Fischereiverband
Oberbayern e.V.

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zuletzt geändert am 08.09.2009
fischförmiger Blinker

Die Termine der Vorbereitungskurse zur Fischereiprüfung finden Sie hier.

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Inhalte dieser Seite:

Oberbayerischer Fischereitag 2009 in Chieming am Chiemsee

  Wichtige Termine des Fischereiverbandes Oberbayern e.V. für das Jahr 2009
 

Fischereitag FVO 12./13. 09. 2009
Chieming (Chiemsee)

Fischereitag LFV 18./19. 09. 2009
Auerbach (Oberpfalz)

Hauptausschusssitzung 07. 11. 2009

Johannes Eibl ist Oberbayerns bester Jungfischer 2009
36. Jugendausbildungszeltlager der oberbayerischen Jungfischer
Für eine naturnahe Ammer ohne Wasserkraftwerke
Jahresrückblick 2008 des Fischereiverbandes Oberbayern
Fischereiverband Oberbayern organisiert 2009 wieder eine Gänsesägerzählung

Fischereig'schichten
Kapitaler Hecht macht Klaus Elgas zum Fischerkönig 2008
Traditioneller Fischereitag 2008 des Fischereiverbandes Oberbayern in Lenggries
Die drei Musketiere vom Weiher
Jugendzeltlager des Fischereiverbandes Oberbayern
       in Neufinsing vom 21. bis zum 25. Mai 2008

Alfons Blank einstimmig wiedergewählt
       Fischereiverband Oberbayern richtet sich neu aus – Präsidium erweitert

Jahreshauptversammlung 2008 des Fischereiverbandes Oberbayern in Oberschleißheim
Premiere des Fischereiverbandes Oberbayern auf der Messe Salzburg ein Riesenerfolg
Messe „Die hohe Jagd und Fischerei in Salzburg“
Zum Jahreswechsel 2007
Peter Seiler aus Bergkirchen bei Dachau ist Oberbayerns bester Fischer
Oberbayerischer Fischereitag 2007 in Schongau
Viel Lob für den Präsidenten
Oberbayerns bester Jungfischer 2007
Jugendzeltlager 2007 des Fischereiverbandes Oberbayern
Zum Jahreswechsel 2006 (Alfons Blank)
Schleie steht im Rampenlicht

Erfolgreicher Fischereitag in Obing im September 2006
Oberbayerischer Fischereitag 2006 in Obing im Landkreis Traunstein
Oberbayerns bester Jungfischer (2006) kommt aus Mühldorf
Oberbayern zu Gast bei Freunden in Markt Indersdorf

Hauptausschuss-Sitzung in Markt Indersdorf
Fisch des Jahres 2006: Die Mühlkoppe

Trauer um Fritz Huber
Angelfischerei und Vogelgrippe (HV Tischvorlage)
Einladung zur Jahreshauptversammlung

Angelfischerei und Vogelgrippe
Achtung: Jetzt doch Sammelbestellung für Aalbrut!
Aalbesatz: FVO rät Vereinen, Preisentwicklung abzuwarten
Wasserwirtschaftsämter neu organisiert
Fischer klagen über Hochwasserschäden
Hochwasser und Artenschutz
Oberbayerischer Fischereitag in Seehausen

Der Fischereiverband Oberbayern feiert sein 100-jähriges Jubiläum

Für frühere Artikel klicken Sie bitte hier

Oberbayerischer Fischereitag 2009 in Chieming am Chiemsee

Der Fischereiverband Oberbayern veranstaltet am Wochenende, 12./13. September, seinen Fischereitag in Chieming am Chiemsee.
Bei dieser Veranstaltung werden traditionell der Öffentlichkeit die Schwierigkeiten vorgestellt, mit der sich die Fischerei in Oberbayern derzeit auseinandersetzen muss.

Unsere Themen in diesem Jahr sind unter anderem:

  • Flüsse als Gefängnis

  • Wirtschaftskrise und Jugendarbeit

  • Verschlechterungsverbot und Wirklichkeit Kormoran - eine Bilanz

Ein genaues Programm des gesamten Fischereitags finden sie in den angehängten Pdf-Dateien.

Petri Heil!

Programm1    Programm2    Programm3    Programm4

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Johannes Eibl ist Oberbayerns bester Jungfischer 2009

Mit einem großen Schlussgottesdienst, den Dekan Konrad Kronast beim Almfischer in Übersee im Landkreis Traunstein zelebrierte, ging das fünftägige Ausbildungszeltlager des Fischereiverbandes Oberbayern am Chiemsee zu Ende. 280 Jugendliche aus dem ganzen Regierungsbezirk kämpften dabei um die Ehre des besten oberbayerischen Jungfischers. Fünf Tage lang erlebten die Jugendlichen Gemeinschaft, mussten Regeln einhalten, Geduld haben, Stille aushalten und machten Naturerfahrung. Dabei wurden sie von ihren Begleitern und Bezirksjugendleiter Josef Grünwald betreut. Bester oberbayerischer Jungfischer wurde Johannes Eibl (16 Jahre alt, m.) aus Hagen im Landkreis Garmisch-Partenkirchen. Er schnitt bei den geforderten Wissenstests derart gut ab, dass er gar keinen Fisch mehr hätte fangen müssen, um Jungfischerkönig zu werden. Den zweiten Platz belegte Benedikt Gebhardt aus München (16, r.) gefolgt von Benedikt Blüml aus Mühldorf (17, l.). Die drei Jugendlichen kennen sich schon von vorangegangenen Wettbewerben, auf denen sie schon vorderste Plätze belegten und so bewiesen, dass ihr gutes Abschneiden beim diesjährigen Jugendtzeltlager des Fischereiverbandes Oberbayern keine Eintagsfliege war. Die erfolgreichen Teilnehmer erhielten zur Belohnung wertvolle Angelausrüstungen.

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36. Jugendausbildungszeltlager der oberbayerischen Jungfischer

P R O G R A M M

für das 36. Jugendausbildungszeltlager der oberbayerischen Jungfischer vom 10. mit 14. Juni 2009 in Übersee / Almau
(Änderungen durch die Bezirksjugendleitung vorbehalten)

Mittwoch, den 10. Juni 2009

Ab 08.00 Uhr

Eintreffen der Teilnehmer u. Aufbau der Zelte. Abholung der Unterlagen im Bürocontainer. Das Mittagessen ist von den Teilnehmern noch in Selbstverpflegung durchzuführen. Besichtigung der zur Verfügung stehenden Gewässer.

13.00 Uhr
Jugendleiterbesprechung und Informationen, Programmablauf, Auflagen, durch die Bezirksjugendleitung. Hinweise zur Befischung durch den Gastgebenden Verein Anglerbund Chiemsee. ( Auf INFO - Tafel achten )
14.00 Uhr
Offizielle Begrüßung und Eröffnung des 36. Jugendausbildungszeltlagers durch den Bezirksjugendleiter des Fischereiverbandes Oberbayern.
Ansprache durch den Schirmherrn, den Bezirkstagspräsidenten von Oberbayern Herrn Josef Mederer.
Ansprachen und Grußworte der Ehrengäste.
15.00 Uhr
Ausbildung: Fliegen- Knotenbinden, Werfen mit der Fliegenrute, oder  Zielwerfen mit der Spinngerte, Freies Fischen an den frei gegebenen Gewässern des Anglerbund Chiemsee. 
18.30 Uhr
Abendessen auf dem Zeltplatz im Gemeinschaftszelt.
19.00 Uhr
Gegenseitiges kennen lernen, letzter Abgabetermin der ausgefüllten Listen im Bürocontainer. Entzünden des Lagerfeuers, freies Fischen bis 20,00 Uhr Geselliges Beisammensein am Lagerfeuer.
20.00 – 20.20 Uhr

Fachvortrag:  Referent Dr. Peter Wißmath (Fachberater für die Fischerei in Oberbayern)

22.00 Uhr
Nachtruhe.
Donnerstag, den 11. Juni 2009
05.00 Uhr
Freies Fischen
08.00 Uhr
Frühstück am Zeltplatz im Gemeinschaftszelt.
09.00 Uhr
Ausbildung: Fliegen- Knotenbinden, Werfen mit der Fliegenrute, oder  Zielwerfen mit der Spinngerte, Freies Fischen an den frei gegebenen Gewässern des Anglerbund Chiemsee.

Eintragung in die bei den Übungsleitern aufliegenden Listen mit Terminvereinbarung für alle Wettbewerbe durch den Jugendleiter.   

12.00 Uhr
Mittagessen auf dem Zeltplatz im Gemeinschaftszelt.
14.00 Uhr
Beginn der Wettbewerbe aller Sparten.
18.00 Uhr
Abendessen auf dem Zeltplatz im Gemeinschaftszelt.
18.30 Uhr
Freies Fischen bis 21.00 Uhr.
21.00 Uhr 
Dia Show - Artenbestimmung über 6 Fische, 6 Vögel, 6 Insekten, 6 andere Tiere und 6 Pflanzen. Teilnahme ist Pflicht. Wettbewerbszettel wird erst vor Beginn mit eingeteilten Plätzen ausgegeben.
22.00 Uhr
Nachtruhe.
Freitag, den 12. Juni 2009
05.00 Uhr
Freies Fischen
08.00 Uhr
Frühstück am Zeltplatz im Gemeinschaftszelt.
09.00 Uhr
Fortsetzung der Wettbewerbe aller Arten.
12.00 Uhr
Mittagessen auf dem Zeltplatz im Gemeinschaftszelt.
14.00 Uhr
Fortsetzung der Wettbewerbe bis zum Abendessen. 
17.30 Uhr
Abgabe der Listen ohne Königsfischen.
18.00 Uhr
Abendessen auf dem Zeltplatz im Gemeinschaftszelt.
19.00 Uhr
Treffpunkt am Lagerfeuer, oder freies Fischen
22.00 Uhr
Nachtruhe.
Samstag, den 13. Juni 2009
04.15 Uhr
Auslosung der Angelplätze, Ausgabe des Frühstückspaketes der Startkarten und Fanglisten zum Königsfischen. Startkarten werden nur an persönlich Anwesende Jungfischer ausgegeben.
05.00 Uhr
Beginn des Königsfischens
11.30 Uhr
Ende des Königsfischens. (Abgabe der Fanglisten im Bürocontainer)
12.00 Uhr
Versorgung der gefangenen Fische und Reinigung des Fischputzplatzes.
12.30 Uhr
Mittagessen auf dem Zeltplatz im Gemeinschaftszelt.
13.30 Uhr
Letzte Möglichkeit, die Listen des Königsfischens (auch die Schneider) abzugeben. Andere Listen werden nicht mehr entgegengenommen.

Abgabe der gesamten Fanglisten, auch für Jugendleiter und Betreuer.

Wer alle Wettbewerbe durchgeführt, und alle Listen abgegeben hat, hat freie Verfügung oder freies Fischen. (nur mit Absprache der Lagerleitung).

18.00 Uhr
Abendessen am Zeltplatz im Gemeinschaftszelt.
19.00 Uhr 
Treffen am Lagerfeuer /  Freies Fischen.
20.00 Uhr
Einladung der Jugendleiter und Betreuer zu einem Buffet als Dank für die Mithilfe der Wettbewerbe.
22.00 Uhr
Nachtruhe.
Sonntag, den 14. Juni 2009
05.00 Uhr
Letzte Gelegenheit zum freien Fischen.

Die Gültigkeit der Erlaubnisscheine endet um 8.00 Uhr.

08.00 Uhr
Frühstück am Zeltplatz im Gemeinschaftszelt. Im Anschluss Abgabe der Fanhlisten für freies Fischen.
08.30 Uhr
Reinemachen im Zeltinneren (alles zusammenpacken und für den Abtransport bereitstellen). Die Zelte selbst dürfen noch nicht abgebaut werden.
10.00 Uhr
Feldmesse auf dem Zeltplatz, je nach Witterung im Zelt oder am Zeltplatz. Wir bitten alle am Gottesdienst teilzunehmen, um unsere Gemeinschaft zu unterstreichen.
11.00 Uhr

Festakt mit Abschlussfeier und Ernennung des oberbayerischen Jungfischerkönigs 2009. Auszeichnung der Besten in den Einzeldisziplinen, sowie Preisverteilung. Verabschiedung der Teilnehmer.

12.00 Uhr

Mittagessen auf dem Zeltplatz im Gemeinschaftszelt.

Noch eine Bitte an alle Teilnehmer.

Am Ende die Tische und Bänke im Gemeinschaftszelt zusammenklappen und auf den Paletten ablegen. DANKE!

Wir wünschen allen Teilnehmern eine gute und unfallfreie Heimfahrt und uns ein fröhliches Wiedersehen mit Euch im nächsten Jahr in Eichstätt.

 

E N D E   D E R   V E R A N S T A L T U N G
Josef Grünwald
Bezirksjugendleiter
Elke Nagl
stellvertr. Bezirksjugendleiterin

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Für eine naturnahe Ammer ohne Wasserkraftwerke

Auch wenn die Ammer im Vergleich zu anderen Fließgewässern noch relativ naturnah ist, so haben die durch den Menschen verursachten Eingriffe in den Naturhaushalt den ehemals reichen Fischbestand stark in Mitleidenschaft gezogen. Das Arteninventar und die Bestandsdichten sind heute bei weitem nicht mehr so hoch wie ursprünglich.

