutbar hohe Mengen
an Edelfischen. Am Chiemsee inzwischen bereits die Hälfte dessen, Was
die Berufsfischer fangen, um damit die örtliche Gastronomie mit
ökologisch einwandfreier Ware zu beliefern, von der auch der Tourismus
der Region und damit viele Arbeitsplätze abhängig sind. Anderswo in
Oberbayern stellt sich die Situation nicht anders dar. Deshalb verlangt
der Fischereiverband Oberbayern eine Reduzierung der Bestände des
Kormorans. Im Falle des Chiemsees wurde auf den Protest des
Landesfischereiverbandes hin die Aussetzung des Abschussbeschlusses
wieder aufgehoben. Auch am Staffelsee nimmt der Fraßdruck der Kormorane
immer noch zu. Inzwischen entnehmen die Vögel ihre Beute auch den von
den Fischern ausgelegten Netzen. Zusätzlich zu den Schäden an den
Fischbeständen richten die Kormorane auch noch erhebliche Schäden an den
teuren Fanggeräten der Fischer an. Viele Netze wurden auf diese Weise
schon unbrauchbar.
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Oberbayerischer
Fischereitag in Seehausen
Der
Fischereiverband Oberbayern begeht am Wochenende, 10. und 11. September
2005,
in Seehausen am Staffelsee seinen traditionellen Fischereitag. Dabei
wird auch das Oberbayerische Königsfischen durchgeführt. Präsident
Alfons Blank bittet die Mitglieder im Jahr des 100. Bestehens des
Verbandes um zahlreiche Teilnahme. Kartenausgabe für das Königsfischen
ist am Samstag, 10. September, am Bootsverleih Fischerstüberl von 6 bis
7 Uhr. Die Startgebühr beträgt acht Euro. Von 11.30 bis 12 Uhr werden
die Fänge gewogen. Jeder Fischerkönig erhält nach Abgabe der Startkarte
ein Erinnerungsgeschenk. Ab 13.15 Uhr wird im Rahmen des Damenprogramms
eine Schifffahrt nach Uffing unternommen. Am Samstagvormittag finden die
Arbeitstagungen der Jugendleiter und Vereinsvorstände, sowie am
Nachmittag die Jahreshauptversammlung der Oberbayerischen Berufsfischer
statt. Den Abend beschließt um 20 Uhr eine Festveranstaltung mit
Königsproklamation, zu der die Fischerkönige der Vereine zahlreich in
ihren Amtsketten erwartet werden. Am Sonntag, 11. September, findet nach
Standkonzert, Festzug und Feldmesse die Festtagung des
Fischereiverbandes Oberbayern im Gasthof „Zum Stern“ statt. Die Festrede
hält Regierungspräsident Werner Hans Böhm.
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Ein Beispiel
nachhaltigen Engagements:
Der Fischereiverband Oberbayern feiert sein 100-jähriges
Jubiläum |
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Der Fischereiverband
Oberbayern ist in die Jahre gekommen, ohne dabei alt zu werden: Als
moderne und schlagkräftige Organisation der Angel und Berufsfischer
konnte er jetzt am 4. Juni 2005 auf der MS Starnberg im Rahmen eines
Festabends mit zahlreichen Ehrengästen sein Jubiläum begehen.
Präsident Alfons Blank
begrüßte dazu den Amtschef des bayerischen Landwirtschaftsministeriums,
Ministerialdirektor Anton Adelhart, den Regierungspräsidenten
Werner-Hans Böhm, den Bezirkstagspräsidenten Franz Jungwirth,
Ministerialrat Dr. Franz Geldhauser, die Bezirksräte Martin Bachhuber
und Werner Brandl, den Fischereidirektor Dr. Peter Wißmath, den Leiter
des Institutes für Fischerei in Starnberg, Dr. Herbert Wedekind und
seinen Vorgänger Dr. Mathias Lukowicz sowie von den
Wasserwirtschaftsämtern München und Freising, Dr. Klaus Arzet und
Johannes Schmucker, den Präsidenten des Landesfischereiverbandes Bayern,
Eberhard Roese und seinen Stellvertreter, den Präsidenten des
Bezirksfischereiverbandes Schwaben, Franz Josef Schick, die Mitglieder
des Hauptausschusses und zahlreiche Vereinsvorstände aus dem ganzen
Regierungsbezirk, die alle der Einladung auf dem neuen Flaggschiff der
Starnberger Binnenflotte gefolgt waren.
"Für uns ist der
Fischereiverband Oberbayern ein wichtiger Ansprechpartner, wenn es um
den Artenschutz, den Naturschutz und den Umweltschutz in Oberbayern
geht", sagte Adelhardt in seinem Grußwort. "Sie sind diejenigen, die in
der Praxis stehen", so Adelhardt, der betonte: "Es ist schon eine
Leistung, mit dieser großen Zahl von Mitgliedern einen Verband zu
führen." Der Fischereiverband Oberbayern ist mit seinen 35.000
Mitgliedern der weitaus stärkste Bezirksverband innerhalb des
Landesfischereiverbandes Bayern (Ausführlicher Bericht erfolgt in der
Septemberausgabe von Bayerns Fischerei und Gewässer). |



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