Mehr als 50 % der in der Ammer vorkommenden Fischarten stehen heute in der Roten Liste. Doch jetzt droht ein massiver Eingriff in diese einzigartige Landschaft: Es liegen Bauanträge für elf zusätzliche Wasserkraftwerke an fünf neuen Standorten vor. Die Ammer-Allianz bestehend aus dem Fischereiverband Oberbayern, dem Landesfischereiverband Bayern, dem Landesbund für Vogelschutz, dem Bund Naturschutz und dem Bayerischen Kanu-Verband sammeln Unterschriften gegen diese Naturzerstörung.

Eine wesentliche Grundlage für den ehemaligen Fischartenreichtum und die enormen Fischbestandsgrößen auch im Mittel- und Oberlauf der Ammer war, dass hier unterschiedliche Lebensraumtypen in enger Vernetzung miteinander standen und der Fluss in hohem Maße "durchgängig" für alle Fischarten war. Insbesondere die Anbindung des Ammersees mit seinen großen Mengen an Fischen spielte dabei eine große Rolle. Typische Kurz- und Mittelstreckenwanderer (Nase, Barbe, Brachse, Nerfling, Seeforelle, Äsche, Huchen) sind regelmäßig aus dem See oder dem Unterlauf der Ammer weit in den Fluss hinaufgezogen, um dort abzulaichen, um zusätzliche Nahrungsressourcen zu erschließen oder um nach Hochwasserereignissen die Abdrift zu kompensieren. Bisher liegt an der Ammer nur ein kleines Wasserkraftwerk. Die Ammer ist im Unterschied zu allen anderen den Alpen entspringenden Flüssen nirgends durch Stauseen aufgestaut und besitzt ein natürliches Wasserregime. Daher bietet sich für den Freistaat Bayern die einmalige Chance, die Ammer zum Vorzeigeprojekt für einen weitestgehend renaturierten Fluss in einer Kulturlandschaft zu machen, an dem Freizeitnutzung und Hochwasserschutz vorbildlich gelöst sind.

Doch jetzt liegen für die Ammer 11 Anträge für neue Wasserkraftanlagen vor! Unterschriftenliste und weitere Informationen hier!

Info Ammer Wasserkraft             Unterschriftenliste
Die beidenDokumente können Sie per Recjtsklick und speichern unter ... herunter laden und ausdrucken!

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Jahresrückblick 2008 des Fischereiverbandes Oberbayern

Liebe Fischerkameraden,

die tägliche Aufgabenroutine verstellt einem manchmal den Blick für wichtige Dinge, die sich oft unmittelbar neben einem ereignen oder doch auf uns wirken. Da ist der Jahreswechsel willkommene Gelegenheit, einmal innezuhalten, einen Schritt zurückzutreten und die jüngsten Ereignisse auf sich wirken zu lassen. Wenn Sie das tun, dann werden Sie in der Rückschau feststellen, dass das Jahr 2008 für die Fischerei in Bayern von besonderer Bedeutung war.

Von besonderer Bedeutung ist das Jahr deswegen, weil mit dem neuen Bayerischen Fischereigesetz jetzt nämlich eindeutig definiert wurde, dass die Fischerei in Bayern ein Kulturgut darstellt, das unsere Landschaft prägt und deswegen erhaltenswert ist. Wir leben in einer Kulturlandschaft „reinsten Wassers“ und die Pflege unserer Heimat hat für alle Bürger eine lebenserhaltende Bedeutung.

Dass diese neue Sicht der Dinge sich beim Gesetzgeber durchgesetzt hat, verdanken die Fischer vor allem dem herausragenden Einsatz und persönlichen Engagement von Eberhard Roese, dem Präsidenten des Landesfischereiverbandes Bayern.

Nachdem die Oberbayern die ersten sind, die den Mund aufmachen, wenn es etwas zu kritisieren gibt, wollen wir diesmal die ersten sein, die das verdiente Lob aussprechen.

Der Fischereiverband Oberbayern will weiterhin Vorreiter sein im Ringen um die Belange der uns angeschlossenen Fischereivereine. Wir wollen uns im neuen Jahr mit aller Kraft wieder einsetzen für die Sache der Berufs- und Angelfischer in Oberbayern. Dabei beschreiten wir auch neue Wege. Unsere Präsenz im Februar 2009 auf der Messe Hohe Jagd und Fischerei in Salzburg und auf der Messe Jagen und Fischen 2009 in München sind Ausdruck dieser Bemühungen, in der Öffentlichkeit Präsenz zu zeigen und der Natur unter Wasser eine Stimme zu geben. Die Natur gibt uns jedes Jahr viel, lasst uns der Natur auf diesem Weg wieder etwas zurückgeben.

Die besten Wünsche für das Neue Jahr
allen Fischerinnen und Fischern, allen Mitgliedsvereinen des FVO, und allen, die sich für die Natur unter Wasser engagieren.

Alfons Blank
Präsident des Fischereiverbandes
Oberbayern

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FVO organisiert 2009 wieder eine Gänsesägerzählung

Der Fischereiverband Oberbayern führt 2009 wieder eine Gänsesägerzählung durch. Die entsprechenden Formblätter sind als pdf-Dateien hinterlegt, denen auch die genauen Termine zu entnehmen sind. Das Präsidium des Fischereiverbandes Oberbayern bittet um eine möglichst zahlreiche Teilnahme. Es ist im Interesse aller Mitgliedsvereine, dass der Verband dieses aktuelle Daten-Material an die Hand bekommt. Noch eine Bitte: Es ist für die Qualität der Zählung unbedingt erforderlich, genaue Angaben zu machen, nicht nur, was die Anzahl der Säger betrifft, sondern auch, was die Gewässerstrecken, Flächen und Orte angeht. Je genauer die Angaben, desto besser kann das Zahlenmaterial Verwendung finden. Die Formblätter wurden bereits mit der Post verschickt. Sie können ausgefüllt an den Verband zurückgesandt oder per E-Mail in die Geschäftsstelle in der Nymphenburger Straße übermittelt werden unter der Mailadresse: fischereiverband.obb@t-online.de – spart Porto! Wir bitten um Mithilfe, die Mühe lohnt sich!

Geansesaeger1.pdf Geansesaeger2.pdf

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Fischereig'schichten

Der Fischereiverband Oberbayern veranstaltet seit geraumer Zeit Themenabende, bei denen kulinarische Freuden, anspruchsvolle Musik, Bilder und Geschichten aus der Fischerei eine vergnügliche Mischung bilden. Der nächste Termin der „FISCHEREIG'SCHICHTEN“ findet in der Tafernwirtschaft beim Hörger in Hohenbercha 38 in 85402 Kranzberg statt.
 

„Fischereigschichten beim Hörger“
Ein musikalischer Bilderbogen in vier Aufzügen

I. Overtüre zur „Feuerwerksmusik“ (G. F. Händel)

Hausgeräuchertes Wallerfilet mit Balsamicolinsen

„Nocturne und Presto“ (F. Mendelssohn)

II. „Wassermusik“ (G. F. Händel)

Zander-Krautsuppe

„Wassermusik“ (G. F. Händel)

III. „Der Dudelsack und die Hummel“ (W. Byrd)

Lachsforellenfilet in Weißweinsauce mit Basmatireis und geschmortem Wirsing

„Trumpet Tune“ (H. Purcell)

IV. „Yellow Submarine (Lennon/MacCartney)
„Fortune My Foe“
(W. Byrd)
“Triumphmarsch” aus “Aida”
(G. Verdi)

„Königskaviar“ im Eisbett

„Alman“ (G. Farnaby)

Musik, Bilder und Texte: „Blechspielzeug“ München.

Die Veranstaltung wird gefördert vom Fischereiverband Oberbayern und vom Bezirk Oberbayern.
Der Menüpreis beträgt Euro 29,50
Einlass 19 Uhr, Beginn 19.30 Uhr

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Kapitaler Hecht macht Klaus Elgas zum Fischerkönig 2008
 

Neuer oberbayerischer Fischerkönig ist Klaus Elgas vom Bezirksfischereiverein Wolfratshausen. Er wurde im Rahmen des Oberbayerischen Fischereitages in Lenggries ermittelt. Der von Elgas gefangene Hecht aus dem Sylvensteinsee hatte ein Gewicht von 33 Pfund und eine Länge von 1,31 Metern. Erbeutet wurde der Fisch mit einer selbstgebauten Angelrute. Als Köder zum Schleppen benutzte der Angel-Profi einen Gummifisch. Kurz bevor Elgas den Königsfisch erwischte, entkam ihm ein ebenfalls kapitaler Hecht, der etwa einen Meter groß war. Dasselbe war dem Fischer schon einmal bei einem Königsfischen, allerdings am Staffelsee passiert. Diesmal hat’s geklappt. Ein Jahr lang trägt Elgas jetzt die oberbayerische Königswürde. Im Rahmen der Königsproklamation, an der zahlreiche Fischerkönige aus dem gesamten Regierungsbezirk teilnahmen, fand am Abend in Lenggries die feierliche Übergabe der traditionellen Fischerkette durch den Präsidenten des Fischereiverbandes Oberbayern statt. Auf unserem Bild von rechts: Vizepräsident Helmut Trinkberger, Fischerkönig Klaus Elgas, Präsident Alfons Blank, „Ruderer“ Viktor Mühl, und der geschäftsführende Vizepräsident, Michael Seeholzer.

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Traditioneller Fischereitag 2008 des Fischereiverbandes Oberbayern in Lenggries

Der Fischereiverband Oberbayern lädt alljährlich zu seinem traditionellen Fischereitag ein. Diese beliebte Veranstaltung findet heuer in Lenggries statt. Als Festredner wird am Sonntag, 7. September, nach der Messe in der Kirche St. Jakob Staatsminister Dr. Otmar Bernhard vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz erwartet. Die Festtagung findet ab 10.45 Uhr im Alpenfestsaal statt. Der Oberbayerische Fischereitag findet zusammen mit dem Oberbayerischen Königsfischen und dem Seenfischertag statt.

Das genaue Programm und die Bestimmungen zum Oberbayerischen Königsfischen entnehmen Sie nachfolgender Auflistung:

Programm Samstag, 6. September 2008

Oberbayerisches Königsfischen am Sylvensteinsee

6:00-7:00

Kartenausgabe in Lenggries-Fall am Fischerheim (ausgeschildert), Gebühr: € 10,00

7:00

Beginn des Fischens (Bestimmungen und Hinweise siehe Tageskarte)

11:00

Ende des Königsfischens

11:30-12:00

Abwiegen und Versorgen der Fänge am Fischerheim. Kühlmöglichkeit ist vorhanden. Jeder Fischerkönig erhält nach Abgabe seiner Startkarte ein Erinnerungsgeschenk

Gästefischen

6:00-7:00

Für Gäste gibt es Tageskarten an der Kartenausgabe in Lenggries-Fall am Fischerheim.
Tageskarten: Gültigkeit bis 11.00 Uhr, Gebühr: € 10,00

Weitere Programmpunkte

10:00

Arbeitstagung der Jugendleiter im Tagungszentrum "Creativum", Richard-Strauss-Saal, Brauneck-Hotel, Münchener Strasse

10:00

Pressekonferenz im Fischerheim, Lenggries-Fall

14:00

Arbeitstagung der Vereinsvorstände des Fischereiverbandes Oberbayern e.V im Alpenfestsaal, Schützenstrasse

17:00

Jahreshauptversammlung des Verbandes der Oberbayerischen Berufsfischer und Seenbesitzer im Tagungszentrum "Creativum", Richard-Strauss-Saal, Brauneck-Hotel, Münchener Strasse

  1. Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden des Verbandes und Vizepräsidenten des Fischereiverbandes Oberbayern e.V.

  2.  Jahresbericht

  3. Kassenbericht

  4. Revisionsbericht

  5. Entlastung der Vorstandschaft

  6. Beschluss zur Terminbestimmung Jahreshauptversammlung

  7. Fachvortrag, Fachberatung für Fischerei im Bezirk Obb.

  8.  Wünsche und Anträge

20:00

Beginn des geselligen Abends im Alpenfestsaal mit Proklamation des Oberbayerischen Fischerkönigs (Saaleinlass ab 19.00 Uhr, mit Bewirtung)
Fischerkönige sollten bitte mit Königskette erscheinen!

Programm Sonntag, 7. September 2008

8:00

Standkonzert am Kurpark mit der Blaskapelle Lenggries und Aufstellung zum Kirchenzug Fischerkönige bitte mit Königskette

9:00

Messe in der Pfarrkirche St. Jakob anschließend

10:00

Kranzniederlegung und Totenehrung am Kriegerdenkmal mit anschließendem Festzug zum Alpenfestsaal

10:45

Festtagung des Fischereiverbandes Oberbayern e.V. im Alpenfestsaal

Tagesordnung:

  1. Begrüßung durch den Präsidenten des Fischereiverbandes Oberbayern e.V., Herrn Alfons Blank

  2. Grußworte

  3. Festansprache des Präsidenten, Herrn Alfons Blank

  4. Festrede Staatsminister Dr. Otmar Bernhard vom Bayer. Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz

  5. Ehrungen

  6. Schlußwort des Präsidenten

Bestimmungen und Hinweise:

Teilnahmeberechtigt sind alle Fischerkönige der Vereine,die dem Fischereiverband Oberbayern e.V. angeschlossen sind.
Oberbayerischer Fischerkönig wird der Vereinskönig, der den schwersten Fisch gelandet hat. Gewertet wird nach Gramm.

Fischerkönige werden gebeten, bei der Proklamation und beim Festzug die Königskette anzulegen.
Fischgewässer: Sylvensteinsee, bitte Bestimmungen auf der Tageskarte beachten. Boote werden vom Verein zur Verfügung gestellt.
Anfragen zur Zimmervermittlung an die Gästeinformation Lenggries, Tel. 08042 / 50180, E-mail: info@lenggries.de
Parkplätze sind im Ort nur in begrenzter Zahl vorhanden, bitte die P+R-Plätze an der B 13 (ausgeschildert) benutzen!
Treffpunkt für Gäste, die bereits am Freitag, den 05. September 2008 anreisen: Gasthof "Altwirt, Marktstrasse", 19.00 Uhr. Tageskarten zum Königsfischen sind dort bereits erhältlich.

Petri Heil
Fischereiverband Oberbayern e. V.

Alfons Blank, Präsident

Michael Seeholzer, geschäftsf. Vizepräsident

Helmut Trinkberger, Vizepräsident

Willi Ernst, Vizepräsident

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Die drei Musketiere vom Weiher
 

Mit einem Gottesdienst ging das 35. Ausbildungszeltlager des Fischereiverbandes Oberbayern in Neufinsing im Landkreis Erding zu Ende. Dort wurden unter über 210 Jugendlichen aus dem ganzen Regierungsbezirk Oberbayerns beste Jungfischer ermittelt. Um zu gewinnen, mussten die Teilnehmer bei einem fünftägigen Wissenstest umfangreiche Kenntnisse über die Natur am und im Wasser unter Beweis stellen. Sieger wurde der 14-jährige Benedikt Gebhard aus München, gefolgt von Benedikt Blüml aus Mühldorf (l.) und Johannes Eibl (r.) aus Hagen im Landkreis Garmisch-Partenkirchen. Den zweiten und den dritten Platz trennte nur ein Punkt. Zur Belohnung gab es einen Pokal und wertvolle Angelruten, die den Jugendlichen von Bezirksjugendleiter Josef Grünwald und Präsident Alfons Blank überreicht wurden. Den Abschluss der Veranstaltung bildete ein gemeinsamer Gottesdienst im Zelt, den Pfarrer Sebastian Allram zelebrierte (Ausführlicher Bericht folgt in Bayerns Fischerei und Gewässer).  

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Jugendzeltlager des Fischereiverbandes Oberbayern
in Neufinsing vom 21. bis zum 25. Mai 2008


Der Fischereiverband Oberbayern veranstaltet wieder sein beliebtes Jugendzeltlager für Jugendliche aus dem ganzen Regierungsbezirk. Etwa 320 Jugendliche aus Oberbayern mit ihren erwachsenen Betreuern (Jugendleiter mit spezieller Ausbildung) werden erwartet.

Die offizielle Eröffnung findet am Mittwoch, 21. Mai, um 14 Uhr mit zahlreichen Ehrengästen in Neufinsing am Kirchenweg bei der Wasserwacht statt.

Beim traditionellen Jugendzeltlager des Fischereiverbandes Oberbayern wird der Oberbayerische Jungfischerkönig ermittelt. König wird nicht automatisch der, der den größten Fisch fängt. Die Jugendlichen unterziehen sich auch einem umfangreichen Wissenstest, der weit über das hinausgeht, was man eigentlich zum Fische fangen brauchen würde.
Die Jungfischer werden dabei im weitesten Sinne in die Zusammenhänge der Natur unter Wasser eingeweiht.

Die Jugendlichen können dann Gewässerpflanzen sicher bestimmen, kennen die aquatische Fauna inklusive der Fischnährtiere und die Gewässerindikatoren, das heißt, sie können den Zustand eines Gewässers beurteilen.

Im Rahmen des Jugendzeltlagers nehmen die Jugendlichen vier Tage lang an Unterweisungen und Vorträgen teil, dürfen aber auch in den nahen Vereinsgewässern fischen, um dort die Theorie in die Praxis umzusetzen.

Der Fischereiverband Oberbayern betreut auf diese Weise fast 3500 Jugendliche aus dem ganzen Regierungsbezirk. Die Jugendlichen werden zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der Kreatur erzogen und angehalten. Sie lernen, dass ein Fisch zuerst ein Lebewesen und dann erst Lebensmittel ist. Bei der Ausbildung der Jungfischer wird größter Wert auf waid- und tierschutzgerechtes Verhalten gelegt. Der Fischereiverband Oberbayern bedankt sich beim Fischereiverein Finsing und seinem 1. Vorsitzenden Johann Frantz, die den Jugendlichen für diese beliebte Veranstaltung die Gewässer zur Verfügung stellten.

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Alfons Blank einstimmig wiedergewählt
Fischereiverband Oberbayern richtet sich neu aus – Präsidium erweitert


Der Präsident des Fischereiverbandes Oberbayern, Alfons Blank, wurde auf der Jahreshauptversammlung im Bürgerhaus in Oberschleißheim für weitere vier Jahre im Amt bestätigt. Das Votum der Delegierten war eindeutig.
Blank erhielt 401 von 441 Stimmen. Die Hauptversammlung ist das wichtigste Entscheidungsgremium des Fischereiverbandes Oberbayern und repräsentiert 34.000 Mitglieder. Dem Präsidenten zur Seite gestellt wurden als Stellvertreter Michael Seeholzer (53) aus dem Landkreis Ebersberg mit 348 Stimmen und Helmut Trinkberger (60) aus dem Landkreis Erding mit 303 Stimmen. Rudolf Winklmeier, der Vorsitzende des Kreisfischereivereins Ingolstadt hatte sich auch für das Amt des Vizepräsidenten beworben, erhielt aber nur 93 Stimmen. Mit 398 Stimmen wurde der Vizepräsident Beruf, Willi Ernst in seinem Amt bestätigt. Der Fischereiverband Oberbayern hat sich damit auf der Jahreshauptversammlung 2008 im Bürgerhaus in Oberschleißheim neu ausgerichtet. Zum einen wurde das Präsidium um einen Vizepräsidenten erweitert, so dass neben dem Präsidenten jetzt zwei Vizepräsidenten der Angelfischer und ein Vizepräsident Beruf die Verbandsspitze bilden. Die Arbeitsbelastung hatte in den vergangenen Jahren stark zugenommen, weshalb Präsident Alfons Blank und die Hauptausschussmitglieder diese Lösung vorgeschlagen hatten. Die Delegierten der Jahreshauptversammlung folgten dem Vorschlag zur entsprechenden Satzungsänderung § 13 Präsidium einstimmig. (Weiterer Bericht in der nächsten Ausgabe von Bayerns Fischerei und Gewässer).

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Jahreshauptversammlung 2008 des Fischereiverbandes Oberbayern in Oberschleißheim

Der Fischereiverband Oberbayern hält am Samstag, 5. April, ab 10 Uhr in Oberschleißheim im Saal des Bürgerzentrums der Gemeinde seine Jahreshauptversammlung 2008 ab. Es wird folgende Tagesordnung abgewickelt:

- Eröffnung und Begrüßung
- Feststellung der Ordnungsmäßigkeit der Einberufung und Beschlussfähigkeit
- Bericht des Präsidenten
- Rechnungsabschluss 2007
- Bericht der Revisoren
- Entlastung des Präsidiums
- Haushaltsvoranschlag 2008
- Satzungsänderungen
        §13 Erweiterung des Präsidiums
        §16 Schiedsgericht
- Neuwahlen
         a)Präsidium
         b)Drei Revisoren
- Bestätigung der in den Landkreisen gewählten Hauptausschussmitglieder und der Vertreter der Berufsfischer durch die Mitgliederversammlung
- Anträge
- Verschiedenes

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Premiere des Fischereiverbandes Oberbayern auf der Messe Salzburg ein Riesenerfolg
 

Der Fischereiverband Oberbayern trat erstmals im Rahmen der Messe Hohe Jagd in Salzburg an eine überraschend stark interessierte Öffentlichkeit heran. Der Versuch war ein Erfolg. Am Stand, der von Präsident Alfons Blank selbst, Bezirksjugendleiter Josef Grünwald, Franz Schned, dem Vertreter der örtlichen Fischerei im Saalach-Salzach-Einzugsgebiet und FVO-Hauptausschussmitglied Michael Seeholzer betreut wurde, herrschte bisweilen sogar internationale Stimmung.

Im Fischereidorf informierten die Landesfischereiverbände Salzburgs und Oberbayerns über aktuelle Themen - unter anderem war das Motto „Wie hilft der Fisch dem Menschen – wie hilft der Mensch dem Fisch?“ ein viel diskutiertes Thema, das der Fischereiverband Oberbayern beigesteuert hatte. Zudem gab es interessante Vorträge zur Angelfischerei.

(Ausführlicher Bericht in der nächsten Ausgabe von Bayerns Fischerei und Gewässer).

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Messe „Die hohe Jagd und Fischerei in Salzburg“

Der Fischereiverband Oberbayern nimmt heuer erstmals an der Messe „Die Hohe Jagd und Fischerei“ in Salzburg teil. Die oberbayerischen Fischer wollen mit ihrer Teilnahme dokumentieren, dass die Fischerei längst keine Landesgrenzen mehr kennt. So wie die Salzach seit jeher ihrem Weg folgt, ohne auf vom Menschen gemachten Grenzen zu achten, so war auch die Fischerei in der Vergangenheit gerade im Salzburger Land und im südostbayerischen Raum eine die Menschen verbindende Tätigkeit.

Viele Projekte, die die Fischer in den vergangenen Jahrzehnten an der Saalach, der Salzach und an anderen Flüssen im Grenzbereich unternommen haben, haben die Lebensbedingungen der Unterwasserwelt auf beiden Seiten verbessert, der österreichischen wie der bayerischen. Eine Reihe dieser Aktionen werden auf der Messe „Hohe Jagd und Fischerei“ dem Publikum vorgestellt. Der Fischereiverband Oberbayern hat einen Stand in der Messehalle 13. Im Fischerdorf wartet auf die Besucher eine Teich- und Gartenlandschaft. Die Angler können im Flyfishing-Pool selbst die Angel auswerfen, sich die Wurfvorführungen der Fliegenfischer ansehen, am Fischereiforum interessanten Tipps von Profis zuhören, und sich die Weltmeisterschaft der Präparatoren ansehen, die unmittelbar angrenzend an die Halle 13 in der Salzburg Arena ausgetragen wird und an der die Elite der Präparatoren aus aller Welt teilnimmt.

Weitere Informationen unter www.hohejagd.at
 

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Zum Jahreswechsel 2007

Liebe Fischerkameraden,

für uns alle geht wieder ein arbeitsreiches Jahr zu Ende. Der Jahreswechsel ist in vielen Vereinen traditioneller Anlass, Rückschau zu halten auf die geleistete Arbeit. Auch im Verband waren heuer wieder zahlreiche Aufgaben zu bewältigen. Die Messe Jagen und Fischen in München und auch unser Jugendzeltlager in Scheuring am Lech waren dabei große Erfolge. Ich möchte mich auf diesem Wege im Namen des Fischereiverbandes Oberbayern bei all denjenigen bedanken, die wieder mitgeholfen haben, dass wir unser erhebliches Pensum an Aufgaben bewältigen konnten. Bedanken möchte ich mich auch bei den Angehörigen der Fischerfamilien, die oft viel Verständnis dafür aufbringen müssen, dass wir alle so eine zeitaufwändige, ehrenamtliche Tätigkeit leisten.

Vor uns liegen jetzt Monate der Ruhe, sieht man einmal von den zahlreichen Versammlungen ab, die die Vereine im Winter abhalten, und die oft der Neuausrichtung ihrer Nahziele dienen. Doch schon im Frühjahr wartet wieder viel Arbeit auf uns, sei es in der Gewässerpflege, beim Besatz oder in der Jugendarbeit. Auch möchte ich darum bitten, dass sich alle Vereine heuer zahlreich an unseren Vogelzählaktionen beteiligen. Es gilt nach wie vor: Nur wenn wir selbst belastbares Zahlenmaterial vorweisen können, haben wir eine Chance, ein Kormoran- und Gänsesägermanagement durchzusetzen.

Den vielen Erfolgen stehen auch Probleme gegenüber, die weiterhin unser volles Engagement verlangen. Hohe Priorität hat dabei unser Bemühen um die Durchgängigkeit der Fließgewässer – besonders auch im Hinblick darauf, dass die Wasserkraft in Oberbayern in Zukunft verstärkt zur Gewinnung von regenerativer Energie herangezogen werden soll. Es wird unsere Aufgabe sein, in diesem Zusammenhang dafür zu sorgen, dass unsere heimische Fischwelt bei all dem Klima-Engagement nicht untergeht. Das ist kein leichtes Unterfangen, weil derzeit die ganze Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit alleine auf der Vermeidung des Klimawandels ruht. Berechtigte Interessen der Natur unter Wasser drohen dabei in den Hintergrund zu geraten. Es gilt für uns alle, diese Entwicklung zu verhindern.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Ihren Familien schöne Feiertage, einen guten Rutsch ins Neue Jahr und in der kommenden Saison-

Viel Petri Heil

Alfons Blank,
Präsident des Fischereiverbandes Oberbayern

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Peter Seiler aus Bergkirchen bei Dachau ist Oberbayerns bester Fischer
Beim Königsfischen des Fischereiverbandes Oberbayern kapitalen Hecht gefangen

96 Zentimeter lang und 6,2 Kilogramm schwer: Ein Hecht mit diesen Maßen hat Peter Seiler (49) vom Fischereiverein Petri Heil Dachau die Königswürde eingebracht. Seiler fing den Raubfisch mit einem Wobbler an der Lechstaustufe 6 im Rahmen des Oberbayerischen Königsfischens 2007. An diesem Wettbewerb dürfen nur Angler teilnehmen, die in ihren Vereinen jeweils Fischerkönig geworden sind. Seiler darf sich damit ein Jahr lang als Oberbayerns bester Fischer bezeichnen. Der Präsident des Fischereiverbandes Oberbayern, Alfons Blank aus Dachau, gratulierte dem Sieger und überreichte ihm die Königskette, die der Angler aus Dachau jetzt ein Jahr lang tragen darf. Peter Seiler ist aus Bergkirchen und fischt seit dem Jahr 1983. Er fing den Hecht vom Ufer aus mit einem Wobbler, das ist ein Kunstköder. Das Königsfischen fand am Lech  bei Schongau statt. Bester örtlicher Fischer war Thomas Bräutigam mit einem Fanggewicht von genau einem Kilogramm. Bräutigam startete für den Kreisfischereiverein Schongau und wurde vierter in der Wertung. Das Bild zeigt Peter Sailer mit seinem Hecht. Rechts: Der Präsident des Fischereiverbandes Oberbayern, Alfons Blank. (Weitere Berichte in der nächsten Ausgabe der Verbandszeitschrift „Bayerns Fischerei und Gewässer“).  

 

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Oberbayerischer Fischereitag 2007 in Schongau
Fischerei will überleben

In Schongau hat die Fischerei eine 125-jährige Tradition

Der Fischereiverband Oberbayern veranstaltet einmal im Jahr seinen traditionellen Fischereitag. Er findet heuer am 8. und 9. September in Schongau statt. In Schongau deswegen, weil am Beispiel des Kreisfischereivereines Schongau deutlich wird, welche Schwierigkeiten ein Verein meistern muss, wenn er heute überleben will, welche Probleme er hat, aber auch, wie er es trotzdem schafft, seinen Fortbestand zu sichern und dabei noch eine herausragende Jugendarbeit zu leisten. Der Kreisfischereiverein Schongau hat 450 Mitglieder und ist damit einer der größten Vereine in seiner Umgebung. Er ist einer der ganz wenigen Vereine in Oberbayern, die auf eine über 50-jährige Jugendarbeit zurückblicken können.

Hat der älteste Nahrungserwerb der Menschen in unserer modernen Gesellschaft überhaupt noch eine Chance? Ist es egal, wenn bald keiner mehr die Fischerei ausüben kann, so wie das ausnahmslos alle Generationen vor uns konnten? Sind die alten Traditionen, die damit verbunden sind, bereits dem Untergang geweiht, ohne dass die Öffentlichkeit überhaupt davon etwas mitbekommen hat? Der Kreisfischereiverein Schongau ist einer der ältesten Fischereivereine in Oberbayern und er ist gewissermaßen ein Paradebeispiel dafür, welchem nachteiligen Wandel die Welt am und im Wasser in Oberbayern unterworfen ist.

Alle Welt redet vom Klimawandel – und erhofft sich von der Wasserkraft eine Lösung der CO2-Problematik. Dabei werden die Schäden ausgeblendet, die der Kraftwerksbetrieb in den Gewässern anrichtet. Gewässer wie der Lech, die früher eine wertvolle Nahrungsquelle waren, werden konsequent der Stromproduktion unterworfen. Wäre es in allen Gewässern Oberbayerns so, gäbe es Fisch bald nur im Supermarkt – aus dem Ausland und unter Bedingungen produziert, die alles andere als ökologisch zu bezeichnen sind. Früher gab es im Lech stabile Bestände von Äschen, Nasen und Huchen. Diese Kieslaicher haben bei dem derzeitigen Schwellbetrieb in den Staustufen überhaupt keine Chance mehr, sich aus eigener Kraft von Generation zu Generation weiterzubringen – ihr Nachwuchs vertrocknet in „Fischfallen“. Auch darauf wird der Fischereiverband Oberbayern im Rahmen seines Fischereitages in Schongau hinweisen.

Im Fischereiverband Oberbayern werden weit über 3500 Jugendliche betreut. Der Verband selbst repräsentiert über 35 000 Angelfischer im Regierungsbezirk und versucht zusammen mit den 220 Mitgliedsvereinen, diese Schwierigkeiten zu meistern.

Alfons Blank
Präsident des Fischereiverbandes Oberbayern

Programm: Samstag, den 8. September 2007

Oberbayerisches Königsfischen am Lech, Staustufe 6

6.00 bis 7.00 Uhr Kartenausgabe am Seglerheim, Lechuferstrasse Schongau (Lido), Gebühr: € 10,00
7.00 Uhr Beginn des Fischens (Bestimmungen und Hinweise siehe Tageskarte)
11.00 Uhr Ende des Königsfischens
11.30 bis 12.00 Uhr Abwiegen und Versorgen der Fänge am Seglerheim, Kühlmöglichkeit ist vorhanden
Jeder Fischerkönig erhält nach Abgabe seiner Startkarte ein Erinnerungsgeschenk

Gästefischen

6.00 bis 7.00 Uhr Für Gäste gibt es Tageskarten an der Kartenausgabe am Seglerheim, Gültigkeit bis 11.00 Uhr, Gebühr: 10,00 €

Programm Damen

13.15 Uhr Treffpunkt zur Stadtführung (Historische Altstadt) und zum anschließenden Cafebesuch

Weitere Programmpunkte

10.00 Uhr Arbeitstagung der Jugendleiter im Gasthof „Zur Sonne" Lindenplatz
10.00 Uhr Pressekonferenz im Ratsstüberl im Ballenhaus, 1. Stock
14.00 Uhr Arbeitstagung der Vereinsvorstände des Fischereiverbandes Oberbayern e.V. im Festsaal Ballenhaus
17.00 Uhr Jahreshauptversammlung des Verbandes der Oberbayerischen Berufsfischer und Seenbesitzer im Gasthof „Zur Sonne", Lindenplatz

1. Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden des Verbandes und Vizepräsidenten des Fischereiverbandes Oberbayern e.V.
2. Jahresbericht
3. Kassenbericht
4. Revisionsbericht
5. Entlastung der Vorstandschaft
6. Fachvortrag, Fachberatung für Fischerei im Bezirk Obb.
7. Wünsche und Anträge

20.00 Uhr Beginn des geselligen Abends im Festsaal Ballenhaus (mit Bewirtung) mit Proklamation des Oberbayerischen Fischerkönigs (Saaleinlass ab 19.00 Uhr)
Fischerkönige sollten bitte mit Königskette erscheinen

Programm: Sonntag, den 9. September 2007

  Oberbayerischer Fischereitag Bestimmungen und Hinweise:
Teilnahmeberechtigt sind alle Fischerkönige der Vereine, die dem Fischereiverband Oberbayern e.V. angeschlossen sind.

Oberbayerischer Fischerkönig wird der Vereinskönig, der den schwersten Fisch gelandet hat. Gewertet wird nach Gramm.

Fischerkönige werden gebeten, bei der Proklamation am Samstag Abend und beim Festzug am Sonntag Vormittag die Königskette anzulegen. Auch Vereine mit Fahnen oder Standarten werden gebeten am Festzug teilzunehmen.

Fischgewässer: Lechstaustufe 6 (Schongauer Lechsee) Bestimmungen der Tageskarte beachten.
Boote stehen in begrenzter Anzahl zur Verfügung, eigene Boote können mitgebracht werden.

Anfragen zur Zimmervermittlung an Tourist Information Schongau, Tel. 08861 / 214 -181, Fax 08861 / 214 - 881, www.schongau.de

Treffpunkt für Gäste, die bereits am Freitag, den 07. September 2007 anreisen: Gasthof „Blaue Traube", 19.00 Uhr. Tageskarten zum Königsfischen sind dort bereits erhältlich.

9.00 Uhr Messe in der Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt anschließend
9.45 Uhr Festzug zum Klosterhof in der Heilig Geist-Kirche zur Kranzniederlegung und Totenehrung
10.30 Uhr Festtagung des Fischereiverbandes Oberbayern e.V. im Festsaal Ballenhaus

Tagesordnung:
1. Begrüßung durch den Präsidenten des Fischereiverbandes Oberbayern e.V., Herrn Alfons Blank
2. Grußworte
3. Festansprache des Präsidenten, Herrn Alfons Blank
4. Festrede
5. Ehrungen
6. Schlußwort des Präsidenten

Petri Heil
Fischereiverband Oberbayern e. V

Alfons Blank
Präsident

Roland Eberl
geschäftsf. Vizepräsident

Willi Ernst
Vizepräsident

Programm im PDF-Format mit Rechtsklick zum Drucken herunterladen

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Viel Lob für den Präsidenten
Alfons Blank feiert seinen 75. Geburtstag in kleinem Kreis

München – „Alfons Blank ist eine Persönlichkeit, die um Ausgleich bemüht ist“. So charakterisierte der Bezirkstagspräsident Franz Jungwirt den Präsidenten des Fischereiverbandes Oberbayern anlässlich dessen 75. Geburtstages. Gefeiert wurde in kleinem Kreise zusammen mit Familie und Angelfreunden im Gasthaus Haderecker in Olching. Jungwirth bringt seit vielen Jahren die Fischerei in Oberbayern „in Verbindung mit Blank“, den er als „Bilderbuchpräsidenten“ bezeichnete. Der Fischereifachberater Dr. Peter Wißmath hätte einmal das Wort geprägt: „Wenn es Blank nicht geben würde, man müsste ihn glatt erfinden.“ Dem könne man nur zustimmen. Jungwirth überreichte im Namen des Bezirkes Oberbayern ein Präsent und wünschte sich, dass auch die anderen Natur- und Landschaftsschutzverbände so profunde Kenntnisse hätten. „Sie wissen zu wenig, was für Lebewesen im Wasser sind“, äußerte Jungwirth seine Überzeugung. Eberhard Roese, der Präsident des Landesfischereiverbandes Bayern überreichte Blank einen geschnitzten Petrus und erinnerte daran, dass er das Amt des Präsidenten des Landesfischereiverbandes Bayern eigentlich den Überredungskünsten Blanks zu verdanken habe. „Der Alfons hat zu mir gesagt, dass es reichen würde, wenn ich einmal in der Woche in die Geschäftsstelle fahren würde. Inzwischen ist aus diesem einen mal eine Sieben-Tage-Woche geworden.“ Vom Verband bekam Alfons Blank eine Stadtrundfahrt in München als Geschenk.

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Präsident des Landesfischereiverbandes Bayern, Eberhard
Roese (l.), überreicht FVO-Präsident Alfons Blank einen geschnitzten Petrus

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Oberbayerns bester Jungfischer 2007

Wenn’s nur alleine um den Fischfang gegangen wäre, dann hätten der 17-jährige Tobias Lachenschmid aus Buxheim und die beiden Münchner Jugendlichen Benedikt Gebhart (14) und Stefano Perez (15) alle drei zusammen die Königswürde verdient beim oberbayerischen Königsfischen des Fischereiverbandes Oberbayern. Alle drei haben nämlich beim Ausbildungszeltlager in Scheuring am Lech je eine Forelle gefangen. Nachdem bei diesem Wettbewerb aber vor allem das Wissen zählt, darf sich Tobias Lachenschmid seit dem gestrigen Sonntag Oberbayerns bester Jungfischer nennen. An dem Wettbewerb nahmen fast 200 Jugendliche aus ganz Oberbayern teil. Fünf Tage lang mussten sie unter Beweis stellen, dass sie die Natur am und im Wasser kennen wie den Tascheninhalt ihrer Angelwesten. Unter anderem mussten die Kinder und Jugendlichen Schwarzdorn, Beinwell und Wiesenknäuelgras erkennen, mussten den Unterschied zwischen einer Eintagsfliegenlarve und einer Steinfliegenlarve wissen oder verschiedene Unterwasserpflanzen auseinander halten können. Bestes Mädchen war auf Platz 43 Alexandra Unterreitmeier vom Bezirksfischereiverein Dorfen. Für die Zeit der fünftägigen Ausbildung übernachteten die Jugendlichen in großen THW-Zelten am Lech – Lagerfeuerromatik inbegriffen.

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Jugendzeltlager 2007 des Fischereiverbandes Oberbayern
in Scheuring am Lech vom 6. bis zum 10. Juni 2007

Der Fischereiverband Oberbayern veranstaltet wieder sein beliebtes Jugendzeltlager für Jugendliche aus dem ganzen Regierungsbezirk. Etwa 300 Jugendliche aus Oberbayern mit ihren erwachsenen Betreuern (Jugendleitern mit spezieller Ausbildung) werden erwartet.

Beim traditionellen Jugendzeltlager des Fischereiverbandes Oberbayern wird der Oberbayerische Jungfischerkönig ermittelt. König wird nicht automatisch der, der den größten Fisch fängt. Die Jugendlichen unterziehen sich auch einem umfangreichen Wissenstest, der weit über das hinausgeht, was man eigentlich zum Fische fangen brauchen würde.
Die Jungfischer werden dabei im weitesten Sinne in die Zusammenhänge der Natur unter Wasser eingeweiht.

Die Jugendlichen können dann Gewässerpflanzen sicher bestimmen, kennen die aquatische Fauna inklusive Fischnährtiere und die Gewässerindikatoren, das heißt, sie können den Zustand eines Gewässers beurteilen.

Im Rahmen des Jugendzeltlagers nehmen die Jugendlichen vier Tage lang an Unterweisungen und Vorträgen teil, dürfen aber auch in den umliegenden Gewässern fischen, um dort die Theorie in die Praxis umzusetzen.

Der Fischereiverband Oberbayern betreut auf diese Weise fast 3500 Jugendliche aus dem ganzen Regierungsbezirk. Die Jugendlichen werden zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der Kreatur erzogen und angehalten. Sie lernen, dass ein Fisch zuerst ein Lebewesen und dann erst Lebensmittel ist. Bei der Ausbildung der Jungfischer wird größter Wert auf waid- und tierschutzgerechtes Verhalten gelegt. Der Fischereiverband Oberbayern bedankt sich beim Luftwaffenfischereiverein und seinem 1. Vorsitzenden Franz Maisterl, der den Jugendlichen für diese beliebte Veranstaltung die Gewässer zur Verfügung stellte.

Fischereiverband Oberbayern, München, 20. Mai 2007

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Jagen und Fischen 2007

Der Fischereiverband Oberbayern hat ein umfangreiches Programm für die Messe Jagen und Fischen 2007 vom 28. März bis zum 1. April auf dem Gelände der neuen Messe München zusammengestellt. Das Motto des FVO lautet heuer:
„Wie hilft der Mensch dem Fisch – wie hilft der Fisch dem Menschen“.

Nachfolgend alle Veranstaltungen des Fischereiverbandes Oberbayern bei der Messe Jagen und Fischen 2007 im Überblick:

Mittwoch, 28. März 2007

Uhrzeit Aktionsbühne Uhrzeit Küche

10:00 bis 12:15

Eröffnung

10:00 bis 11:00

Kochen mit Profikoch

15:15 bis 15:30

Film: Die Welt der Fische

12:00 bis 13:00

Kochen mit Profikoch

15:30 bis 16:30

Das Fischer-Quiz

14:00 bis 15:00

Kochen mit Profikoch

Donnerstag, 29. März 2007

Uhrzeit Aktionsbühne Uhrzeit Küche

12:00 bis 12:15

Haute Couture aus Fischleder

10:00 bis 11:00

Kochen mit Profikoch

12:15 bis 13:00

Fliegenbinden

13:15 bis 14:15

Kochen mit Profikoch

13:15 bis 13:30

Film: Die Welt der Fische

14:00 bis 15:00

Kochen mit Profikoch

13:30 bis 14:30

Das Fischer-Quiz    

Freitag, 30. März 2007

Uhrzeit Aktionsbühne Uhrzeit Küche

12:00 bis 12:15

Haute Couture aus Fischleder

10:00 bis 11:00

Kochen mit Profikoch

12:15 bis 13:00

Fliegenbinden

13:15 bis 14:15

Kochen mit Profikoch

13:15 bis 13:30

Film: Die Welt der Fische

15:00 bis 16:00

Kochen mit Alfons Schuhbeck

13:30 bis 14:30

Das Fischer-Quiz    

Samstag, 31. März 2007

Uhrzeit Aktionsbühne Uhrzeit Küche

12:00 bis 12:15

Haute Couture aus Fischleder

10:00 bis 11:00

Kochen mit Profikoch

12:15 bis 13:00

Fliegenbinden

13:15 bis 14:15

Kochen mit Profikoch

13:00 bis 14:00

Das Fischer-Quiz

15:00 bis 16:00

Kochen mit Alfons Schuhbeck

Sonntag, 1. April 2007

Uhrzeit Aktionsbühne Uhrzeit Küche

12:00 bis 12:15

Haute Couture aus Fischleder

10:00 bis 11:00

Kochen mit Profikoch

12:15 bis 13:00

Fliegenbinden

12:00 bis 13:00

Kochen mit Profikoch

13:00 bis 14:00

Das Fischer-Quiz

14:00 bis 15:00

Kochen mit Profikoch

Der Profikoch am Stand des Fischereiverbandes Oberbayern ist nicht nur ein Meister seines Fachs, sondern er heißt auch noch so: Ludwig Koch war viele Jahre Ausbilder im Institut für Fischerei in Starnberg. Seine Kunst, Fische zu filetieren, ist legendär.

Die Jugend des Fischereiverbandes Oberbayern präsentiert sich auf der Messe Jagen und Fischen an einem eigenen Stand.

Angeboten wird für die kleinsten Fischer am FVO-Stand wieder das beliebte Holzfischangeln bei dem es jede Menge Kleinpreise zu gewinnen gibt. Die Erwachsenen können am Glücksrad ihr Glück versuchen.

Gewässerwart Josef Schütz beantwortet täglich alle Fragen rund um das Thema: „Schnelle und richtige Wasserprobe.“

In acht großen Schauaquarien ist die gesamte voralpine Fischfauna zu sehen.

Eine naturnahe Teichlandschaft mit Fischerhütte lädt die Besucher auf ihrem Messerundgang zu einer erholsamen Pause am Wasser ein.

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Zum Jahreswechsel 2006 (Alfons Blank)

Liebe Fischerkameraden,

ich möchte den Jahreswechsel zum Anlass nehmen, um mich im Namen des Fischereiverbandes Oberbayern einmal bei all denjenigen zu bedanken, die das ganze Jahr über mit ihrem Engagement in den Vereinen dazu beigetragen haben, dass das abgelaufene Jahr für uns zu einem Erfolgsjahr wurde. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es sehr viel Zeitaufwand und Mühe bedeutet, die Anliegen der Fischerei in Oberbayern voranzubringen und zu einem guten Gelingen zu führen. Anteil daran haben auch die Familien unserer Fischer, die viel Verständnis dafür aufbringen müssen, dass wir alle so eine zeitaufwändige, ehrenamtliche Tätigkeit leisten. Auch den Fischerfamilien gilt deshalb mein Dank.

Der Winter ist für die Fischer eine Zeit der Ruhe. Zeit unsere Ausrüstungen zu überprüfen und zu komplettieren, Zeit über neue Aktivitäten und Projekte nachzudenken, aber auch die Zeit der Erwartung, wann endlich die neue Saison beginnt und wir wieder schöne Tage am Wasser verbringen können. Dass wir auch weiterhin der Fischerei nachgehen können, dafür werden gerade im Winter und im Frühjahr die Weichen gestellt. Ich bitte Sie deshalb, sich auch heuer zahlreich an unseren Vogelzählaktionen zu beteiligen. Nur wenn wir selbst belastbare Zahlen vorweisen können, dann können wir auch unseren Forderungen nach einem Kormoran- und Gänsesägermanagement Nachdruck verleihen. Denn die Schäden, die durch diese beiden Vogelarten entstehen, sind nach wie vor enorm. Wir dürfen deshalb nicht nachlassen, die Öffentlichkeit auf dieses Problem aufmerksam zu machen.

Vieles ist uns heuer gut gelungen, viele Probleme warten aber auch noch auf eine Lösung. Nur wenn die Fischer sich selbst als eine große Familie betrachten, dann wird unser Bestreben erfolgreich sein, die Fischerei, so wie wir sie erleben, auch für die nächsten Generationen zu erhalten. Deshalb halten wir fest an unseren Besatzmaßnahmen, halten wir fest an habitatverbessernden Gewässereingriffen und kämpfen weiter für die Durchgängigkeit unserer Bäche und Flüsse. Dabei wird uns aufgrund der Widerstände, die uns in den Weg gelegt werden, nur selten der große Wurf gelingen, der alle Probleme auf einen Schlag löst. Vielmehr wird unser Weg ein Weg der kleinen Schritte sein, der uns zum Erfolg führen wird. Auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt.

Dass dem Fischereiverband Oberbayern mit Ihrer aktiven Hilfe wieder viele kleine Schritte gelingen mögen, das wünsche ich Ihnen und mir für das kommende Jahr. Ich bin zuversichtlich, dass wir bei vielen Problemen wieder eine Lösung finden und dass wir dabei gemeinsam ein Stück des Weges vorankommen werden.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Ihren Familien schöne Feiertage, einen guten Rutsch ins Neue Jahr und in der kommenden Saison

Viel Petri Heil

Alfons Blank,
Präsident des Fischereiverbandes
Oberbayern

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Schleie steht im Rampenlicht

„Tinca Tinca“ ist zum Fisch des Jahres 2007 bestimmt worden

Eigentlich führt die Schleie am liebsten ein Leben im Verborgenen. In flachen, warmen verkrauteten Uferzonen fühlt sie sich am wohlsten. Jetzt ist es erst einmal vorbei mit der beschaulichen Ruhe. Für ein Jahr muss die Schleie die heimische Unterwasserwelt in der Öffentlichkeit repräsentieren. In einer gemeinsamen Aktion vom Verband Deutscher Sportfischer zusammen mit dem Österreichischen Kuratorium für Fischerei und Gewässerschutz wurde die Schleie zum Fisch des Jahres 2007 bestimmt.

Was ist an der Schleie so besonderes? Ein paar außergewöhnliche Fähigkeiten hat sie ja. Sie kann extreme Temperaturunterschiede ertragen und fällt bei großer Hitze wie starker Kälte in eine Art Koma, in der der Stoffwechsel des Tieres auf ein Minimum heruntergefahren wird. Dieser Mechanismus macht die Schleie zum Überlebenskünstler und lässt sie im Schlamm sogar das kurze Austrocknen ihres Habitates überdauern.

Der Fisch ist im größten Teil Europas verbreitet und kommt dort praktisch überall vor außer in Griechenland, Schottland und Nordskandinavien. Er gilt in manchen Bundesländern bereits als gefährdet. Dass die Schleie heute noch so zahlreich vorkommt, verdankt sie vor allen Dingen den Anglern, die ihre Gewässer in Oberbayern regelmäßig mit dem Fisch besetzen.

Die Schleie hat eine olivgrüne bis braune Färbung, ein engständiges Maul, zwei Barteln, eine längliche, kräftige Körperform, und beginnt in den Monaten Mai bis Juli bei Wassertemperaturen von mindestens 18 bis 20 Grad ihr Laichspiel. Der Fisch ernährt sich von Würmern, Schnecken, kleinen Muscheln und Pflanzenteilen, ist ein guter Futterverwerter und kann maximal eine Größe von 70 Zentimetern bei einem Gewicht von über sieben Kilogramm erreichen.

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Erfolgreicher Fischereitag in Obing im September 2006
Neuer Fischerkönig Johann Jell kommt aus Erding

„Ostwind und Sonnenschein, Fischer bleib gleich daheim“: Für die Besucher des Oberbayerischen Fischereitages in Obing am See war das schöne Spätsommerwetter ideal, für die Teilnehmer am traditionellen Königsfischen hingegen weniger. Dass er aber auch mit diesen Bedingungen etwas anfangen kann, bewies der neue Fischerkönig Johann Jell vom Bezirksfischereiverein Erding, der einen Hecht mit 60,5 Zentimetern Länge und einem Gewicht von 1510 Gramm aus dem Obinger See zog und sich damit die Königswürde sicherte.
Der Obinger Bürgermeister, Hans Thurner, legte ihm die Königskette um und Präsident Alfons Blank gratulierte dem neuen Würdenträger zu seinem Erfolg. Am Königsfischen beteiligten sich 40 Fischer aus ganz Oberbayern. Teilnahmeberechtigt waren nur Angler, die in ihrem Verein bereits König wurden.

 
Der neue oberbayerische Fischerkönig Johann Jell
vom Bezirksfischereiverein Erding (links).


Kirchenzug zur festlichen Feldmesse am Seeufer in Obing.

Im Rahmen einer festlichen Feldmesse am Seeufer, die zahlreiche Vereine des Ortes mit ihren Fahnenabordnungen begleiteten, gedachte Präsident Alfons Blank namentlich der in diesem Jahr verstorbenen Mitglieder. So wurde der Fischereitag in Obing einer der erfolgreichsten der vergangenen Jahre, der für die mitgereisten Fischerdamen seinen Höhepunkt in einer romantischen Kutschenfahrt zum nahe gelegenen Seeoner See fand.

Zeitgleich fand an diesem Wochenende die Versammlung der Berufsfischer statt, in der FVO-Vizepräsident Willi Ernst von den wachsenden Schwierigkeiten seiner Zunft berichtete, die Bevölkerung mit einheimischem Fisch zu versorgen. Im Hintergrund standen zum Teil erhebliche Rückgänge bei den Fängen an oberbayerischen Gewässern, die nach wie vor im Zusammenhang stehen mit dem Fraßdruck von Kormoran und Gänsesäger, wie auch bei der Arbeitstagung der Vereinsvorstände angesprochen wurde. Zu Gast als Festredner war der Wahlkreiskreisabgeordnete Peter Ramsauer (CSU), der in seiner Ansprache Aspekte der Zusammenarbeit der Kleinkraftwerksbetreiber mit Oberbayerns Fischern thematisierte und sich dabei den Anliegen der Angler im Regierungsbezirk gegenüber offen und aufgeschlossen zeigte.

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Oberbayerischer Fischereitag 2006 in Obing im Landkreis Traunstein

Der Fischereiverband Oberbayern lädt seine Mitglieder am Wochenende, 9./10. September 2006, zu seinem traditionellen Fischereitag ein, der heuer in Obing stattfinden wird.
Die große oberbayerische Organisation der Fischer nutzt diese Zusammenkunft alljährlich dazu, um Bilanz zu ziehen. Verbunden ist der Fischereitag mit dem alljährlichen Königsfischen und der traditionellen Königsproklamation sowie zahlreichen Fachtagungen. Als Gastredner hat der Wahlkreisabgeordnete Dr. Peter Ramsauer (CSU) zugesagt. Das genaue Programm des Fischereitags kann den folgenden Pdf-Dateien entnommen werden.
Programm_09.09.2006.pdf    Programm_10.09.2006.pdf

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Oberbayerns bester Jungfischer (2006) kommt aus Mühldorf
Der 17-jährige Joseph Blümel weiß fast alles über die heimische Welt unter Wasser

Die drei besten Jungfischer Oberbayerns: Bernhard Eibl aus Riegsee, Fischerkönig Joseph Blümel aus Mühldorf und Georg Müller aus Hochstatt.

Markt Indersdorf – Oberbayerns bester Jungfischer heißt Joseph Blümel. Der 17-jährige kommt aus Mühldorf und angelt als Mitglied beim Bezirksfischereiverein Dorfen im Landkreis Erding. Bei 33. Ausbildungszeltlager unterzog er sich zusammen mit über 250 anderen Kindern und Jugendlichen aus dem ganzen Regierungsbezirk einem umfangreichen Wissenstest, den der Fischereiverband Oberbayern einmal im Jahr im Rahmen eines Ausbildungszeltlagers durchführt. Heuer fand die Veranstaltung in Markt Indersdorf im Landkreis Dachau statt, wo eine ganze Zeltstadt mit Gemeinschaftsraum, Schlafräumen und Küche aufgebaut worden war. Bei diesem Test handelt es sich um die umfassendste Prüfung ihrer Art, die für Jugendliche durchgeführt wird und bei der deren Wissen über die heimische Unterwasserwelt getestet wird. Um oberbayerischer Jungfischerkönig zu werden, genügt es also nicht, einen großen Fisch zu fangen. Blümel erreichte bei dem Test 2844 von 3000 möglichen Punkten und musste dazu viele Wasserinsekten und deren Larven, verschiedenste Unterwasserpflanzen und selbstverständlich alle Fischarten erkennen. Außerdem angelte er zwei kapitale Brachsen mit 51 und 48 Zentimetern Größe. Als verdienter Sieger nahm er aus der Hand von Bezirksjugendleiter Josef Grünwald seine Auszeichnung und einen Pokal entgegen. Auch die Fertigkeiten der jungen Fischer im Umgang mit dem Angelgerät wurden bei der Prüfung getestet. Zweitbester jugendlicher Fischer wurde der 15 Jahre alte Bernhard Eibl aus Riegsee (2720 Punkte), dritter der gleichaltrige Georg Müller aus Hochstatt (2654 Punkte) vom Fischereiverein Pilsensee Wörthsee.

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Oberbayern zu Gast bei Freunden in Markt Indersdorf

Der Fischereiverband Oberbayern veranstaltet seit über dreißig Jahren jährlich ein Ausbildungszeltlager für Jugendliche und ihre Betreuer aus dem ganzen Regierungsbezirk. Heuer findet die bei den jungen Fischern außerordentlich beliebte Veranstaltung in Markt Indersdorf statt (Details siehe beigefügtes Programm). Ermittelt wird dabei auch Oberbayerns bester Jungfischer. Wer bei dem Wettbewerb um diesen Titel mitmachen will, muss sich einem umfangreichen Wissenstest unterziehen es genügt nicht, einfach nur den größten Fisch zu fangen.

Die Jungfischer des Anglerclubs Indersdorf erwarten etwa 400 Gäste, für die eine ganze Zeltstadt aufgebaut wurde mit Kantine, Schlafunterkünften und einem großen Gemeinschaftszelt, in dem am Mittwoch, 14. Juni, um 14 Uhr, die feierliche Begrüßung stattfinden wird. Zeltstadt, Jungfischer beim Angeln oder interessante Vorführungen unter anderem mit großen Greifvögeln bieten zahlreiche Fotomotive. Im Anschluss an die Eröffnung besteht die Möglichkeit, sich bei den Verantwortlichen des Fischereiverbandes oder den örtlichen Vereinsvertretern näher über den Ablauf der Veranstaltung zu informieren.

Vorläufiges P R O G R A M M
für das 33. Jugendausbildungszeltlager der oberbayerischen Jungfischer vom 14. mit 18. Juni 2006 in Markt- Indersdorf an der Glonn.

Uhrzeit

Mittwoch, den 14. Juni 2006

Ab 08.00

Eintreffen der Teilnehmer u. Aufbau der Zelte. Für die Teilnehmer, die vormittags eintreffen, besteht die Möglichkeit in der Gaststätte in der nähe des Zeltplatzes zu essen. Papiere im Büro abholen. Besichtigung des zur Verfügung stehenden Gewässers.

13.00

Jugendleiterbesprechung (Programmablauf / Auflagen / Richtige Befischung der Glonn usw. durch den gastgebenden Verein) im Gemeinschaftszelt. ( Auf „INFOTAFEL“ achten )

14.00

Offizielle Begrüßung und Eröffnung des 33. Jugendzeltlagers durch den Bezirksjugendleiter des Fischereiverbandes Oberbayern. Ansprache des Schirmherren, des Bezirkstagspräsidenten von Oberbayern Herrn Franz Jungwirth, des Landrats, den 1.Bürgermeister, des Präsidenten vom Bayerischen Jagdverband, des Präsidenten des Landesfischereiverbandes Bayern, des Präsidenten des Fischereiverbandes Oberbayern Herrn Alfons Blank und Grußworte des 1.Vorstandes Herrn Alfons Blank vom gastgebenden Fischereiverein, des Fachbeirates für Fischerei.

15.00

Freies Fischen an der Glonn. Ausbildung: Fliegenbinden, Werfen mit der Fliegenrute und sonstige Wurfübungen.

18.30

Abendessen im Gemeinschaftszelt.

19.00

Gegenseitiges kennen lernen, restliches Ausfüllen der Listen, Abgabe der ausgefüllten Listen im Bürozelt. Entzünden des Lagerfeuers, freies Fischen bis 21,30 Uhr. Geselliges Beisammensein am Lagerfeuer

22.00

Zapfenstreich – Nachtruhe.  (Die Nachtruhe muss unbedingt eingehalten werden, da sich in der nähe ein Wohngebiet befindet)

 Uhrzeit

Donnerstag, den 15. Juni 2006

05.00

Freies Fischen an der Glonn

08.00

Frühstück im Gemeinschaftszelt.

09.00

Es wird die Gelegenheit gegeben alle Sparten der Wettbewerbe wie Ziel / Weitwurf, Fliegenbinden, Knotenbinden usw. da es ja ein Ausbildungszeltlager ist, zu erlernen oder sich weiterzubilden. Ausbildungspersonal steht zur Verfügung.

12.00

Mittagessen im Gemeinschaftszelt.

14.00

Beginn der Wettbewerbe aller Sparten.

18.00

Abendessen  im Gemeinschaftszelt.

18.30

Freie Verfügung / Freies Fischen bis 21.00 Uhr. Treffpunkt am Lagerfeuer

21.30

Dia Show - Artenbestimmung über 10 Fische, 10 Insekten und 10 Pflanzen. Teilnahme ist Pflicht. Die Plätze für die Dia Show werden ausgelost.

22.00

Zapfenstreich – Nachtruhe. (Die Nachtruhe muss unbedingt eingehalten werden, da sich in der nähe ein Wohngebiet befindet)

 Uhrzeit

Freitag, den 16. Juni 2006

05.00

Freies Fischen an der Glonn

08.00

Frühstück  im Gemeinschaftszelt.

09.00

Fortsetzung der Wettbewerbe aller Arten.

12.00

Mittagessen im Gemeinschaftszelt.

14.00

Fortsetzung der Wettbewerbe bis zum Abendessen.

17.30

Abgabe der Wettbewerbslisten ohne Königsfischen.

18.00

Abendessen im Gemeinschaftszelt.

19.00

Vortrag Jagdschule „ Die Deutsche Waidmannsgilde e.V.“ Referent (Karl-Heinz Schambeck, Schulungsleiter) Thema steht noch nicht fest.

19.30

Treffpunkt am Lagerfeuer oder freies Fischen

22.00

Zapfenstreich – Nachtruhe. (Die Nachtruhe muss unbedingt eingehalten werden, da sich in der nähe ein Wohngebiet befindet)

 Uhrzeit

Samstag, den 17. Juni 2006

04.30

Wecken.

04.30

Ausgabe des Frühstückspaketes, der Startkarten und Fanglisten zum Königsfischen. Startkarten werden nur an persönlich anwesende Jungfischer ausgegeben.

05.00

Beginn des Königsfischens an der Glonn.

11.30

Ende des Königsfischens. (Abgabe der Fanglisten)

12.00

Versorgung der gefangenen Fische und Reinigung des Fischputzplatzes.

12.30

Mittagessen im Gemeinschaftszelt.

13.30

Letzte Möglichkeit, die Listen abzugeben (nur noch Königsfischen). Andere Listen werden nicht mehr entgegengenommen. Abgabe der gesamten Fanglisten, auch Jugendleiter u. Betreuer.

14.30

Greifvogel „Flugvorführung mit Adler, Bussard und Falken“ durch den Landesverbandvorsitzenden Bayern H. Wolfgang Schreyer vom  „Deutschen Falkenorden“

15.30

Wer seine Wettbewerbe alle durchgeführt und alle Listen abgegeben hat, hat freie Verfügung oder freies Fischen ( nur mit Absprache der Lagerleitung ).

18.00

Abendessen am Zeltplatz im Gemeinschaftszelt.

19.00

Treffpunkt am Lagerfeuer oder freies Fischen.

20.00

Einladung der Jugendleiter und Betreuer, sowie der Vorstandschaft des gastgebenden Vereins zu einem Buffet als Dank für die Mithilfe zum Gelingen des Zeltlagers.

22.00

Zapfenstreich - Nachtruhe. (Die Nachtruhe muss unbedingt eingehalten werden, da sich in der nähe ein Wohngebiet befindet)

 Uhrzeit

Sonntag, den 18. Juni 2006

05.00

Freies Fischen an der Glonn. Die Gültigkeit der Erlaubnisscheine zum Fischen endet am 18. Juni 2006 um 8.00 Uhr.

08.00

Frühstück im Gemeinschaftszelt. Im Anschluss Abgabe der Fangliste

08.30

Reinmachen im Zeltinneren ( alles zusammenpacken und für den Abtransport bereit stellen ). Zelte dürfen noch nicht abgebaut werden

10.00

Feldmesse, je nach Witterung im Zelt oder am Zeltplatz. Ich bitte alle, an dieser Veranstaltung teilzunehmen, schon wegen der Gemeinschaft, die wir hier bilden möchten.

11.00

Festakt mit Abschlussfeier und Ernennung des oberbayerischen Jungfischerkönigs 2005 sowie Preisverteilung.

12.30

Mittagessen auf dem Zeltplatz im Gemeinschaftszelt.

13.00

Verabschiedung der Teilnehmer.

Eine Bitte an die Jungfischer, Jugendleiter und Betreuer . Die Tische und Bänke zusammenklappen und auf den bereitgestellten Paletten ablegen. 

E N D E  D E R  V E R A N S T A L T U N G
Programmänderungen bleiben dem Veranstalter vorbehalten.

Josef Grünwald
Bezirksjugendleiter
Fischereiverband Oberbayern

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Hauptausschuss-Sitzung in Markt Indersdorf

Es ist eine seit langem vom Fischereiverband Oberbayern gepflegte Tradition, einmal im Jahr eine Hauptausschuss-Sitzung auf das alljährliche Ausbildungszeltlager zu legen. Den Mitgliedern des Ausschusses wird bei dieser Gelegenheit das Programm für die Jugendlichen vorgestellt und deren Ausbildung erläutert. Heuer haben sich besonders viele Jugendliche und ihre Jugendleiter angemeldet.

Die Hauptausschuss-Sitzung findet am 17. Juni 2006, ab 10 Uhr auf dem Volksfestplatz in Markt Indersdorf statt.

Die Tagesordnung:

1. Begrüßung durch den Präsidenten
2. Bericht des Präsidenten
3. Änderung der AVFig
4. Anträge Artenhilfsprogramm
5. Sammelversicherung FVO
6. Verschiedenes
7. Zeltrundgang mit anschließendem Mittagessen

Mit den Worten „Wir hoffen, die Hauptausschussmitglieder möglichst zahlreich im Jugendlager begrüßen zu können“, bittet Präsident Alfons Blank um einen zahlreichen Besucherandrang zu der bei den Jugendlichen äußerst beliebten Veranstaltung.

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Fisch des Jahres 2006: Die Mühlkoppe


Die Mühlkoppe ist eine echte Europäerin: Sie hat ihre Heimat in schnell fließenden Bächen, seltener in den Uferbereichen von klaren, sauerstoffreichen Seen und kommt vom Atlantik bis zum Ural vor. Nur im Norden von Skandinavien fehlt sie und im südlichen Europa ist es ihr offensichtlich zu warm. Sonst begegnet man den Mühlkoppen überall, auch wenn ihr Vorkommen in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten seltener geworden ist.
Bei den Anglern hatte der graubraun marmorierte Fisch, der dessen kapitale Exemplare bis zu 15 Zentimetern groß werden können, früher einen nicht ganz unumstrittenen Ruf. Den verdankte sie ihrer Eigenschaft, sich bei der täglichen Nahrungssuche auch am Laich der Salmoniden zu bedienen. Die Brut der Forellenartigen steht ebenfalls auf ihren Speisezettel, dafür dient sie den ausgewachsenen Forellen wiederum selbst als Nahrung. Inzwischen hat sich die Haltung der Angelfischer der Koppe gegenüber verändert. Das dokumentiert auch die Tatsache, dass der Verband Deutscher Sportfischer den in seinem Bestand gefährdeten Fisch zum Fisch des Jahres 2006 erkoren hat. Vielerorts gilt die Mühlkoppe als Indikator für ein gesundes Gewässer.
Die Koppe ist mit ihrer gedrungenen, walzenförmigen Körperform und den stachelstrahligen Flossen sehr gut an das Leben auf dem Gewässergrund stark strömender Bäche und kleiner Flüsse angepasst. Leider ist dort das Substrat oft in einem dermaßen erbärmlichen und verschlammten Zustand, dass die Art Mühe hat, ihren klumpenförmig abgesetzten Laich über die Zeit zu bringen. Das Weibchen legt etwa 100 bis 200 Eier unter Steinen oder in einer Art Laichgrube ab. Gewässerverbessernde Maßnahmen sind also das Mittel der Wahl, wenn die Angler in Oberbayern etwas für den Fortbestand dieses Fisches tun wollen. Vielerorts haben entsprechende Einsätze bereits Erfolg gezeigt. Auch deshalb ist die Koppe aus Oberbayerns Bächen nicht wegzudenken.

Der Fischereiverband Oberbayern möchte auf seiner Internetseite den Blick der Fischer aber auch auf andere, zum Tier oder zur Pflanze des Jahres bestimmte Arten lenken. Wir dokumentieren damit, dass den Fischern auch an der Erhaltung der Arten gelegen ist, die nicht im Wasser wohnen.

Insekt des Jahres 2006: Der Siebenpunkt-Marienkäfer

Der Siebenpunkt-Marienkäfer wird auch Glückskäfer genannt, weil die Zahl Sieben – die Anzahl schwarzer Punkte auf den roten Flügeldecken des Käfers – schon seit jeher als Glückszahl gilt. Der Siebenpunkt gehört zur großen Familie der Marienkäfer (Coccinellidae). Weltweit kennt man etwa 5500 Arten, vor allem in den Tropen und Subtropen. In Deutschland wurden bisher 80 Arten nachgewiesen. Die Zahl der Punkte ist sein ganzes, maximal einjähriges Leben lang gleich.
 

Vogel des Jahres 2006: Der Kleiber (Sitta europaea)

Mit der Wahl des Kleibers, eines kleinen und in Deutschland weit verbreiteten Singvogels, soll auf den Schutz von Buchen- und Eichenwäldern aufmerksam gemacht werden. Er steht stellvertretend für einen Lebensraum in Deutschland und Mitteleuropa, der für viele anderen Vögel wie Spechte, Meisen oder Greifvögel unverzichtbar ist.

 

Blume des Jahres 2006: Das Wiesenschaumkraut

Mit dem Wiesenschaumkraut, ein Kreuzblütengewächs, soll auf eine schleichende Gefährdung der Feuchtbiotope aufmerksam gemacht werden. Hervorgerufen durch länderübergreifende Entwässerungsmaßnahmen (Eindeichung der Außenbereiche), aber auch durch regionale und örtliche Bewirtschaftungsmaßnamen im Binnenland, sind immer mehr Grünlandarten betroffen.
 

Tier des Jahres 2006: Der Seehund (Phoca vitulina)

Der großäugige Unterwasserjäger lebt in der Nord- und Ostsee sowie an den Küsten des Nordatlantiks und ist sowohl an Felsküsten wie auch auf den Sandbänken des Wattenmeers anzutreffen. Weitere Unterarten des Seehundes leben an der Pazifikküste Nordamerikas, an den Küsten Japans und Kamtschatkas und sogar in den Binnengewässern im nördlichen Kanada.
 


Baum des Jahres 2006: Die Schwarzpappel (Populus nigra)

Die europäische Schwarzpappel gehört zu den Baumarten, die eigentlich weit verbreitet sein müssten, aber inzwischen so selten geworden sind, dass sie in der Roten Liste bedrohter Pflanzenarten stehen. Die Gründe dafür sind vielfältig: Vor allem Veränderungen und Verluste natürlicher Flussauen sowie Verwendung von anderen nichtheimischen Pappelarten oder Kreuzungen mit ihnen. So kommt es, dass ältere echte Schwarzpappeln schon eine kleine Sensation sind. Sie werden daher in mehreren Ländern Europas und einigen deutschen Bundesländern erfasst.

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Trauer um Fritz Huber

Der Fischereiverband Oberbayern trauert um sein Ehrenmitglied Fritz Huber, der am 18. April 2006 nach langer Krankheit verstorben ist. Ein Leben, erfüllt vom Einsatz für die Fischerei, ging damit zu Ende. Fritz Huber war Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande, lange Jahre Bezirksjugendleiter des Fischereiverbandes Oberbayern und auch 12 Jahre dessen geschäftsführender Vizepräsident, bevor ihm eine schwere Erkrankung weiteres Engagement unmöglich machte.

Beerdigung: Montag, 24. April 2006 10:30 Uhr, in München, Waldfriedhof, Eingang Lorettoplatz.

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Angelfischerei und Vogelgrippe (HV Tischvorlage)
Eine Information des Fischereiverbandes Oberbayern für die Angel- und Berufsfischer

Kann man an Gewässern, an denen tote Wasservögel gefunden werden oder gefunden wurden, noch bedenkenlos angeln?
Diese Frage ist in den vergangenen drei Wochen immer wieder an uns herangetragen worden. Die Antwort lautet ganz eindeutig: Ja. Die Vogelinfluenzaviren sind durch die Evolution an die Körpertemperatur von Säugern und Vögeln angepasst. Nur unter bestimmten Bedingungen können die Viren überhaupt überleben. Fische sind wechselwarme Tiere und es gibt bisher keinerlei Hinweis darauf, dass das Virus diese Artenbarriere überspringen und sich in Fischen vermehren könnte. Eine Infektion des Menschen mit virusbelastetem Wasser wird von Fachleuten ebenfalls ausgeschlossen, weil es für eine Ansteckung relativ hoher Keimmengen bedarf, die aufgrund des Verdünnungseffektes im Wasser niemals erreicht werden. In Sperrbezirken spricht auch aus rechtlicher Sicht nichts gegen die Angelfischerei.

Es stellt sich weiterhin die Frage, ob man geangelte Fische überhaupt noch essen kann?
Dazu ist zu sagen, dass gefangene Fische beim Anlanden theoretisch mit Vogelkot von Enten, Schwänen und Gänsen im Uferbereich in Berührung kommen und so mit Virusmaterial kontaminiert werden könnten. Dem kann man allerdings durch den Gebrauch eines geeigneten Keschers vorbeugen. Auch innerlich im Magen-Darmtrakt könnten Fische theoretisch mit dem Virus belastet sein, etwa weil sie Vogelkot oder infiziertes Geflügel gefressen haben. Selbst für diese Fälle kann eine Gefährdung des Menschen nach unserem Dafürhalten ausgeschlossen werden. Nach Ansicht von Fachleuten werden die Viren nämlich im saueren Milieu des Verdauungstraktes der Fische (und natürlich erst recht der Menschen) größtenteils abgetötet. In China, wo das Virus tatsächlich schon auf den Menschen übergesprungen ist, sind die Mediziner deshalb zur folgenden Ansicht gekommen: Um sich mit dem Virus anzustecken, muss es eingeatmet werden. Ob man sich beim Schlachten der Fische eventuell über eine Verletzung an der Hand anstecken kann, ist unter den Fachleuten noch nicht abschließend geklärt, wird aber auch nicht gänzlich ausgeschlossen. Vorsichtiges Verhalten beim Schlachten der Fische lässt jedoch auch dieses Risiko gering erscheinen. Keinesfalls sollten gefangene Fische am Wasser geschlachtet und mit dem dort vorhandenen Wasser ausgewaschen werden.

Grundsätzlich könnte jedoch Vogelkot im Uferbereich virusbelastet sein. Deshalb empfiehlt es sich, Stiefel und Angelgerät am Gewässer gründlich zu reinigen.
Experimente des Friedrich-Loeffler-Institutes haben gezeigt, dass das Virus außerhalb von lebendigen Organismen nicht lange überdauern kann. Die Überlebensfähigkeit sinkt dabei mit steigender Umgebungstemperatur. Fachleute gehen deshalb davon aus, dass mit Erreichen der Badetemperaturen oberbayerische Gewässer wieder virusfrei sein werden.

Eine reelle Gefahr bei der Bergung von toten Wasservögeln kann hingegen nicht ausgeschlossen werden.
Deshalb empfiehlt die bayerische Veterinärverwaltung, die Bergung kranker und toter Vögel den zuständigen Behörden zu überlassen, die mit angemessener Schutzkleidung die Tiere ordnungsgemäß entsorgen. Außerdem sollten nur die Ansammlungen gleichzeitig erkrankter Vögel gemeldet werden, weil nicht jeder tote Vogel nach einem so langen Winter ein Hinweis auf das Vorhandensein des Virus H5N1 ist.
Es empfiehlt sich jedoch in jedem Fall, die toten Tiere nicht mit bloßen Händen anzufassen!

Herausgegeben vom Fischereiverband Oberbayern für die
Jahreshauptversammlung am 18. März in Oberschleißheim

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Einladung zur Jahreshauptversammlung

Die Mitgliederversammlung des Fischereiverbandes Oberbayern findet am Samstag, 18. März 2006
im Bürgerzentrum in der Theodor-Heuss-Straße 29 in Oberschleißheim statt.
Beginn 10 Uhr.

Die Tagesordnung umfasst folgende Punkte:

  • Begrüßung

  • Feststellung der Beschlussfähigkeit (Satzung § 11 Abs. 7)

  • Bericht des Präsidenten Alfons Blank

  • Rechungsabschluss 2005

  • Verwendung Rücklagen

  • Revisionsbericht und Entlastung

  • Haushaltsvoranschlag 2006

  • Anträge

  • Verschiedenes

Das Bürgerzentrum ist etwa 300 Meter von der S-Bahnstation Oberschleißheim entfernt.
Für Autofahrer: Parkplätze sind vorhanden.

Alfons Blank
Präsident

Roland Eberl
geschäftsf. Vizepräsident

Willi Ernst
Vizepräsident Beruf

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Angelfischerei und Vogelgrippe

Fischereiverband Oberbayern gibt Antworten auf vier oft gestellte Fragen

Kann man an Gewässern, an denen tote Wasservögel gefunden werden, noch bedenkenlos angeln?
Ja. Die Vogelinfluenzaviren sind durch die Evolution an eine Körpertemperatur von Säugern und Vögeln angepasst. Nur unter diesen Bedingungen vermehren sie sich. Da Fische wechselwarm sind und Wassertemperaturen bei uns derartige Temperaturen nie erreichen, ist eine Virusvermehrung nicht möglich.

Kann man geangelte Fische überhaupt noch essen?
Eine Kontamination der gefangenen Fische äußerlich (beim Anlanden in Verbindung mit Vogelkot von Enten, Schwänen und Gänsen im Uferbereich) oder innerlich (im Magen-Darmtrakt, weil Fische Vogelkot gefressen haben) ist zwar denkbar, eine Gefährdung des Menschen aufgrund der sehr starken Verdünnung durch das Wasser oder durch Entfernung der Eingeweide bei der Schlachtung der gefangenen Fische sowie der Erhitzung vor dem Verzehr ist aber auszuschließen.

Wie gefährlich ist der Vogelkot im Uferbereich, mit dem unsere Stiefel in Berührung kommen?
Stiefel und Angelgerät sollten am Gewässer gründlich gereinigt werden.

Sollen wir tote Wasservögel selbst aus dem Wasser bergen?
Die bayerische Veterinärverwaltung empfiehlt grundsätzlich, die Bergung kranker und toter Vögel den zuständigen Behörden zu überlassen, die mit angemessener Schutzkleidung die Tiere ordnungsgemäß entsorgen. Nur die Ansammlungen gleichzeitig erkrankter Vögel sollen gemeldet werden. Man sollte die Tiere jedoch nicht mit bloßen Händen anfassen!

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Achtung: Jetzt doch Sammelbestellung für Aalbrut!

Sofern Aalbrut lieferbar ist, wird der Fischereiverband Oberbayern e. V. auch im Jahr 2006 einen Sammeltransport organisieren. Damit reagiert der Verband auf die überraschende Preisentwicklung. Nachdem nämlich laut Aalversandstelle die Brut per Kilogramm derzeit etwa 430 Euro kostet und eine weitere Preissteigerung lediglich in Höhe von etwa 50 bis 100 Euro zu erwarten ist, erscheint uns ein Sammeltransport wieder sinnvoll. Bitte beachten Sie, dass die Bestellung bis spätestens 20. März in unserer Geschäftsstelle in München vorliegen muss. Sollte der Preis sich hingegen über 600 Euro entwickeln, gilt ihr Auftrag als nicht erteilt, das heißt, ihre Bestellung ist gegenstandslos.

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Aalbesatz: FVO rät Vereinen, Preisentwicklung abzuwarten

Die Preisexplosion beim Aal hat in den letzten Jahren dazu geführt, dass viele Vereine von einem Besatz mit Glasaalen Abstand genommen haben. Der Fischereiverband Oberbayern führt bei einem Preis über 650 Euro keine Sammelbestellungen mehr durch, weil das für eine Vielzahl von Mitgliedsvereinen finanziell nicht mehr darstellbar ist. Im Frühjahr 2006 haben die Preise wieder nachgegeben und befinden sich auf einem Niveau von etwas über 400 Euro. Der Preis wird aller Voraussicht nach bis Ende März jedoch wieder anziehen. Aufgrund der aktuellen Entwicklung hat der Fischereiverband Oberbayern Überlegungen angestellt, doch noch einmal eine Sammelbestellung zu organisieren. Das Thema soll deshalb in der Jahreshauptversammlung des Fischereiverbandes am 18. März im Bürgersaal in Oberschleißheim von den Mitgliedern noch einmal diskutiert werden, kündigte Präsident Alfons Blank an.

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Wasserwirtschaftsämter neu organisiert

Die Wasserwirtschaftsämter sind wichtige Partner des Fischereiverbandes Oberbayern und seiner angeschlossenen Mitgliedsvereine im ganzen Regierungsbezirk. Mit der jüngsten Verwaltungsreform haben sich jedoch die Zuständigkeiten geändert. Ab 1. Januar 2006 sind dabei die Aufgaben des Wasserwirtschaftsamtes Freising auf das Wasserwirtschaftsamt München übergegangen, welches im Gegenzug seine bisherige Zuständigkeit für die Landkreise Ebersberg an Rosenheim und Starnberg an Weilheim abgibt. Der Amtsbezirk des Wasserwirtschaftsamtes München umfasst somit künftig die Landkreise Dachau, Erding, Freising, Fürstenfeldbruck und München, sowie die Landeshauptstadt München selbst.

Die Postanschrift lautet ab 1. 1. 2006
Wasserwirtschaftsamt München
Praterinsel 2
80538 München
Email
poststelle@wwa-m.bayern.de

Die für die Landkreise Dachau, Erding, Freising und Fürstenfeldbruck zuständigen Abteilungen verbleiben aber zunächst in dem bisherigen Dienstgebäude des Wasserwirtschaftsamtes Freising. Die Ansprechpartner sind unter den bisherigen Rufnummern weiterhin erreichbar.

Einen kompletten Überblick über die Zuständigkeiten in Oberbayern finden Sie in nachfolgender Tabelle

Wasserwirtschaftsamt Amtssitz Zuständigkeit
Ingolstadt Ingolstadt Eichstätt
Ingolstadt (Kreisfreie Stadt)
Neuburg-Schrobenhausen
Pfaffenhofen a.d.Ilm
München München Dachau
Erding
Freising
Fürstenfeldbruck
München (Kreisfreie Stadt)
München (Landkreis)
Rosenheim Rosenheim Ebersberg
Miesbach
Mühldorf a. Inn
Rosenheim (Kreisfreie Stadt)
Rosenheim (Landkreis)
Traunstein Traunstein Altötting
Berchtesgadener Land
Traunstein
Weilheim Weilheim i. OB Bad Tölz-Wolfratshausen
Garmisch-Partenkirchen
Landsberg am Lech
Starnberg
Weilheim-Schongau

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Fischer klagen über Hochwasserschäden

Für die Fischerei hat das jüngste Hochwasser fast noch größere Schäden gebracht als die Fischfresser Kormoran und Gänsesäger. Das erklärte Alfons Blank, Präsident des Fischereiverbandes Oberbayern, beim Fischereitag am Wochenende in Seehausen am Staffelsee. Wenn nach Überflutungen das Wasser zurückgeht, sind vor allem kleinere Fische von der Trockenheit bedroht. Sie schaffen es oft nicht, in das eigentliche Flussbett oder den See zurückzukehren. Hochwasserschutz sei daher sehr wichtig, weil „das Flussbett kontrolliert ausgeweitet wird". Dabei dürften die Rückhaltebecken aber nicht zu Fallen für Fische werden.
Die von den Fischern so gefürchteten Kormorane machen dem Berufsstand weiter zu schaffen. Mittlerweile erbeuteten die Vögel auch Fische aus den Netzen und rissen große Löcher in die teuren Fanggeräte. „Diese Schäden kann man den Berufsfischern nicht mehr zumuten", sagte Blank. Im Chiemsee und anderswo verleibten sich die Fischräuber inzwischen die Hälfte dessen ein, was die Berufsfischer an Edelfischen fangen. Blank hofft, dass die Vögel bald stärker bejagt werden dürfen, da der Fischbestand weiter stark rückläufig sei. Der Verband sorge für immer neuen Besatz, „denn sonst sind die Gewässer bald leer". Auch der in Bayern wieder heimische Biber ist von den Fischern nicht gern gesehen. Zwar mag der Dammbauer keine Fische. Dafür aber fällt er frisch gepflanzte Bäume an den Ufern und verursacht durch seine ausgedehnten Grabereien teils erhebliche Schäden an Fischzuchtteichen.
„Der Frust bei den Berufsfischern weitet sich aus", klagte Blank, ihre Zahl sei weiter rückläufig. 137 Berufsfischer in neun Genossenschaften an den oberbayerischen Seen sowie 20 Einzelmitglieder zählt der Verband derzeit. Zwei Drittel betreiben Karpfenzucht, vor allem in der Region nördlich von München. Im Süden überwiegen die Forellenzüchter. Insgesamt stellt Bayern 90 Prozent der teichwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland und liefert 30 Prozent der Forellen. Der Fischereiverband Oberbayern zählt 32 000 Mitglieder und feierte dieses Jahr 100-jähriges Bestehen. Der Landesfischereiverband hat etwa 130 000 Mitglieder. Informationen auch unter
www.fvo-web.de.
Angelika Hoch
Quelle SZ Bayernteil 210 vom 12.9.2005

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Hochwasser und Artenschutz

Oberbayerischer Fischereitag in Seehausen am Staffelsee:
Während die Menschen vor dem Wasser flüchten, müssen die Fische vor der anschließenden Trockenheit bewahrt werden

Das Hochwasser im August hat den Blick der Öffentlichkeit auf das Leid vieler Menschen gelenkt, die in den Wassermassen in Oberbayern ihr Hab und Gut verloren haben. Gleichzeitig trat in den Hintergrund, dass dieses Wasser eigentlich die Heimat für viele Lebewesen ist, die beim Rückgang des Hochwassers oftmals umgekehrt vor der Trockenheit gerettet werden mussten. Darauf machte der Fischereiverband Oberbayern am 10. und 11. September im Rahmen seines traditionellen Fischereitages in Seehausen am Staffelsee aufmerksam. Der Verband vertritt etwa 33.000 Berufs und Angelfischer im Regierungsbezirk. Hochwasserschutz, so der Verband, sei auch im Sinne der oberbayerischen Fischerei.

Der Fischereiverband Oberbayern bekenne sich eindeutig zum Hochwasserschutz und arbeite in diesen Fragen aktiv mit den jeweiligen Wasserwirtschaftsämtern zusammen. Oftmals sind mit den Baumaßnahmen an den Gewässern erhebliche Kosten verbunden. Der Fischereiverband Oberbayern begrüßt es deshalb, dass nach langem Hin und Her endlich die Sanierung der Wehranlage am Staffelsee durchgesetzt werden konnte.

Die Fischereivereine, die durch das Hochwasser ihren Besatz verloren haben, können beim Verband erneut einen Antrag stellen auf Unterstützung. Der Besatz unserer heimischen Gewässer mit gefährdeten Fischarten ist eine Pflichtaufgabe des Fischereiverbandes Oberbayern. Allerdings müssen die geschädigten Vereine mittels Elektroabfischungen den Nachweis erbringen, dass ihr Besatz durch das Hochwasser stark gelitten hat. Vielerorts sind in Oberbayern durch die ungewöhnlich starken Wassermassen Schäden an den Gewässern entstanden. Derzeit sind Verbandsvertreter zusammen mit den Wasserwirtschaftsämtern dabei zu überprüfen, inwieweit auch Renaturierungsmaßnahmen unter dem Hochwasser gelitten haben. Die Zusammenarbeit mit den Wasserwirtschaftsämtern funktioniert auf diesem Gebiet hervorragend. „Wir gehen davon aus, dass eventuelle Schäden umgehend behoben werden können“.

Empörung hat in der oberbayerischen Fischerei vor ein paar Wochen die Nachricht ausgelöst, dass der bereits genehmigte Abschuss der Kormorane am Chiemsee ausgesetzt wurde. Die örtliche Fischereigenossenschaft hat umgehend protestiert. Nach wie vor entnehmen die schwarzen Fischräuber auf ihrer Nahrungssuche den heimischen Gewässern unzumutbar hohe Mengen an Edelfischen. Am Chiemsee inzwischen bereits die Hälfte dessen, Was die Berufsfischer fangen, um damit die örtliche Gastronomie mit ökologisch einwandfreier Ware zu beliefern, von der auch der Tourismus der Region und damit viele Arbeitsplätze abhängig sind. Anderswo in Oberbayern stellt sich die Situation nicht anders dar. Deshalb verlangt der Fischereiverband Oberbayern eine Reduzierung der Bestände des Kormorans. Im Falle des Chiemsees wurde auf den Protest des Landesfischereiverbandes hin die Aussetzung des Abschussbeschlusses wieder aufgehoben. Auch am Staffelsee nimmt der Fraßdruck der Kormorane immer noch zu. Inzwischen entnehmen die Vögel ihre Beute auch den von den Fischern ausgelegten Netzen. Zusätzlich zu den Schäden an den Fischbeständen richten die Kormorane auch noch erhebliche Schäden an den teuren Fanggeräten der Fischer an. Viele Netze wurden auf diese Weise schon unbrauchbar.

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Oberbayerischer Fischereitag in Seehausen

Der Fischereiverband Oberbayern begeht am Wochenende, 10. und 11. September 2005, in Seehausen am Staffelsee seinen traditionellen Fischereitag. Dabei wird auch das Oberbayerische Königsfischen durchgeführt. Präsident Alfons Blank bittet die Mitglieder im Jahr des 100. Bestehens des Verbandes um zahlreiche Teilnahme. Kartenausgabe für das Königsfischen ist am Samstag, 10. September, am Bootsverleih Fischerstüberl von 6 bis 7 Uhr. Die Startgebühr beträgt acht Euro. Von 11.30 bis 12 Uhr werden die Fänge gewogen. Jeder Fischerkönig erhält nach Abgabe der Startkarte ein Erinnerungsgeschenk. Ab 13.15 Uhr wird im Rahmen des Damenprogramms eine Schifffahrt nach Uffing unternommen. Am Samstagvormittag finden die Arbeitstagungen der Jugendleiter und Vereinsvorstände, sowie am Nachmittag die Jahreshauptversammlung der Oberbayerischen Berufsfischer statt. Den Abend beschließt um 20 Uhr eine Festveranstaltung mit Königsproklamation, zu der die Fischerkönige der Vereine zahlreich in ihren Amtsketten erwartet werden. Am Sonntag, 11. September, findet nach Standkonzert, Festzug und Feldmesse die Festtagung des Fischereiverbandes Oberbayern im Gasthof „Zum Stern“ statt. Die Festrede hält Regierungspräsident Werner Hans Böhm.

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Ein Beispiel nachhaltigen Engagements:
Der Fischereiverband Oberbayern feiert sein 100-jähriges Jubiläum

Der Fischereiverband Oberbayern ist in die Jahre gekommen, ohne dabei alt zu werden: Als moderne und schlagkräftige Organisation der Angel und Berufsfischer konnte er jetzt am 4. Juni 2005 auf der MS Starnberg im Rahmen eines Festabends mit zahlreichen Ehrengästen sein Jubiläum begehen.

Präsident Alfons Blank begrüßte dazu den Amtschef des bayerischen Landwirtschaftsministeriums, Ministerialdirektor Anton Adelhart, den Regierungspräsidenten Werner-Hans Böhm, den Bezirkstagspräsidenten Franz Jungwirth, Ministerialrat Dr. Franz Geldhauser, die Bezirksräte Martin Bachhuber und Werner Brandl, den Fischereidirektor Dr. Peter Wißmath, den Leiter des Institutes für Fischerei in Starnberg, Dr. Herbert Wedekind und seinen Vorgänger Dr. Mathias Lukowicz sowie von den Wasserwirtschaftsämtern München und Freising, Dr. Klaus Arzet und Johannes Schmucker, den Präsidenten des Landesfischereiverbandes Bayern, Eberhard Roese und seinen Stellvertreter, den Präsidenten des Bezirksfischereiverbandes Schwaben, Franz Josef Schick, die Mitglieder des Hauptausschusses und zahlreiche Vereinsvorstände aus dem ganzen Regierungsbezirk, die alle der Einladung auf dem neuen Flaggschiff der Starnberger Binnenflotte gefolgt waren.

"Für uns ist der Fischereiverband Oberbayern ein wichtiger Ansprechpartner, wenn es um den Artenschutz, den Naturschutz und den Umweltschutz in Oberbayern geht", sagte Adelhardt in seinem Grußwort. "Sie sind diejenigen, die in der Praxis stehen", so Adelhardt, der betonte: "Es ist schon eine Leistung, mit dieser großen Zahl von Mitgliedern einen Verband zu führen." Der Fischereiverband Oberbayern ist mit seinen 35.000 Mitgliedern der weitaus stärkste Bezirksverband innerhalb des Landesfischereiverbandes Bayern (Ausführlicher Bericht erfolgt in der Septemberausgabe von Bayerns Fischerei und Gewässer).

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Verantwortlich für den Inhalt: Michael Seeholzer

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